Was wenn Beamte gekündigt werden?

1 Antwort

Wenn ein Beamter wegen eines Dienstvergehens suspendiert wird (nicht gekündigt), hat er sich das ja in erster Linie selbst zuzuschreiben.

Allerdings, da er seinen Pensionsanspruch verliert, muss der Dienstherr ihn entsprechend nachversichern.

Können Beamte wirklich nicht gekündigt werden?

Ich lebe in Österreich und habe gehört, dass Beamte nicht gekündigt werden können, also beipsielsweise als Mitarbeiter bei Polizei, Bundesheer, Ministerium etc.

Und wie ist das, wenn sie sich was zu schulden kommen lassen (immer zu spät oder gar nicht zur Arbeit erscheinen, faul, etwas von der Arbeit stehlen etc...). Dann können diese ja sicher gekündigt bzw. entlassen werden, oder?

Bzw was genau ist der Unterschied im Hinblick auf Auflösen eines Arbeitsverhältnises im Gegensatz zu einem gewöhnlichen privaten Unternehmen?

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ALG1: Amt lehnt ab wg. event. Überschneidung der Rahmenfristen - ist das korrekt?

Hallo,

meine Freundin wurde letzte Woche unter Einhaltung der Fristen gekündigt. Heute war meine Freundin schon mal auf bei der Arbeitsagentur um sich Arbeitssuchend / Arbeitslos zu melden. Parallel wollte sie schon mal die Anträge für das ALG 1 mitnehmen, aber bei der Gelegenheit hat ihr das Amt mitgeteilt, dass Ihre Aussichten auf ALG1 wohl nicht gut aussehen,da mit der event. Begründung der Überschneidung der Rahmenfristen abgelehnt wird.

Meine Freundin war wie folgt beschäftigt:

09.2010 - 15.04.2014 (sozialversicherungspflichtig beschäftigt) -- selbst gekündigt

16.04.2014 - 21.04.2014 (Arbeitssuchendmeldung) --> keine Inanspruchnahme von Leistungen

22.04.2014 - 22.10.2014 (sozialversicherungspflichtig beschäftigt) -- wurde gekündigt

Somit war Sie nach meinem Verständnis innerhalb der letzten 2 Jahre (720 Tage) ganze 714 Tage lange Sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Lt. Amt wären die mind. 12 Monate Anwartschaft nicht erfüllt, da ab 22.04. neu gezählt wird, da Sie ja bereits im Zeitraum 16.04. - 21.04. die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt hat --> Rahmenfristen dürften sich ja nicht überschneiden. Obwohl im Zeitraum zw. 16.04. - 21.04. keinerlei Leistungen in Anspruch genommen wurden. Ist das so korrekt??

Ich kann mir das nicht vorstellen und würde es auch nicht verstehen, denn insofern hätte sie fast 3,5 Jahre für nichts in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt um jetzt zuhören, wo Sie sich in Anspruch nehmen muss, dass Sie die Anwartschaftszeiten nicht erfüllt, weil Sie 6 Tage Arbeitssuchend gemeldet war (aber keinerlei Leistung in Anspruch genommen hat).

Kann an der Stelle mal jemand Licht in mein Dunkel bringen und event. empfehlen ob sich möglicherweise juristischer Beistand lohnen würde.

Danke für Hilfe.

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Öffentlicher Dienst oder kirchlich?

Hallo :

Wenn man sich aussuchen kann wo man arbeitet ob im kirchlichen Dienst oder öffentlichen Dienst arbeitet: wo würdet ihr arbeiten und warum ?

In der Kirche ist man ja fast auch we öffentlich nicht wahr ?

Wo verdient man mehr ? (Bei gleicher Stellung z. B. Sachbearbeiter)

Kriegt man bei der Kirche auch später Pension ?

Gibt's sonst noch unterschiedliche vor und Nachteile ?

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Darf man Azubis allein im Amt lassen?

Ich frage mich, ob es rechtlich erlaubt ist, volljährige Azubis alleine im Amt/Büro zu lassen, wenn an einem Vormittag alle anderen Mitarbeiter verhindert sind (Urlaub, andere Termine...).

Falls es wichtig ist, es handelt sich um Beamtenanwärter.

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Angestellter oder Beamter im öffentlichen Dienst (Kommunalverwaltung)?

Hallo zusammen,

ich habe die Möglichkeit die Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst einzuschlagen (Landes- und Kommunalverwaltung, Public Management).

Danach bin ich umfassend aufgestellt und kann so gut wie in jedem Bereich der Verwaltung tätig werden. Des Weiteren kann ich ebenfalls als Angestellter arbeiten.

Die Frage wurde sicherlich häufig gestellt aber dennoch frage ich mich, in meinen jungen Jahren (23), ob das Beamtenverhältnis noch so lukrativ ist im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis? Bei meinem jetzigen Arbeitgeber (Stadtverwaltung) gibt es ein paar Beamte, die sich, wenn sie könnten, eher als Angestellte arbeiten würden.

