Was waren die Gründe für den deutschen Einstieg in den Kolonialismus?

3 Antworten

Man hat keine einzige Kolonie gegründet, weil es zu wenige Arbeitsplätze gab. Das hat die Mächtigen schlicht nicht interessiert.

Die wahren Gründe waren Gier und Neid.

Genau da hast du auch recht Deutschland wollte größer als England und Frankreich sein. Aber es müssen doch trotzdem Gründe geben die es dazu geführt dass Deutschland in den Konplialismus Eingestiegen ist

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Die anderen Mächte außen herum, allen voran Frankreich und GB hatten massenhaft Kollonien.

Und was die haben, wollte man auch haben.

Ganz einfach.

Nein, es waren auf keinen Fall fehlende Arbeitsplätze. Die massiv laufende Industrialisierung schuf viel Arbeitsplätze und saugte Arbeitskräfte auf, man holte sogar aus Polen zusätzliche. Man wollte keineswegs Arbeiter nach Afrika schicken.

Man zielte auf

  • Zugang zu billigen Rohstoffen,
  • Absatzmärkte für die expandierende Industrie,
  • Handelsstützpunkte,
  • politische und kulturelle Macht im Zuge der Konkurrenz der Weltmächte,
  • Prestigegewinn,
  • Ruhigstellung der sozialistischen Arbeiter durch Extraprofite aus den Kolonien.

Was meinst du mit absatMärkte?

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@BayernMuenchen5

Kolonialmächte wollten ihre Industrieproduktion in den Kolonien verkaufen. Beispiel England: Man holte billig Baumwolle aus Indien und verkaufte den Indern dann die Stoffe aus der englischen Textilindustrie. Bei DE hat das nie so recht geklappt, weil die Absatzmärkte in solchen Kolonien wie Deutschsüdwest oder Togo klein waren.

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Sauberer Beitrag, nichts zu beanstanden. Es fehlen eben die Migranten. Kann man da nicht was tun?

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