Was War zuerst da? Das Wort oder Der Gedanke?

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15 Antworten

Es gibt doch ein Sprichwort:

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte;

Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten;

Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten;

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter;

Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal.

Wieso muss der Mensch alles so leicht machen. "Was war zuerst da? Das Wort oder der Gedanke?" Das ist eine zutiefst kindische Frage...

Es hat sich beides parallel entwickelt. Die Höhlenmenschen haben sich mit Zeichen- und Körpersprache verständigt und dann haben sie angefangen Laute von sich zu geben und nach und nach diesen Lauten Bedeutungen zuzuordnen. Natürlich konnten sie auch denken, bevor sie sprechen konnten, aber in Bildern und Erinnerungen, also intuitiv.

also tiere müssen ja auch irgendwas denken und haben eigentlich keine sprache. ist irgendwie unerklärlich. manche tiere sind besonders schlau und schlauer als sein kollege und ich denke mir auch immer wie die eigentlich ticken ! zb.: ich habe im keller ein katzentürl,welches so geschalten ist, dass die katzen von aussen rein kommen, aber wenn die drinenn sind kommen sie nicht mehr raus. eine meiner katzen schafft es aber wenn sie sich auf den rücken vor das türl legt und mit den pfoten wild kratzt, dass sie beim türl einhakt und kann mit dem maul das türl halten und kommt raus. da denke ich mir auch immer wieder wie der eigentlich denkt,,,,wie geht das?

Vor zweihunderttausend Jahren vermochten unsere Vorfahren noch nicht zu sprechen. Dennoch gab es Gruppenhandlungen. Um diese zu vereinbaren, bedarf es der Planung, der Gesten und dem Verstehen derselben. Die Grundlagen/ Voraussetzungen des Denkens können wir bis zu den ersten Ein-/ Geringzellern datieren. Diese reagierten z. B. auf Millieuänderungen. Sie reagierten in Form von Bewegung. Es kam zum Ausgleich von Energiedifferenzen. Zweitens bauen komplexere Sachverhalte auf simpleren auf, ohne deren Eigenheiten zu verlieren. Aufgrund dieser Möglichkeiten, können wir uns das als Basis für die Entwicklung des Denkens vorstellen. Darüber hinaus auch die Bildung des Gehirnes, eine Folge ersten 'Denkens'. (überdiemaßen verkürzt, jedoch die Entwicklung/Richtung zeigend)

Deine erste These würde ich schon ablehnen, nämlich, das wir denken müssen, wenn wir sprechen. Ich mach mal eine Gegenthese: Am Anfang war das Wort - denn das Wort ist das Bewusstsein des Gedankens. Ohne Bewusstsein gibt es jedoch keine Gedanken.

bevor du es sagt kommt aber der gedanke daran was du gleich sagst

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@Sarahvc

Das ist eine Anspielung auf einen kleinen Teil des Begriffs von "Freiheit" - darum dreht sich die Frage aber nicht.

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Wie willst Du Dich artikulieren, wenn Dir die Worte, die über die Lippen sollen, nicht vorher durch den Kopf gegangen sind? Bevor vor Jahrtausenden der Steinzeitmensch eine auf Worten basierende Sprache entwickelte, verständigte er sich durch Laute, Gesten und Mimik. Und auch diesem Gebaren liegen Gedanken zugrunde.

Hätte nicht auch die Frage gereicht? Dies soll keine Plattform für "Belehrer" sein, die (Halb)wissen darstellen wollen. Und zur Frage: Worte sind Laute.Laute gibts auch im Tiereich.Tiere denken nicht. Haben also keine Gedanken. Ergo war das Wort eher da.So meine Meinung.Aber welchen Rat suchst Du eigentlich hier?

Ich warte ab, bis die Forscher das rausgekriegt haben. Allerdings: ICH kann durchaus reden ohne zu denken!

Mein Bekannter Johannes meint dazu: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen."

Steht in der Bibel! ;)

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@Harlekin1906

Ich denke mal, dass damit von Johannes weder ein gesprochenes Wort noch ein geschriebenes Wort gemeint sein kann. Aber wenn wir damit jetzt anfangen, gibt es wieder eine Endlosdebatte. "Doch, der liebe Gott hatte eine Mund und konnte sprechen" usw.

Schaun wir doch einfach mal beim Baby nach:

Gla gla gla, bbbfdäh, mmmm, mhm mhmhm, ana ana, ham ham, Mama!

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zu HektorPedo und Johannes - Mit dem 'Wort' ist Jesus Christus gemeint, nicht zusammenhängende Buchstaben.

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@deewee

Ob der Logos identisch mit dem präexistenten Christus ist, ist eine theologische Debatte wert. Wir wären nicht die Ersten...

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In the beginning, there was NOTHING and in the end, there will be nothing; only light...

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Hast Du eine Ahnung, wie oft gedankenlos dahergeredet und geschrieben wird. Ich kann aber beim besten Willen nicht erkennen, welchen Rat Du haben möchtest.

Ein Gedanke ist nichts anderes als ein ungesprochenes Wort

der gedanke, wenn du nicht denkst kannst du nicht sprechen....

Ich kann mich dem User teddybärju nur zustimmen!

der gedanke an das wort

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