Was wird dort genau gemacht ( polizei)

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6 Antworten

Das kann man so nicht pauschal beantworten. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Welches Bundesland, wo werden aktuell gerade Kräfte benötigt etc.

Allgemein ist es so, dass die Berufsanfänger zuerst einmal einige Jahre bei der jeweiligen Bereitschaftspolizei verbringen. Dort sammelt man Erfahrungen in unterschiedlichen Einsatzbereichen. Irgendwann kommt man in den Einzeldienst oder je nach Glück und Begabung auch in Spezialverwendungen. Kriminalpolizei, Verkehrsdienst usw. Die meisten spezialisieren sich im Einzeldienst und besuchen verschiedene Weiterbildungen. Es gibt Polizisten, die Urkundenfälschungen erkennen können, Spezialisten für Waffenrecht oder solche, die Manipulationen an Kfz erkennen können.

Wie immer im Leben ist auch im Polizeiberuf wenig planbar und um so mehr von vielen Faktoren abhängig, die man nicht selbst beeinflussen kann. Und es ist nicht alles Sonnenschein. Wenn man damit seinen Frieden gemacht hat, ist es der interessanteste Beruf der Welt.

Es gibt sehr viele verschiedene Bereich bei der Polizei, länderpolizei (=Streife fahren,in Polizeiwachen untergebracht...), es gibt die Bundespolizei (=Grenzschutz, Luftschutz, Bahnschutz...), es gibt Fortbildungen zur Hundestaffel, Hubschrauberpilot, sek, gsg9, Wasserschutzpolizei ... Du siehst, eine ganze Menge... Warum solltest du mit 19 Jahren noch nicht Streife fahren dürfen? Bei der Bundespolizei z.b. Kannst du deine Ausbildung mit 16 auf einem Internat beginnen wo du bereits im 3. Jahr mit einem Kollegen selbstständig in den Dienst gehst, mach doch ruhig mal Praktikas bei der Polizei, Nachwuchs wird gesucht, ohne das du dich vorher erkundigst, was man überhaupt bei der Polizei macht, wird das glaube ich nichts... Viel Glück

Wenn du mit der Ausbildung oder dem Studium fertig bist dann wirst du zu deiner Erstverwendung (an eine entsprechende Dienststelle) versetzt. Oftmals ist dies die Bereitschaftspolizei.

Viele gehen auch direkt in den Streifendienst, manche direkt zur Kripo oder sogar zu Sonderdienststellen.

Das unterscheidet sich aber je nach Bundesland.

Wenn man neu (also direkt von der "Polizeischule") auf eine Dienststelle kommt, dann erhält man erstmal eine Art Anleiter mit dem man meistens ein paar Wochen zusammen arbeitet. Dabei handelt es sich dann um erfahrene Beamte die schon ein paar Jahre Dienst hinter sich haben und stehen dann den "Neuen" zur Seite.

In der Bereitschaftspolizei ist das etwas anders. Da bekommt nicht jeder einen erfahrenen Beamten an die Seite... der einzelne (Einsatz-)Beamte hat dort jedoch auch nicht so viele Entscheidungen zu treffen... in geschlossenen Einsätzen wird halt mehr von "oben bestimmt" als im Streifendienst.

Du willst den Tagesablauf eines Polizisten wissen. Nun es kommt ganz darauf an. Du wirst anfangs überall arbeiten, ob Streifenpolizei bis hin zur Bereitschaftspolizei. Normalerweise ist es aber so, dass man nach der Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei arbeitet weil da die junge Leute besonders gebraucht werden. Siehe z.B. in Stadien, wenn es wieder irgendwelche Ausschreitungen geben sollte.

Man muss viel Papierkram machen, jede Menge Überstunden schieben, die man dann nicht bezahlt bekommt, obwohl man sowieso viel zu wenig verdient und lässt sich dann noch von Leuten anpöbeln, anspucken, beleidigen, etc.

Zum Polizisten, Sanitäter und Feuerwehrmann muss man berufen sein. Denn zumindest die ersten zwei sind oft sehr undankbar und alle drei sind schlecht bezahlt mit ekelhaften Arbeitszeiten.

Und Ps: Ja, je nach Laufbahn fährst du dann als Dienstunterster im Polizeiwagen mit Streife oder stehst in Bereitschaft (wirst flexibel eingesetzt)

Wenn du mit 19 ausgebildeter Polizist bist, fährst du auf jeden Fall u.a. Streife.

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