Was wird die Inflation langfristig mit der Gesellschaft machen?

6 Antworten

Die Schere von arm und reich geht weiter auseinander. Die Möglichkeit besteht, dass das zu Unruhen führen kann.

Wir sollten dringend anfangen Geld umzuverteilen.

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@Moltke66

Machen wir die ganze Zeit schon. Die oberen 10% sind davon allerdings ausgenommen. Faire Bedingungen sind besser als Umverteilungen.

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@Hugohabenix

"Machen wir die ganze Zeit schon. Die oberen 10% sind davon allerdings ausgenommen."

Die obersten 10% besitzt mehr als 60% des Geldes, eine Umverteilung bei der die obersten 10% ausgenommen sind verdient den Namen Umverteilung nicht.

"Faire Bedingungen sind besser als Umverteilungen."

Die lassen sich ohne Umverteilung nicht schaffen, da die Unterschicht ein stabiles finanzielles Fundament benötigt, um echte Gleichheit zu schaffen und dieses Fundament kann nur durch Umverteilung geschaffen werden.

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@Moltke66

Das die oberen 10% je zur Kasse gebeten werden ist Träumerei.

Die große Chance der Unterschicht ist jetzt da. Arbeitskräfte werden gesucht. Diejenigen die Bildung und Arbeit ablehnen sind eh verloren. Da sollte man nicht noch mehr Ressourcen dran verbrennen.

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@Hugohabenix

"Das die oberen 10% je zur Kasse gebeten werden ist Träumerei."

Ist es nicht auch die werden Steuern zahlen wenn es von ihnen verlangt wird.

"Arbeitskräfte werden gesucht."

Die werden dann auch nur im Niedriglohnsektor arbeiten.

"Diejenigen die Bildung und Arbeit ablehnen sind eh verloren."

Die lehnen solche Dinge ab, weil ihnen garkeine echten Chancen geboten werden.

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@Moltke66

Bitte was? Jeder hat hier immer eine echte Chance. Sie wird nur niemanden hinterhergetragen. Das ist eine faule Ausrede.

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@Hugohabenix

Wo werden Kindern aus sozialen Brennpunktvierteln echte Chancen geboten?

Die werden bereits in der Grundschule wie Menschen zweiter Klasse behandelt und ihnen wir die gesamte Schulzeit hindurch klargemacht, dass sie nichts können, das ist keine echte Chance auf Bildung.

Soziale Ungleichheit und Mangel an Chancen und Perspektiven sind soziologische Fakten.

"Das ist eine faule Ausrede"

Es erstaunt mich immerwieder, auf welch vermessene Weise manche Menschen Leuten aus der Unterschicht Vorwürfe für ihr Versagen machen, obwohl sie keine Ahnung von deren Lebensrealität haben.

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@Moltke66

Ich bin ein Kind aus der Unterschicht. Es wird keiner in der Grundschule wie zweite Klasse behandelt. Wenn den Kindern von den vorgelebt wird, es sei clever H4 zu beziehen und Bildung ein nutzloser Zwang ist, dann sollten die ihr Verhalten überdenken. Wenn Teenies glauben Sex und zudröhnen sei das Leben, dann tragen sie die Konsequenzen dafür. Jeder hat das Recht sich wie ein Idiot zu verhalten. Eine Pflicht gibt es da allerdings nicht.

Dieses Mitleidsgerede hilft niemandem. Möglichkeiten gibt es mehr als genug. Nutzen muss man sie allerdings selbst.

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@Hugohabenix

Was du da von dir gibst sind unsinnige Klischees über arme Menschen. Ich glaube dir nicht, dass du aus der Unterschicht kommst.

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@Moltke66

Ob du mir glaubst oder nicht ist dein Problem. Arme Menschen haben es schwerer am Anfang. Dennoch sind alle Möglichkeiten da.

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@Hugohabenix

"Dennoch sind alle Möglichkeiten da."

Das streite ich nicht ab aber diese Möglichkeit sind extrem ungleich verteilt.

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@Moltke66

So extrem ist es nicht. Sicher ist es ein Mehraufwand wenn man nicht mit einem goldenen Löffel geboren wurde. Dafür erhält man aber auch mehr. Materiell kann man sicher nicht so schnell aufholen, aber jeder fängt mal klein an. Und wenn ein Urahn den ersten Schritt gemacht hat.

