WAS WENN UNTERMIETER NICHT ZAHLT?

6 Antworten

Es gibt einen muendlichen Mietvertrag. Dass er dort wohnt, wird er nicht ernsthaft bestreiten koennen. Da die Vermieterin die bisherigen Mietzahlungen wahrscheinlich belegen kann, wird er auch kaum behaupten koennen, dass tatsaechlich eine viel geringere Miete vereinbart wurde.

Seine Kuendigungsfrist betraegt knapp 3 Monate zum Monatsede. Er kann also jetzt zum 30. November kuendigen. dafuer muss seine schriftliche Kuendigung spaetestens am 3. Werktag im September zu postueblichen Zeiten bei seiner Vermieterin zugehen. Ich wuerde hier eine Zugangsart waehlen, bei der der Zugang selbst und auch Datum und Uhrzeit des Zugangs im Streitfall bewiesen werden koennen.

Es wurde kein Vertrag gemacht. Der Wohneigentümer erlaubt ihr nicht die Wohnung unterzuvermieten. Sie hat es trotzdem getan also wie bitte soll sie was nachgehen? Geld wurde bislang teils via Überweisung teils via auf die Hand gegeben. Sie kann nicht abstreiten, dass sie nichts bekommen hat auf die hand.

0
@Welat93

Was zwischen dem Wohnungseigentuemer und der Mieterin abgesprochen wurde, wirst du nicht wissen und hat auch mit dem Untermietverhaeltnis nichts zu tun. Dass ein muendlicher Mietvertrag besteht, wird hier nicht ernsthaft bestritten werden koennen und dass man freiwillig mehr als eigentlich vereinbart gezahlt hat, wird man auch kaum glaubhaft darstellen koennen.

0
@DerCaveman

Er kann doch sagen das er die Miete ihr gezahlt hat auf die. Hand schließlich kann sie es nicht leugnen und beweisen das es so ist. Und umgekehrt genauso. Also Aussage gegen Aussage.

0
@Welat93

Es wurde kein Vertrag gemacht.

  • Ich: Du kannst hier wohnen, für 300,- € im Monat
  • Du: Okay

Das ist ein Mietvertrag!

3
@kevin1905

Kevin. Miete wird gezahlt, mal auf Hand mal via Überweisung.

Sie: Er hat nicht gezahlt.

Er: Ich hab Gezahlt.

Es wird mal auf Hand mal via Bank überwiesen. Beide können nichts bewweisen. Was jezzt?

0
@Welat93

Wenn derjenige der gerne Geld hätte nicht beweisen kann, dass es ihm zusteht hat er ein Problem.

Wer bar zahlt ohne quittieren zu lassen ist auch leicht geistig behindert.

4
@Welat93

Dann sprechen die ueberwiesenen Betraege fuer die Hoehe der vereinbarten Miete. Wenn die Vermieterin link ist, kann sie behaupten, niemals Barzahlungen erhalten zu haben. Dann muss der Mieter zusaetzlich beweisen, dass er wirklich bar bezahlt hat. Auf die noch ausstehenden Mieten hat das aber sowieso keinen Einfluss.

1

Die Frau vermietet das Zimmer ohne die Erlaubnis des Wohneigentümers unter. Das ist ja verboten.

Selbst wenn das so wäre/ist, das hat nichts damit zu schaffen, dass der mündliche Mietvertrag gültig ist.

Beweisbar durch Mietzahlungen, sofern es Quittungen darüber gibt. 

Gibt es die?

Falls ja, könnte die Vermieterin klagen und gewinnen.

Er könnte möglicherweise gegen die ständigen Mieterhöhungen angehen und bis zu drei Jahren rückwirkend fordern, denn Mieterhöhungen dürfen innerhalb von drei Jahren nur maximal 20% beantragen.

Er hat also zwei Möglichkeiten:

Er geht zum Anwalt und lässt checken ob er mit einer Klage durchkommt und klagt dann. ( Würde ich vorziehen

Er pokert und sagt der Vermieterin, dass er sich erkundigt  bezüglich der Mieterhöhungen und dass sie auf die letzte Miete verzichten soll und sie ihm einen Aufhebungsvertrag unterschreiben soll in dem steht, dass sie keine weiteren Ansprüche mehr stellen kann und das Mietverhältnis zum ... endet.

Es besteht ein Vertrag. Daher kann die Hauptmieterin von deinem Kollegen das Geld fordern. Und das nicht nur für einem Monat, denn die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Notfalls kann sie auch gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Es ist egal, dass es nichts Schriftliches gibt. Denn durch die Mietzahlung kann das Mietverhältnis ausreichend nachgewiesen werden.

Es spielt außerdem keine Rolle, dass die Untervermietung ohne Erlaubnis des Eigentümers stattgefunden hat. Denn der mündliche Vertrag ist unabhängig davon trotzdem gültig.

Untermiete - Ab wann gilt ein Zimmer als möbliert? (Mietrecht)

Hallo :)

Ich habe mich mit meinem Vermieter geeinigt, dass ich Hauptmieter werde udn ein Zimmer untervermieten darf.

Jetzt habe ich gelesen, dass mein zukünftiger Untermieter noch 6 Monate nachdem ich ihm gekündigt habe in dem Zimmer wohnen darf bis er raus muss.

Was ich auch gelesen habe: Wenn das Zimmer möbliert ist und er monatlich Miete zahlt, muss er auch einen Monat nach Kündigung ausziehen.

Jetzt die Frage: Ab wann gilt ein Zimmer als möbliert? Es wird noch Bett, Schrank, Schreibtisch und Stuhl drin stehen. Wenn der Mitbewohner sich allerdings selber einrichtet und die vorhandenen Möbel (teilweise) im Keller einlagert bzw auf den Sperrmüll stellt - gilt diese Frist für möblierte Zimmer noch?

Es ist natürlich nicht meine Absicht den Untermieter bald wieder rauszuwerfen. Wenn ich aber merke, dass es nicht passt und er sich weigert auszuziehen müsste ich noch ein halbes Jahr mit ihm aushalten Oo Wenn ich das Zimmer also im Untermietvertrag als "möbliert" angebe - bin ich dann auf der sicheren Seite? Oder gilt das nur, solang ausschließlich meine Möbel im Zimmer bleiben?

Danke schon mal für eure Mühe

Dean

...zur Frage

Kann man als Untermieter auch vor Ablauf der 3-monatigen Kündigungsfrist ausziehen?

Hallo,

ich habe eine Frage zur Kündigungsfrist bei einer Untermiete ohne schriftlichen Vertrag in einem unmöblierten Zimmer:

Untermieter A zieht vor 6 Monaten in die als Wg ausgeschriebene Wohnung von Hauptmieter B in ein unmöbliertes Zimmer. Er zahlt die Kaution an die Vormieterin C und die Miete regelmäßig an den Hauptmieter B.

  • Die Freundin von Hauptmieter B hat einen eigenen Schlüssel, was nicht mit Untermieter A abgesprochen ist, und kommt auch in Abwesenheit von Hauptmieter B in die Wohnung
  • Hauptmieter B betritt das geschlossene, angemietete Zimmer von Untermieter A in dessen Abwesenheit. Die Zimmer sind nicht abschließbar
  • Hauptmieter B besetzt den Großteil der Gemeinschaftsräume, Untermieter A hat kaum Platz, eigene Sachen unterzubringen. Dies war zum Zeitpunkt der Besichtigung nicht klar, da Vor-Untermieterin C noch dort gewohnt hat.

Muss sich Untermieter A an die Kündigungsfrist von 3 Monaten halten?

Vielen Dank für eure Hilfe!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?