Was wenn wir alle schon längst tot sind und nur daran glauben noch zu leben?

5 Antworten

Ein bisserl Logik schadet nie ;)

Wenn wir alle schon längst tot wären und das hier der Limbus, dann wäre die gesamte Tatsache, dass jeden Tag Menschen sterben, paradox. Wo würden die dann landen? Im Limbuslimbus?

Eine limbusartige Welt, in der alle Anwesenden tot sind, hat ja wohl kaum einen Sinn, wenn es nach wie vor die Möglichkeit gibt, draufzugehen, wenn Leute geboren werden (Was ist mit den Babys? Sind das dann... Totgeburten? *badum tss*) und wenn man einen Einfluss auf die Welt nehmen kann -> was man nun einmal kann.

Und ganz ehrlich - gehen wir mal vom restlos unwahrscheinlichen Fall aus, dass man durch's Sterben im Limbus ins Nichts verschwindet und dass man den Limbus durch die Geburt betritt; gehen wir davon aus, alles sei reine Einbildung -> na und?

Außerdem: Wir haben hier "Leben" definiert - wie genau könnten wir also "tot" sein, wenn WIR den Tod so getauft und das Leben als "Mein Herz schlägt noch, mein Hirn arbeitet noch" benannt haben?

Was wäre denn dann die lebendige Welt, die den Gegensatz zu diesem "Limbus" darstellt? "Leben" ja wohl kaum, denn was wir so nennen, findet hier statt.

Also zum Einen wirfst du hier den skeptizistischen Ansatz des "Was, wenn das alles nicht echt ist?" in den Raum - auf den ich mein Lebtag immer mit "Kann schon sein, und was soll so schlimm daran sein?" antworten werde.

Zum Anderen wirfst du das Konzept einer jenseitigen Welt in den Raum und fragst dich, ob wir in selbiger sind. Was wäre denn dann das ursprüngliche Diesseits?

So lange nichts darauf hindeutet, dass dieser Denkansatz wirklich untermauert werden kann, so lange kann ich auf dieses "Was wenn" nicht mit mehr antworten als "erst mal bis zu Ende denken".

der fleiß von heute in der realtiät  könnte der erfolg von morgen sein?

sich in eine trumwelt wegmachen könnte zu mißerfolg führen?

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