Was wird bei einer Transsexuellenberatung gemacht?

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4 Antworten

Ich war erst neulich bei einer und kann dir daher erzählen wie es das erste Mal war.Ob es überall so ist kann ich dir nicht sagen.

Ich habe mich meiner Psychologin vorgestellt und wir sind erst einmal persönliche Daten durchgegangen.Da sie (meine Psychologin/Beraterin) mehrere Bereiche behandelt,hat sie mich zuerst gefragt warum ich hier bin.ich habe mit Transsexualität geanwortet.sie hat mich gefragt was mich denn so stört und wann sich das das erste Mal gezeigt hat.sie hat mich außerdem auch gefragt ob ich mich schon geoutet habe und was die Reaktionen darauf waren.diese sollte ich näher beschreiben.Dann kam eine Frage die mich ein wenig getriggert hat:mit was habe ich in meiner Kindheit gespielt?was hat das denn damit zu tun? ;-; Interessen haben kein Geschlecht.Ich habe darauf also auch geantwortet.sie schrieb sich alles auf.Dann hat sie mir erklärt dass ich erst ein Jahr einen Alltagstest machen muss,um zu prüfen ob ich mit der ,,männlichen Rolle" auch zurecht komme und nicht doch lieber eine Frau bleiben möchte oder ob ich vielleicht nur schizophren o.ä. bin.der Alltagstest fing auch direkt nach dem Termin an.in drei Monaten treffe ich mich dann nochmal mit ihr und wir reden darüber wie es die ersten Monate für mich war.Diesen Alltagstest muss man bestanden haben um Testosteron zu bekommen.

Ich hoffe ich konnte dir damit helfen! : ) wenn du noch Fragen hast kannst du einfach fragen.wie gesagt,es kann auch etwas anders aussehen,aber so wie ich es von anderen gehört habe,ist es bei ihnen auch ungefähr so gewesen.die Transsexualität wird einem dort nicht ausgeredet.

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Keiner will niemandem irgend etwas ausreden. Die Beratung soll dazu dienen herauszufinden, ob der Wille, sein Geschlecht zu ändern, (ich sags mal kurz) tief genug verankert ist.

Stell Dir mal vor, Du findest Dein Leben als Frau gerade extrem anstrengend. Der ältere Bruder darf alles, der jüngere Bruder darf alles, und Du sollst Röcke tragen, obwohl Du sie total ätzend findest, weil Du Dich damit nicht so frei bewegen kannst.

Wer in einer solche Situation lieber Junge sein möchte, hat evtl. ganz andere Gedanken im Kopf, als jemand, der sich tatsächlich als Junge fühlt.

Den Unterschied versucht eine Beratung herauszustellen. Es wäre nämlich z. B. für ein Mädchen, das am Ende feststellt, dass es sich nur aus einer Laune heraus zu einer hormonellen Behandlung entschieden hat, fatal, weil eine hormonelle Behandlung nicht mehr einfach rückgängig gemacht werden kann. Der Bartwuchs, der dadurch z. B. in Gang gebracht würde, ist nicht mehr rückgängig zu machen.

Die Beratung kann Dir selbst dienen, Dir Deine Entscheidung noch einmal so richtig bewusst zu machen.

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ich kenn mich da nicht gut aus

aber ich bin mir sicher das sie sicher machen müssen das du transsexuell/gender bist, deshalb kann es sein dass die sich sehr negativ anhören. So könnte ich es mir jedenfalls vorstellen.

Aber wenn man das durch zieht, ohne rückzutreten (was ja auch kein problem ist) dann werden sie dir schon bei allem helfen

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Kommentar von ManuTjarks
02.07.2017, 00:54

Auch wenn du es nicht genau weißt, danke :D 

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Nun ,es jemanden ,,ausreden" in dem Sinn ,wird man nicht versuchen.Dennoch wird darauf hingewiesen werden ,es sich noch einmal genau zu überlegen.

Der Wunsch sein Geschlecht zu ändern,ist eher bei Kindern und Jugendlichen,auf Grund eines falsch verstandenen Gender Mainstraiming vorhanden.

Eine genaue Aufklärung und der Versuch den Blödsinn, der heute in den Schulen gelehrt wird,aufzuklären bzw vorzunehmen ist eine Pflicht des Artztes.

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Kommentar von ManuTjarks
04.07.2017, 02:27

ich meinte ja nur die Therapie. Und kleine frage am rande, was darf ich unter Gender Mainstreaming verstehen? 

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