Was wird aus den Baukindern, wenn der Bau fertig ist?

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Wenn sie gewollt sind, werden sie sicher genau so liebevoll aufwachsen, wie die anderen Kinder, wenn sie nur Mittel zum Zweck sind, werden sie genau so entweder doch halbwegs liebevoll aufwachsen, oder genau so lieblos, wie Kinder die nur wegen des `normalen´ Kindergeldes an sich gezeugt wurden, LG.

Vielen Dank für den Stern, LG.

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Ein Kind kostet bis zum 18. Lebensjahr bei sparsamen Eltern etwa 485,- € im Monat durchschnittlich, wenn schon mehrere Kinder vorhanden sind (Synergie-Effekte). Gehen wir vom günstigsten Fall aus und es ist schon das vierte Kind, dann erzielt durch Kindergeld und Baukindergeld folgende monatliche Einkünfte:

  • 225,- € für das Kindergeld ODER maximal 259,98 € Steuerersparnis durch Kinderfreibetrag. Der Kinderfreibetrag beträgt 619,- € pro Monat. Er erspart aber nur Steuern, die man tatsächlich bezahlen müsste und liegt daher zwischen Null und 42% des Höchststeuersatzes.
  • 55,55 € Baukindergeld (es gibt 1200,- € im Jahr für 10 Jahre, muss man daher auf 18 Jahre umrechnen)
  • Nicht berechenbar ist die Arbeitszeit pro Kinder und die Einkommenseinbußen durch Elternzeit, Karriereknick, Teilzeit....

Also kostet ein Kind, trotz der "hohen Zuschüsse" von 55,,55 € im Monat immer noch mindestens 170,- € im Monat. Wer also wegen Baukindergeld mehr Kinder bekommt, ist intellektuell so schlecht ausgestattet, dass er wahrscheinlich schon an der Verhütung scheitert oder überhaupt nicht genug Geld verdient, dass die Banken einen Baukredit gewährleisten.

Baukindergeld wird für eine Dauer von Jahren gewährt, sofern für mindestens ein Kind bei Antragstellung noch Kindergeld gewährt wurde.

Hört sich ja alles gut an, nur hat das Ganze wohl eine GroKo typische soziale Schieflage.

Wieso bekommt nun irgend so ein Bonze der sich eine Grunewald-Villa erwirbt obendrein auch noch Baukindergeld, wo die Groko aber Hartz IV bis auf ein absolutes Minimum (vermutlich sogar unter dem Exitenzminimum) gesenkt hat?

Zur Erinnerung: Den letzten schwerden Hartz IV-Schlag hat die Kanlerin ganz heimtückisch mitten in der Fussfallweltmeisterschaft 2010 (Deutschland wurde 3.) fast völlig unbemerkt gesetzt, als sie nämlich auch noch den Befristeten Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosengeldvon Alg1 auf Alg2 gleich mal ersatzlos gestrichen hat.

Dann hat die Frau aber später noch glatt die unverschämte Frechheit durch die Mikrofone zu pusten: "Wir wollen, dass es allen besser geht!"

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