Was waren damals die Vorteile von hinrichtungen?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Damals gab es kein Fernsehen. Es war spannend, es war ein Highlight (passiert ja nicht alle Tage). Die Moralvorstellungen waren zu der Zeit auch "klarer" bzw rigoroser. Keiner hat Mitgefühl mit einem Mörder usw.

Natürlich trifft das nie auf alle zu, es wird auch immer Leute geben, die sich ekeln, die Mitleid haben, vielleicht auch Angst (die nächste sein). Nur sind das auch wieder alles Dinge, die man sich nicht öffentlich anmerken lassen sollte. Sonst heißt es wieder, man habe was zu verbergen.

Außerdem werden einige Hinrichtungen für das Volk auch verlichtend gewesen sein, sich diese anzusehen.

Ja, war halt langweilig damals und die Menschen waren mehr gewohnt, die waren von einer Hinrichtung nicht gleich traumatisiert.

Man kann es aber nicht so verallgemeinern, Hinrichtungen wurden nicht immer so öffentlich durchgeführt, das hängt sehr von der Epoche ab.

Ja gut da hast du recht ich meinte  so mit den schafsrichtern auf dem Marktplatz diese Hinrichtungen 

0

Die Todesstrafe hat nur 2 rational begründete Vorteile.

1. Sie verhindert das ein Straftäter weitere Straftaten begeht.

2. Sie ist kostengünstiger als die Lebenslange Verwahrung in einer Sicherheitseinrichtung. Egal um welche Form es sich dabei im einzelnen auch handeln mag.

Jede andere Betrachtungsweise der Hinrichtung ist sehr subjektiv und hängt sehr stark von dem persönlichen Stnadpunkt und den Moralvorstellungen des einzelnen ab. Da es nicht Bestandteil Deiner Frage war, will ich dementsprchend auch keine Debatte über Pro und Kontra Meinungen zur Hinrichtung entfachen.

Deinem Kommentar zu einer potentiellen gesitigen Behinderung der Zuschauer einer Hinrichtung entnehme ich, das Du ein totaler Gegner der Todesstrafe allgemein bist. Ich hoffe meine sachliche analyse konnte Dir dennoch ein wenig weiter helfen.

Ja gut was heißt Gegner der Todesstrafe kann gut sein das es in manchen Fällen gerechtfertigt war aber es sorgen zur schau zu machen halt

und mit anzusehen wie jmd enthauptet wird ist schon heftig denke ich

und in den Film stehen dann halt immer Kinder wo sogar mitjubeln

0
@Andromeda95

Bitte sieh das folgende nicht als Angriff gegen Deine Meinung, aber ich möchte Dich auf etwas hinweisen das Du überdenken solltest.

Der Mensch in einer modernen Gesellschaft wie der unsrigen sieht Verbrachen und Gewalt nur sehr selten Live. Die meisten leben in einer sehr großen Sicherheit gegenüber schwerer körperlicher Gewalt. Daher traumatisieren solche Erfahrungen den Menschen mehr als wenn man in einer Umgebung aufwächst, in der jeder Tag die Gefahr eines schnellen und brutalen Todes birgt. Denk mal an die Zeit in der Kinder bei sowas gejubelt haben.

Wenn heute ein Kind Angst hat, rennt es zu Mama und Papa, weil es weiss die werden es beschützen. Und weil es die Sicherheit hat, das die Polizei die "Bösen" fängt. Das verschaft eine ganz andere Lebenseinstellung, als wenn Du weisst, das es sehr böse Menschen gibt die ALLES mit Dir machen können. Und Du Dir niemals sicher sein kannst, das Mama oder Papa in der Lage sind Dir auch zu helfen. Du lebst in ständiger Angst das Dir jemand ein Leid zu fügt. In so einer Umgebung ist eine Hinrichtung nur ein Zeugnis dafür, das ein Monster weniger rum läuft das Dir weh tun kann. Und aus kindlicher Sicht muss der Verurteilte ja ein Monster sein, weil die Erwachsenen es gesagt haben. (Das die Realität vielleicht anders ist, bemerkt ein Kind meist ja garnicht)

Hinzu kommt noch, das schwere Verletzungen heutzutage Sache von Ärzten sind. Aber früher war ein gebrochener Knochen, oder auch ein Hun das enthaupotet wurde um es zu essen ja nichts besonderes. Wegen dem häufigen vorkommen von offenen Wunden, waren die Ekelschwellen damals deutlich niedriger als sie es heute sind. Heute fallen mache Menschen ja schon ihn Ohnmacht, wenn sie sich nur in den Finger schneiden. Aber zur damaligen Zeit war es eben deutlich anders. Das Leben war eben gefährlicher. Und damit war man froh wenn es eine Gefahr weniger gab.

0

Na ja bis heute freuen Menschen sich ja darüber, wenn Probleme beseitigt werden. Damals hat man eben Verbrecher aller Art als Ungeziefer interpretiert, das weg muss, heute ist man optimistischer, sie einzugliedern, weil es dazu viel mehr Möglichkeiten gibt. Die heutige Schwelle des Vorgangs des Kollektivs gegen "Störenfriede" liegt zum Beispiel etwa dabei, nicht-demokratische Parteien zu verbieten.

Es gab zu der Zeit noch kein Nachmittagsprogramm von RTL2 und Co.

Damals war das wie Fussball. Man hat gern zugeschaut wie der Kopf in den Korb gerollt ist. Naja es war ein "besonderes" Ereignis

Was möchtest Du wissen?