Was was was was was?

19 Antworten

Also genau dasselbe habe ich eine gute Freundin von mir auch gefragt. Sie ist sehr gläubig, aber irgendwie auf ihre eigene Art und Weise, sie geht beispielsweise nicht in die Kirche. Sie ist der Ansicht, dass das Leben auf der Erde eine Art Test oder Prüfung ist. Wenn man sie "besteht", kommt der deutlich wichtigere Teil, das Leben danach. In ihren Augen sind die Menschen nur auf der Erde, um Gott sozusagen zu beweisen, dass sie es würdig sind, "ewig zu leben", bzw. ein Leben nach dem Tod zu führen. Wenn sie also Gutes tun, und eben nicht morden, und das ganze Leid ertragen, dann haben sie eine Chance darauf, nach dem Tod bei Gott bzw. mit Gott weiterzuleben. Und für den Krieg etc. ist ihrer Meinung nach auch nicht Gott verantwortlich, sondern der Teufel/Satan. Sie ist davon überzeugt, dass Gott nur nicht eingreift, weil das Leben auf der Erde von so viel geringerer Bedeutung ist, als das, was danach kommt, also eine Art Vorstufe auf das wahre Leben.

Du hast leider nicht das richtige Konzept von Gott. Du blamierst Gott für Dinge, für die er nicht verantwortlich ist, sondern der Mensch.

Gott sagt selbst im Koran:

Wenn Gott die Menschen gleich für ihre Ungerechtigkeit bestrafen würde, hätte Er auf der Erde kein Lebewesen übrig gelassen. Doch Er gewährt ihnen Aufschub bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kommt das festgesetzte Ende, kann niemand es weder vorverlegen noch aufschieben. (16:61)

Gott gab uns einen freien Willen. Bedingungslos. Gott ist vollkommen gerecht. Würde er nun ständig in das Leid eingreifen, wäre es kein freier Wille und Gott wäre nicht gerecht, da er etwas beschneiden würde, was er vorher zugesichert hat. Gott liebt auch das Übel nicht, aber er hat es erlaubt des freien Willen wegen. Und obendrein wird es eine Abrechnung geben.

Das Leben auf der Erde ist eine Prüfung. Der gerechte Prüfer greift während des Prüfungsgeschehens nie in die Prüfung ein.

Noch weiter ausholen? Bitte:

Wir finden Krankheit, Alter und Tod. Wir sehen Dinge, die hässlich sind, Menschen, die verrückt und töricht sind. Es gibt Stürme, Erdbeben, Überschwemmungen, Zugluft und Hungersnöte. Wir sehen auch, dass Menschen Sünden begehen, Illoyalität, Untreue, Gier und Unaufrichtigkeit zeigen. Wir sehen, dass Menschen Vergewaltigungen, Morde begehen; Sie kämpfen und machen Kriege. Wir kennen all diese und viele weitere Probleme. Es gibt Übel, die von Menschen verursacht werden, und es gibt Naturkatastrophen. Es gibt Leiden für Einzelpersonen und es gibt solche, die eine große Anzahl von Menschen betreffen.

Aber wir wissen auch, dass dies nicht die ganze Geschichte ist. Neben all diesen negativen Dingen sehen wir auch Schönheit, Gesundheit, Wohlstand, Leben, Geburt, Weisheit, Intelligenz, Wachstum und Fortschritt. Wir sehen auch Güte unter den Menschen, Glaube, Aufrichtigkeit, Nächstenliebe, Liebe und den Geist des Opfers. Wir sehen auch viel Tugend und Frömmigkeit. Es ist falsch, eine Seite der Medaille zu sehen und nicht die andere Seite zu sehen. Jede Philosophie, die sich auf einen Aspekt der Schöpfung konzentriert und die andere Seite leugnet oder ignoriert, ist teilweise wahr und Teilwahrheiten sind überhaupt keine Wahrheit.

Es ist auch die Tatsache, dass das Element des Guten mehr in der Schöpfung ist als das Element des Bösen. Wir alle sehen, dass es mehr Menschen gibt, die gesund sind als diejenigen, die krank sind. Es gibt mehr, die besser essen als diejenigen, die verhungern.

Es gibt mehr, die ein menschenwürdiges Leben führen, als diejenigen, die Verbrechen begehen. Die Güte ist die Regel und das Böse ist die Ausnahme. Tugend ist die Norm und Sünde ist die Aberration. Im Allgemeinen tragen Bäume Früchte, die Blumen blühen, die Winde bewegen sich sanft.

1. Erstens hat Gott diese Welt nicht zu einer dauerhaften Welt gemacht. Dies ist eine temporäre Welt und alles hier hat eine zeitliche Begrenzung. Wenn seine Zeit kommt, wird es sterben, zu Ende gehen und enden. Weder die guten Dinge dieser Welt sind für immer, noch die schlechten Dinge ewig. Wir sind hier für eine kurze Zeit und wir werden getestet. Diejenigen, die diesen Test bestehen werden, werden eine ewige Welt finden, die vollkommen und dauerhaft ist. Diejenigen, die diesen Test nicht bestehen werden, werden die bösen Konsequenzen ihrer Sünden und Korruption sehen.

