Was wollen Hillary Clinton und Bernie Sanders verändern und einführen?

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9 Antworten

Machen wir es kurz: Das kann dir niemand wirklich sagen.

Beide befinden sich im Wahlkampf-Modus. Und da wird gelogen, wenn der Mund aufgemacht wird. Herr Müntefering (SPD) sagte es mal so treffend, dass ich ihn hier zitieren möchte:

Wir werden an den Wahlversprechen gemessen - das ist unfair. (Franz Müntefering, SPD)

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In den USA ist das noch bei Weitem krasser, denn erstens nimmt dort sowieso niemand die einzelnen Wahlversprechen wirklich ernst. Und zweitens ist der Präsident sowieso nur eine Marionette von Pentagon, Geheimdiensten, Beamten, Finanzindustrie, Rüstungsindustrie und Konzernen (viele Bundespolitiker im US-Senat bzw. -Kongress sind selbst Teilhaber in den Konzernen).

In diesem Sinne möchten die Einen natürlich gern einen Präsidenten haben, der sich leicht fernsteuern lässt; während das Volk sich immer wieder einen Präsidenten erhofft, der genau das nicht mit sich machen lässt, sondern "eigene Stärke beweist". 

Insofern wählen die US-Amerikaner eher "Tendenzen" als Aussagen und Versprechungen; richten sich also nach der groben Richtung, die der Wahlkandidat vorgibt: "Mehr Krieg oder weniger? Mehr Sozialleistungen oder weniger?" ... das alles vermengen sie zu einem "Gefühls-Brei", bei dem am Ende das Gefühl "Clinton" oder das Gefühl "Trump" herauskommt. ... so in der Art kannst du es dir vorstellen.

Und hier unterscheiden sich Clinton und Sanders gewaltig:

  • Clinton gilt als Freundin der Finanz- und Rüstungsindustrie und möchte mehr Kriege als ihr Vorgänger führen; vor allem aber deutlich härter gegen die Feinde (wozu sie auch Russland zählt) vorgehen.
  • Sanders gilt als Gegner von Finanz- und Rüstungsindustrie, weil er "Sozialist" ist. Außerdem möchte er weniger Kriege führen, weil seiner Meinung nach die USA erst mal einen ganzen Haufen eigene Probleme lösen müssen, bevor sie sich als Weltpolizei aufspielen können.

Deshalb bekam Clinton (und nicht Sanders oder Trump, die beide als Gegner der Finanzindustrie gelten) üppige Wahlkampfspenden von der Wall Street.

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Kommentar von voayager
26.07.2016, 16:51

dein Bericht ist recht gut, aber deine Einschätzung sdass sich SDanders von Clinton gewaltig unterscheidet ist reines Wunschdenken. Bedenke, dieser Kerl besitzt jetzt die Chuzpe diese Hillary zu unterstützen. Das ist einfach charakterlos.

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Frau Clinton wird noch kriegerischer sein, als alle Präsidenten vor ihr es waren. Das ist die sehr schlechte Nachricht, die die Welt bedrücken wird. Die einzigen Nutznießer jenseits der Wallstreet (=Finanzkapital vor allem)  und der Rüstungsindustrie ist die Frauenbewegung, einschließlich der Radikalfeminismus. Da wird es einen weiteren Auftrieb geben und etliche Männer werden dann nichts zu lachen haben, das wird kommen.

Sanders braucht man hier nicht mehr zu erwähnen, schließlich ist er aus dem Rennen. Es ist ihm vorzuwerfen, dass er nun Hillary Clinton unterstützt. Doch wie so oft, sind diese bloßen Sozialisten, also nur anders benamste Sozialdemokraten wie immer bloße Wetterfähnchen und von daher schon abzulehnen. Erst blinken sie links, doch kaum an der Macht überholen sie rechts. Wäre dieser Sanders Präsident gworden, er hätte all seine Wahlversprwechen weitestgehend in den Orkus gekippt.

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Kommentar von WALDFROSCH1
26.07.2016, 18:19

____Erst blinken sie links, doch kaum an der Macht überholen sie rechts._   :  ) 

Ein guter Satz ,den muss ich mir merken ..

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Oy oy oy oy oy holt it right there Marlies. Hätte ich jetzt gesagt, wenn ich
ein informierter amerikanischer Bürger britischer Abstammung wäre. :-)

Das haut ja so nicht hin. Clinton will nämlich bspw. alles andere als
"Frieden mit Russland". Sie befindet sich in der Tasche der Bankenlobby,
sie will alles andere als weniger Waffen und alles andere als einen
besseren Sozialstaat. Was sie vertritt, sind die Interessen der Banken,
der Reichen. Liebe Amerikaner, wählt Clinton und es bleibt alles beim
Alten :-)

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Bernie Sanders ist einer der größten Unterstützer der Waffengesetze. Bei jeder Abstimmung über eine Einschränkung im Waffenrecht, hat er sich immer auf die Seite der Waffenindustrie geschlagen.

LG.