Als Angestellter hat man ja meiner bescheidenen Meinung ebenfalls einen sicheren Arbeitsplatz (betriebsbedingt unkündbar nach 15 Jahren im öD (Alter 40)). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angestellter gekündigt wird ist gering. Des Weiteren arbeitet man 39h die Woche, erhält eine Jahressonderzahlung, Tarifvertrag (Verdi), kann nicht gegen seinen Willen versetzt werden, man kann ebenfalls langfristig planen (Finanzierung etc.).

Klar man kriegt eventuell mehr Geld und eine gute Pension. Aber als Angestellter erhält man eine Betriebsrente + die gesetzliche Rente (was nicht unbedingt garantiert ist in Zukunft). Dazu muss man sich nicht mit der Beihilfestelle rumschlagen, welche Kosten übernommen werden. So wie ich es aus meinem Umfeld mitbekommen habe, streicht die Beihilfestelle vieles. Mit dem Mehrwert an Gehalt muss man die private Krankenversicheung bezahlen (50%).

Ich bin mit der gesetzlichen Krankenversicherung bis dato gut gefahren, gehe selten zum Arzt. Bei der privaten Krankenversicherung habe ich eher die Angst, dass die Kosten, vor allem sobald die 60er/70er in Pension/Rente gehen, stark ansteigen werden.

Dazu sind die Beihilfe-Leistungen für Beamte, die ab 2013 Beihilfe beziehen, schlechter geworden (z.B. Beihilfe Rente 50% davor 70%)

Wie seht ihr es?

Vielen Dank vorab!

Viele Grüße

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Anbieter kann Vertrag nicht nachweisen - bucht Geld vom Konto ab / Räumte Sonderkündigungsrecht ein

Ich hoffe mir kann hier jemand einen Rat geben. Ein Kabelanbieter, bei dem wir bis vor kurzem Kunde waren (Bestätigung der Kündigung liegt vor), hat mehrfach Geld von unserem alten Konto abgebucht. Als wir uns bei diesem Anbieter erkundigten, warum er Beträge abbucht, erklärte man uns, es handele sich um einen Vertrag der auf eine uralte Adresse läuft. Besonders Interessant daran ist, dass der Vertrag angeblich zu einem Zeitpunkt abgeschlossen wurde, als wir unter dieser Adresse gar nicht mehr gewohnt haben. Wir haben zu diesem Vertrag nie Rechnungen erhalten. Auch liegen keinerlei Unterlagen und natürlich auch kein SEPA-Lastschrift-Mandat vor. Der Anbieter behauptet, dass Sie nie eine Rückmeldung erhalten haben, dass wir unter der genannten Adresse nicht mehr wohnen. Angeblich gingen aber sämtliche Rechnungen und Unterlagen per Post an diese Adresse.

Auf Anraten der Verbraucherzentrale haben wir den Anbieter schriftlich aufgefordert, uns nachzuweisen, dass wir diesen Vertrag abgeschlossen haben. Im gleichen Schreiben haben wir den angeblichen Vertrag vorsorglich mit sofortiger Wirkung gekündigt. Der Anbieter hat uns nun geantwortet, dass Sie uns aus Kulanz ein Sonderkündigungsrecht zum 18.11 eingeräumt haben. Ein Duplikat des Vertrages können sie uns aber nicht zuschicken, da sie diese nicht archivieren.

Ich gehe also davon aus, dass sie uns nicht nachweisen können, dass dieser Vertrag tatsächlich abgeschlossen wurde. Wie auch, wir haben ja zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr unter der Adresse gewohnt.

Das die Beträge abgebucht wurden ist uns leider erst aufgefallen, als das Konto bereits aufgelöst war. Da das Konto bereits einige Zeit früher aufgelöst werden sollten, waren wir nicht darüber informiert, dass immer noch Beträge abgehen konnten und haben auch keine Kontoauszüge geholt. Eine Rückbuchung ist also nicht möglich.

Wie wahrscheinlich ist es, dass wir das Geld ohne eine Klage zurückerhalten können? Das alte Konto wurde Ende Oktober aufgelöst. Nach der Sonderkündigung zum 18. November wären theoretisch (nach der Logik des Anbieters) ja noch 1 ½ Monatsgebühren fällig, da Sie ja seit Ende Oktober nicht abbuchen konnten. Wir haben, wie gesagt, keine Rechnungen erhalten. Aber der Anbieter ist für seine seltsame Rechnungstellung und sein unkoordiniertes Forderungsmanagement bekannt. Daher fürchte ich er könnte die Forderung direkt an ein Inkassobüro übergeben. Wie sollen wir uns verhalten, wenn hier angeblich offene Forderungen gestellt werden? Kann man sich darauf berufen, dass die Firma nicht nachweisen konnte, dass ein Vertrag geschlossen wurde.

Vielen Dank vorab für eure Ratschläge!

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