Was will der Amtsarzt wissen

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4 Antworten

Du must alle Erkrankungen und Diagnosen angeben. Verschweigst du etwas kann das später ein Kündigungsgrund sein. Was relevant ist entscheidet der Arzt.

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Liebe/-r Poldi88,

zuerst mal, Arzt bin ich nicht, hatte aber schon mit dem Amtsarzt zu tun. Normalerweise holt der sich für sein Gutachten die Unterlagen deiner verschiedenen Ärzte zusammen und erstellt auf dieser Basis ein Befähigungsgutachten für einen bestimmten Zweck, z.B. Berufstauglichkeit. Mit dem Betroffenen selbst hält er nur dann selbst Rücksprache, wenn die Diagnosen der Ärzte kein schlüssiges Bild ergeben oder wichtige Infos darin nicht enthalten sind. Ich würde mir also keine Sorgen machen, wenn du einen Termin beim Amtsarzt bekommst. Schildere ihm die Sachlage so, wie du das hier getan hast. Allergien sind, wenn sie nicht im Beruf selbst begründet sind, eigentlich kein Hinderungsgrund. Und daß man bei einer nicht diagnostizierten Borreliose mit ihren "angenehmen" Begleiterscheinungen und dem diffusen Krankheitsbild schon ziemlich "runtergezogen" wird, sollte verständlich sein - vor allem, da du ja mit erfolgter Diagnose und entsprechender Behandlung keinen Grund mehr für Depressionen hattest und diese folgerichtig auch verschwanden.

Also, Kopf hoch. Deine Angstzustände waren die Folge einer nicht erfolgten bzw. Fehldiagnose; mit deren Korrektur sind sie gleichfalls verschwunden. Der Amtsarzt ist meines Wissens nach nicht an einer bestimmten Lesart der ihm vorgelegten Diagnosen interessiert, sondern mehr an einem schlüssigen Gesamtbild, welches eine Prognose auf die Berufseignung zulässt. Wenn du also sonst in deinen Stimmungen stabil bist, sehe ich nicht wirklich Probleme. Allerdings würde ich nicht versuchen, auf gestellte Fragen hin auszuweichen oder gar falsch zu antworten. Du kannst nicht genau wissen, welche Unterlagen dem Amtarzt vorliegen. Und eine offensichtliche Falschaussage macht psychologisch einen miesen Eindruck.

Ich denke, du packst das. Viel Glück

andisazi

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Sei Dir im Klaren darüber, dass der Amtsarzt sämtliche! Krankenakten zur Verfügung hat. Es hat keinen Sinn irgendetwas zu verschweigen. Sprich also so offen, wie hier, mit ihm und schildere Deine Diagnosen, wie sie Dir mitgeteilt wurden. Er wird die richtigen (hoffendlich) Schlüße daraus ziehen. Es kann nur Nachteilig für Dich sein wenn Du auf Fragen etwas verschweigst oder lügst.

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der amtsarzt untersucht dich und entscheidet über deinen beruflichen wertegang,im rahmen des möglichen

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Kommentar von Poldi88
14.10.2011, 11:54

ja, aber muss ich denn meine vorerkrankungen nicht angeben?? gibt es da nicht so nen fragenkatalog??

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