Was wird bei der Gel-Elektrophorese untersucht (STRs)?

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2 Antworten

Gel-Elektrophorese wird für vielfältige Fragestellungen bzw. Überprüfungen in der Molekularbiologie eingesetzt. Prinzipiell kann man damit nur DNA-Fragmente der Länge nach aufteilen.

Werden zuvor bestimmte Primer eingesetzt, die beeinflussen welche DNA-Fragmente in der PCR vervielfältigt werden oder Restiktionsenzyme welche die DNA-Fragmente an bestimmten stellen schneiden können, so kann man auch Mutationen damit aufdecken.

Wenn man z.B. eine bestimmte Stelle auf eine Mutation untersuchen möchte, so kann man ein Restriktionsenzym einsetzen, welches an diese Stelle bindet, sofern die Sequenz dort eine andere Basenfolge hat. Das Enzym schneidet dann das DNA-Fragment an dieser Stelle und man erhält zwei kürzere Fragmente, die dann in der Gel-Elektrophorese erkannt werden können.


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Eine Gel-Elektrophorese kann man grundsätzlich mit DNA und RNA (selten auch Proteine) machen.

Bei der STR-Analyse werden (wie schon richtig erklärt) mittels PCR DNA Abschnitte vervielfältigt und dann nach der Größe aufgetrennt. Welche Fragmente da aufgetrennt werden, liegt von den verwendeten Primern ab.

Man kann die Primer so wählen, dass bestimmte Gene vervielfältigt werden und dann weiter untersucht werden können, oder man nimmt nicht codierende Abschnitte, die dafür sehr polymorph, wie bei den STR.

Und zu deiner Frage: die beiden Aussagen von dir sind korrekt, denn es werden nur die STRs untersucht, aber diese haben durch Mutationen und Abweichungen ihre spezielle Charakteristik, die man sich zu nutze machen will. Da die STRs keine Gene codieren, ist es relativ egal, welche und wie viele Basen sich in den Abschnitten befinde, weshalb die Natur eben auch relativ "wahllos" ist.

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