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@Hugohabenix

"So extrem ist es nicht."

Doch, da sind sich die meisten Soziologen einig. Viele Soziologen sind sich auch darin einig, dass ein Aufstieg in eine andere gesellschaftliche Klasse fast unmöglich ist.

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@Moltke66

Das ist Blödsinn. Scheinbar haben Soziologen nie sich hocharbeiten müssen. Da sind wir wieder bei Theorie und Praxis.

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@Hugohabenix

"Da sind wir wieder bei Theorie und Praxis."

Nein, da sind wir beim Unterschied zwischen subjektiven Erfahrungen und objektiver Wirklichkeit.

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@Moltke66

Die Wirklichkeit ist also was Soziologen festgestellt haben und Erfahrungen entsprechen nicht der Wirklichkeit. Wow.

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@Hugohabenix

Einzelne individuelle Erfahrungen sind keine Evidenzen und können nicht auf die Allgemeinheit übertragen werden. Das ist wie mit einem 80 jährigen Raucher, der meint Rauchen sein nicht schädlich, weil er sonst nicht so alt geworden wäre, dem stehen hunderte von Rauchern gegenüber die vorzeitig sterben. Einzelfälle sind daher keine Evidenzen.

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@Moltke66

Und wenn das Geld nix mehr wert ist? Was soll man dann verteilen? Warme Suppe?

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@l3487171

Das Geld wird nicht vollständig an Wert verlieren, wir haben keine Hyperinflation.

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Die Inflation ist einerseits eine Nachwirkung der Corona Pandemie und andererseits eine Auswirkung des Ukrainekriegs. Ich denke, dass sich die Inflation bald legen und der Geldwert wieder stabilisieren wird.

Nein. Die Inflation ist die Folge der langjährigen Geldpolitik wo man die Geldmenge konsequent weiter und weiter erhöht hat. Und wie wir alle hoffentlich wissen, was passiert mit dem Wert des Geldes je mehr Geld es gibt? Er nimmt ab. Kaufkraft sinkt etc.

Der Ukrainekrieg und Corona sind vllt verstärkende Faktoren, aber nicht die Ursache.

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@tobixfvz

"Die Inflation ist die Folge der langjährigen Geldpolitik wo man die Geldmenge konsequent weiter und weiter erhöht hat."

Dann hätte es bereits vorher eine ähnlich starke Inflation geben müssen.

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@Moltke66

Die gab es, die hat sich halt nur in bestimmten Produktsegmenten niedergeschlagen.

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@tobixfvz

Es geht hier um eine allgemeine Inflation und nicht um Inflation in Nieschenbereichen.

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@Moltke66

Also die Finanzierbarkeit von Wohnraum ist seit 20 Jahren eine große Problematik. Als "Nische" würde ich das nicht bezeichnen.

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@tobixfvz

Natürlich ist das eine Problematik und das ist auch mitverantwortlich für die Inflation aber die hauptsächlichen Gründe für die allgemeine Inflation sind Corona und Putin.

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@Moltke66

Was soll ich argumentieren? Du liegst halt damit falsch.

Die Inflation vor dem Krieg war schon über 5-6%, also kann man schon mal nicht den Krieg als Ursache darstellen. Im Januar lag sie bei 5,1 %.Ab Q1 2021 gings dann los. Warum ging es los? Corona war doch schon 1 Jahr am laufen?

Woran es wirklich liegt hab ich beschrieben. Entweder du akzeptierst es oder halt nicht.

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@tobixfvz

Vor dem Krieg gab es die Inflation wegen der wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona Pandemie. Da sind sich auch viele Ökonomen einig. Ich kann dir gerne Quellen schicken.

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Die Armut wird dadurch leider gefördert und die Gesellschaft spaltet sich noch stärker als ohnehin schon, nämlich zwischen arm und reich! Die armen werden ärmer und lassen ihren Unmut an den reichen aus.

"Die armen werden ärmer und lassen ihren Unmut an den reichen aus."

Zurecht, denn die Reichen sind, durch die Vermeidung von Umverteilung, schuld.

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Ein Teil wird demütig , ein anderer leiden und ein Teil wird daran verdienen.

Die politischen extremen werden an Stimmen

gewinnen.

Das geht übrigens schon seit den 60ern so

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