2. Gott hat ein physisches Gesetz und ein moralisches Gesetz in dieses Universum gestellt. Gott lässt Leiden zu, wenn eines oder mehrere dieser Gesetze gebrochen werden. Das physikalische Gesetz basiert auf Ursache und Wirkung. Krankheit entsteht, wenn man sich nicht um seine Gesundheit kümmert oder Infektionen ausgesetzt ist. Ein Autounfall ereignet sich, wenn man nicht wachsam ist oder unachtsam fährt, oder wenn die Autos nicht kontrolliert werden, Straßen und Autobahnen nicht gebaut und in der richtigen Form gehalten werden oder die Verkehrsregeln nicht richtig oder nicht richtig durchgesetzt werden. Die Untersuchung von Ursachen und Auswirkungen ist sehr wichtig, um Schutzmaßnahmen zu erleichtern. Auch hier sollten wir uns bewusst sein, dass Gott uns oft rettet und uns nicht an jeder Nachlässigkeit leiden lässt. Wie oft es passiert, dass wir nicht aufpassen und trotzdem sicher an unser Ziel gelangen. Die Art, wie Menschen in einigen Städten fahren, ist ein Wunder, dass mehr Unfälle nicht passieren und mehr Menschen nicht leiden.

3. Leiden kann auch für manche Menschen ein Test und eine Prüfung sein. Gott lässt einige Menschen leiden, um ihre Geduld und Standhaftigkeit zu prüfen. Selbst Gottes Propheten und Gesandte mussten leiden. Manchmal leiden gute Menschen, aber ihre Leiden heilen andere und bringen Güte in ihre Gemeinden. Menschen lernen aus ihren guten Beispielen. Märtyrer sterben für ihren Glauben, Soldaten geben ihr Leben für ihre Nationen und das bringt Befreiung und Freiheit für ihr Volk.

4. Gott lässt manchmal zu, dass manche Menschen leiden, um andere zu testen, wie sie auf sie reagieren. Wenn du eine Person siehst, die krank, arm und bedürftig ist, dann wirst du von Gott geprüft. Gott ist mit dieser leidenden Person da, um deine Nächstenliebe und deinen Glauben zu prüfen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

Ist gott nicht allwissend der hätte doch gewusst dass das alles passiert.

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@DERMINATORE

Trotzdem hatten die Menschen die freie Entscheidung, Gott zu folgen oder der Schlange (dem Teufel). Leider trafen sie die falsche Wahl...

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@chrisbyrd

Warum die Menschen? Das waren zwei, was ist barmherzig daran durch zwei Leute das schicksal aber millarden leute für immer zu besiegeln?

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@DERMINATORE

Wenn wir ohne Sünden leben würden, könnten wir diese Frage stellen. Aber irgendwie gelingt es uns doch nicht, in Worten, Taten und Gedanken nicht zu sündigen...

Auf keinen Fall besiegelte der Sündenfall im Garten Eden das Schicksal der Menschen für immer. Nur das kurze Erdenleben ist nicht mehr das vorherige Paradies, sondern auch mit Leid, Krankheit und Tod durchdrungen.

Gottes Barmherzigkeit zeigt sich aber daran, dass Er uns ein Rettungsangebot macht: Wer an Ihn glaubt und Ihm vertraut, bekommt das ewige Leben in seiner Herrlichkeit geschenkt. Das ist doch ein guter "Deal"...

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@chrisbyrd

Es ist unausweichlich das ein Mensch keine einzige Sünde begeht und sei es Föllerei oder Wollust.

Ich meine mit für immer das jeder durch das Erleben gehen muss nur weil irgendwer einen Apfel gegessen hat.

Er müsste dieses Rettungsangebot nicht machen wenn er nicht seit laut torah 6000 Jahren die Menschen büßen ließe dafür das ein Apfel gegessen wurde.

Für mich als nicht religiösen Menschen ist das leider einfach unverständlich. Ich bin fürchterlich fasziniert von Glaube, dessen Geschichte Ursprung und alles was dazu gehört, verständlich ist es mir dennoch nicht. Man kann heutzutage einen Helm mit Magneten bauen der die Areale für Glaube anspricht und der Mensch denkt dann wirklich er hätte eine görrliche Erscheinung genannt "the god helmet". Ich finde es absolut faszinierend, verstehen werde ich es wahrscheinlich nie

Mfg DP

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@DERMINATORE

Frag doch einfach mal, ob es Ihn gibt und dass Er sich dir offenbaren soll. Vielleicht erhältst du eine Antwort...

Ansonsten: Von einem "the god helmet" halte ich nichts. Eine göttliche Erscheinung habe ich noch nicht gehabt und brauche ich auch nicht zu haben.

Bei mir ist der Glaube eine Entscheidung, dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung ist. Gründe dafür gibt es einige (die Schöpfung; erfüllte biblische Prophetie; das Volk Israel; die Präzision der Überlieferung der Bibel; die Historizität der Auferstehung Jesu usw.).

