Was waren die Ziele der französischen Aussenpolitik im 17 & 18 Jahrhundert?

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es wollte die Kontrolle in der Pfalz und in Westdeutschland übernehmen. Sowohl durch Einheiraten als auch durch kriege. Zudem sollte die macht preussens verringert, und die französische dominanz im Elsass gestärkt werden. Reicht das oder brauchst du mehr. Achja und spaniens Macht in europa sollte möglichst gering gehalten werden.

Das Ziel der französischen Außenpolitik dieser Zeit war die Hegemonie (Vorherrschaft) auf dem europäischen Kontinent.

Dies war vor allem durch die "Umklammerung" Frankreichs durch die Habsburger in Spanien und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation begründet. Gegenüber diesen versuchte sich die französische Außenpolitik in diesem Zeitraum zu behaupten. Dies gelang auch durchaus, Frankreich war in weiten Teilen des 17. und des 18. Jahrhundert die stärkste politische und militärische Macht in Europa.

Frankreich wollte partout die deutsche Kleinstaaterei verfestigen und sich (rechtsrheinische) deutsche Gebiete einverleiben. Nach dem 30jährigen Krieg hat man sich auch das urdeutsche Elsass genommen und zunehmend frankonisiert. Das ursprüngliche Burgund war ja ostfränkisch ausgelegt, wurde aber von den Franzosen okkupiert. Es darf durchaus gefragt werden, warum in früherer Zeit von dem "Erbfeind" gesprochen wurde!

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