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Sie wollen die USA zum besseren verändern also zb Frieden mit dem Ausland wie zb Nordkorea, Russland, China, islamische Welt um das Rüsten und den Terror zu vermindern, weniger Waffen, weniger Armee, keine Todesstarfe, besseren Sozialstaat also alles was den USA bisher noch fehlt um ein wirklich gutes, friedliches und soziales Land zu werden so wie Europa. Die Demokraten stehen immer für soziale Verbesserungen, während Trump und die Republikaner genau das Gegenteil wollen alles hartes Durchgreifen, mehr Krieg und Gewalt usw denke das ist doch so in den USA, da gibt es zwei Lager die jeweils das Gegenteil wollen und sich um die Macht streiten :)

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Kommentar von Unsinkable2
26.07.2016, 15:46

Sie wollen die USA zum besseren verändern also zb Frieden mit dem Ausland wie zb Nordkorea, Russland, China, islamische Welt um das Rüsten und den Terror zu vermindern, weniger Waffen, weniger Armee, keine Todesstarfe, besseren Sozialstaat also alles was den USA bisher noch fehlt um ein wirklich gutes, friedliches und soziales Land zu werden so wie Europa.

Habe ich das "Ironie"-Tag übersehen?

Frau Clinton hat bereits mitgeholfen, mehrere zum Teil völkerrechtswidrige Kriege zu führen. Einer - der völkerrechtswidrige Libyen-Einsatz - geht fast voll auf ihre eigene Kappe. 

Dann zählt sie ganze Kontinente auf, auf denen sich Länder befinden, die sich "nur mit Krieg" bekämpfen lassen. ("Das [Anm. Krieg] ist die einzige Sprache, die sie verstehen." Hillary Clinton)

Im Übrigen gilt Clinton als gute Freundin der Finanz- und der Rüstungsindustrie. Nicht ohne Grund bekam sie von beiden umfangreiche Wahlkampf-Spenden.

... und du behauptest, Clinton würde das Pentagon, die Rüstungsindustrie und die Finanzindustrie anlügen und in die Irre führen, weil sie tatsächlich "Weltfrieden und glitzernde Einhörner" will? Woher hast du diese Informationen, MarliesMarina12?

Die Demokraten stehen immer für soziale Verbesserungen, während Trump und die Republikaner genau das Gegenteil wollen

Obama, der Friedensnobelpreisträger und Demokrat, hat in seiner Amtszeit mehr (völkerrechtswidrige) Kriege zu verantworten, als jemals zuvor ein demokratischer oder republikanischer Präsident.

Nur wenige Kriege, darunter der Zweite Weltkrieg, waren für die US-Bürger (also die Familien der Soldaten) und die bekämpften Länder (also die Familien der Zivilisten) schlimmer als die aktuelle demokratische Regierung...

während Trump und die Republikaner genau das Gegenteil wollen

Trump interessiert sich nicht die Bohne für Außenpolitik. Deshalb will er auch große Teile der US-Militärbasen in aller Welt (es gibt davon rund 800 Stück) verkleinern und weniger Geld fürs Militär ausgeben. 

Clinton will das genaue Gegenteil: Mehr Rüstung, mehr Krieg, mehr Auslandseinsätze. Und daraus macht sie auch keinen Hehl.

Trump will den Kalten Krieg zwischen den USA und Russland wieder reduzieren, damit die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen kann.

Clinton will das genaue Gegenteil: Mehr Abschreckung, mehr Kalten Krieg. Auch daraus macht sie keinen Hehl.

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Ich bin wahrlich kein "Freund Trumps" (obwohl ... wenn er ähnliche Sprüche wie einst Bush raushaut, kann das ganz lustig werden); aber diese Ammenmärchen über Clinton, die du da erzählst, kannst du noch nicht einmal in unseren deutschen Medien, die ausgesprochen einseitig berichten, gefunden haben ... das hast du dir ganz allein ausgedacht, nicht wahr, MarliesMarina12?!

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Kommentar von voayager
26.07.2016, 16:42

das war jetzt mal ne blauäugige Botschaft in heftiger Wucht!

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Tja das Weiss keiner 

Grade in die usa wirft man sich im Wahlkampf versprechen an den Kopf wo man sich im Nachhinein fragt,,  hab ich das echt gesagt? " 

Clinton steht für die wallstreet,  die Waffenlobby und Rüstungsindustrie 

Für das ausweiten der kriege und hirnlosen Einsätze der USA,  dabei ist sie sich auch nicht zu schade zu behaupten die ganze Welt wolle das so 

Sozialstaat technisch wird es mit ihr keinen Fortschritt geben 

Trump verkörpert eher die primitiven Lösungsansätze für komplexe Dinge,  bauen wir halt ne Mauer,  Leute mit arabischen Wurzeln dürfen nicht rein etc 

Wv trump wahr macht und wv einfach nur Gerede ist wird sich zeigen 

Allerdings wird er wohl den sozialstaat abbauen 

Sanders als Sozialist zielt natürlich besonders auf den sozialstaat 

Allerdings muss man auch hier sagen: Wahlkampf und Realität ist so ne sache 

Wobei Sanders einen inhaltlichen Wahlkampf geführt hat,  im Vergleich zu Killarie und dump 

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Die letzte Lockerung des Waffenrechts hatte Obama in seiner ersten Amtszeit durchgeführt.

Von unseren geistigen Hinrzwergen in den Medien wird er aber immer als Kämpfer für ein strenges Waffenrecht hingestellt.

Sachargumente haben die Demokraten noch nie vorgebracht, wenn es ums Waffenrecht ging.

Wenn du dich besser über die Situation in den USA informieren willst, schau direkt bei den amerikanischen Medien vorbei. Das Internet macht es möglich.

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Es ist völlig egal, was sie angeben zu wollen, weil sie es eh nicht halten werden. Hillary will angeblich die Ideen von Sanders auffangen, sie redet aber mehr von Trump als von sich selber

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