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Größtenteils wird das Leid von den Menschen selbst verursacht. Gott greift nicht in das Weltgeschehen ein, weil er uns die Verantwortung gegeben hat. Wir müssen alleine zurechtkommen. Die Welt hat Gott den Rücken gekehrt. Gott wird erst handeln, wenn die Trübsalzeit begonnen hat.

Er wird zudem bald eine neue Erde (Paradieserde) erschaffen.

Offenbarung 21, 1-4

,,Dann sah ich einen ganz neuen Himmel und eine völlig neuartige Erde. Der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, auch das Meer gab es nicht mehr. Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Sie war schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. Und vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen: "Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen und sie alle werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei."

Und das wird Gott alles auf der Erde verwirklichen, denn im Himmel gibt es keinen Schmerz, keinen Tod. Seine "Wohnung" , seine Regierung, wird bei uns Menschen sein, damit sein Wille auch auf Erden geschieht. Ist das nicht sehr tröstlich?

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Ich verstehe deine Wut nur allzu gut. Die hatte ich auch einmal.

Natürlich kann Gott es mit einem Fingerschnipsen richten, aber er will nicht.

Warum?

Weil er geliebt werden möchte und dass wir in Liebe leben. Liebe braucht als Fundament jedoch die Freiheit, ansonsten ist man ja nichts weiter als ein hochentwickelter Roboter, der auf Liebe programmiert ist.

Darum hat Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden gestellt und Adam und Eva verboten davon zu essen. So hatten sie die Wahl zwischen Liebe und Hass. Sie entschieden sich leider für den Hass. Das was dann auf seelischer Ebene geschah, ist mit einer Atombombenzündung auf physischer Ebene vergleichbar. Eine Atombombe, die ihr genetisches Material und auch das der Tiere und Pflanzen so verändert hat, dass sie einen genetischen Defekt weitervererbten, worunter wir bis heute leiden.

Wir haben nicht wie Adam und Eva die Wahl in die Frucht der Erkenntnis zu beißen, aber wir haben - wie sie es auch hatten - , die Wahl in die Frucht des Lebens zu beißen, die am Baum des Lebens wächst. Dazu müssen wir aber erst unsere Schuld loswerden, die wir auf uns geladen haben und den Heiligen Geist in uns aufnehmen, der uns von allem Bösen in uns reinigt. Dann dürfen wir ewig leben, weil wir so geworden sind wie Gott uns geplant hat, bevor Adam und Eva seinen Plan zunichte machten.

Ist natürlich eine schwere Zeit hier unten, aber wenn wir erst einmal eine Ewigkeit im Paradies verbracht haben, dann wird sie uns wie ein Hauch vorkommen und nach dem Leid hier wird dort auch keiner mehr das Verlangen haben, die Liebe erneut zu verlassen.

Bis du aber in einer Beziehung zu Gott nicht selbst seine Güte erlebt hast, wirst du wohl immer an seiner Güte zweifeln.

Streben nach Erkenntnis ist also Hass?

Aus welcher Quelle beziehst du denn deine Begriffsdefinitionen?

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@Zicke52

Nein.

Aus welcher Quelle beziehst du deine Begriffsdefinitionen?

Wenn dich jemand besuchen geht und von dir ein Lehrbuch stiehlt, dann ist er ein Dieb. Sein Wunsch nach Erkenntnis war nicht verwerflich, der Diebstahl jedoch schon.

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@loveandtruth

Welcher Diebstahl?

Adam und Eva haben gemaess der Bibel Gott weder gehasst, noch haben sie ihm was geklaut.

Sie wollten allerdings Erkenntnis erlangen (was ihnen auch gelungen ist) und Unsterblichkeit (leider waren sie nicht schnell genug, um vom Baum des Lebens zu essen).

Erkenntnis und Unsterblichkeit - wer möchte das nicht?

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@Zicke52

Diebstahl ist, wenn du etwas weg nimmst, das dir nicht gehört. Der Baum der Erkenntnis gehörte ihnen nicht, folglich war es Diebstahl.

Hasstaten müssen nicht unbedingt von Hassgefühlen begleichtet werden. Sie können auch aus Angst oder Gleichgültigkeit ect. begangen werden. Nichtsdestotrotz ist alles, womit du Gott, anderen und dir selbst schadest Hass. So verpestet manch einer zum Beispiel aus Gleichgültigkeit die Umwelt und andere Menschen und Tiere leiden unter seiner Hasstat. Ein anderer wählt aus Angst die Afd und schadet damit schutzsuchenden, friedlichgesinnten Flüchtlingen, die ihm nie etwas zuleide getan haben. Man könnte es indirekten Hass nennen, wenn man will.

Du könntest genauso gut fragen, wer nicht Gott sein möchte. Wir können nicht immer haben, was wir uns wünschen.

Leider? Gott sei Dank! Ewig eine unsterbliche Welt wie diese jetzt wäre grauenhaft.

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