Was war vor dem Islam?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In der Zeit vor dem Islam war der gesamte Vordere Orient religiös dominiert vor allem vom Christentum. Unter den Wüstenvölkern gab es jedoch auch etliche kleinere Glaubensgruppen welche allen möglichen Glaubensinhalten und Gottheiten anhingen.

Der Islam verdankt seinen Aufstieg in diesem großen Gebiet allein der ihm vom Christentum entgegengebrachten Toleranz, was sich nicht zu dessen  Vorteil auswirken sollte, wie die Geschichte lehrt. - Seit der Islam im Schutze des Christentums mit seiner Sonderlehre dort Fuß fassen konnte und erstarkt ist, hat er durch alle Jahrhunderte hindurch, bis heute Christen und andere Glaubensgruppen - sozusagen "zum Dank" unterdrückt, verdrängt und umgebracht. Das ist leider Realität und keine Erfindung der nicht muslimischen Welt. 

Deshalb gibt es auch heute kaum mehr Christen dort. Der Islam dominiert. Nicht aber, weil er etwa die "modernere Variante" oder Fortführung der monotheistischen Religionen wäre, sondern durch seine Verdrängung alles Andersgearteten.

Der Islam ist zwar die "neueste Religion" wie du schreibst, jedoch kurioserweise gleichzeitig auch die rückständigste und in seinen Inhalten die barbarischste in seinen Auswüchsen. Die "alten" Religionen dagegen - Judentum und vor allem das Christentum sind die fortschrittlicheren und weit humaneren. 

Sonderbar für einen Propheten wie Mohammed, welcher angetreten ist, die Welt mit seiner neuen Lehre zum Guten zu verändern! 

Die vom Islam beherrschten Gebiete gehören nicht ohne Grund zu den ärmsten und rückständigsten, wenn man den Reichtum durch Öl und Bodenschätze einiger Staaten in diesem Teil der Erde außen vor lässt.

"Gott" oder wer auch immer schütze uns also vor einem weltweiten islamischen Gottesstaat/Kalifat, welchen der Islam und seine Fundamentalisten, als Auftrag aus dem Koran, ja immer noch anstreben!

Herzlichen Dank für die Auszeichnung meiner Antwort zur "vorislamischen" und anschließenden Zeit.  

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Redest du über die Vereinsatzung vom BVB oder darüber mit welcher sorgfalt in Dortmund schalker verprügelt werden?

Geschichtwühlerei

ein paar klischees als historisch wissenschaftliche fakten präsentieren

Aufbauend auf den Kreuzzugsaufruf Papst Urbans II. auf der Synode von Clermont im Jahr 1095 (begleitet von dem Zuruf „Deus lo vult“ – Gott will es) waren viele Kreuzfahrer überzeugt, durch die Vertreibung der Muslime aus dem Heiligen Land Gottes Willen zu erfüllen und die Erlassung all ihrer Sünden zu erreichen.

Also nochmal geht es um die jeweiligen vereinssatzungen oder um das verhalten der Fans?

Bleib bitte wissenschaftlich

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@Shesawrene

Kommentare, welcher dem Stil nach Provokation zum Ziel haben, verdienen einfach nicht, dass man auf sie eingeht.

In diesem Sinne eine gute Nacht!

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@hummel3

Keine provokation ernsthafte frage redest du in deinem beitrag über die Lehre der Religionen oder über die Menschen die im Namen dieser religionen handelten?

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@Shesawrene

Bei Religionen geht es stets um beides, sowohl die Lehre, als auch was die Menschen daraus machen. - In deinen Worten "die Vereinssatzung" und was "der Verein" damit macht.  

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Was glaubten diese Arabischen Völker vorher?

Die verschiedenen arabischen Stämme hatten eigene Gottheiten und beteten beispielsweise auch Sterne an.

In der Kaaba in Mekka soll sich ein Stein befinden, angeblich ein Meteorit, der als Teil des dortigen Steinkults verehrt wurde.

Es wird erzählt, das Mohammed alle sonstigen Statuen der Götter dort entfernt haben soll, und das zuvor heidnische Heiligtum zu einer islamischen Stätte zu machen.

Letztlich ist die islamische Umdeutung als "Stein aus dem Paradies" somit lediglich die Anpassung an bereits dort vorhandene religiöse Vorstellungen des Steinkults gewesen.

Ähnlich wie das Christentum zuvor heidnische Feste zu christlichen Feiertagen deklarierte, oder der Buddhismus den volkstümlichen Glauben an Schlangenwesen (Nagas) als Schutzgottheiten für Klöster integrierte.

Das arabische Pantheon setzte im Wesentlichen sich aus den semitischen Sterngottheiten Mond, Sonne, und Venus zusammen. 

In der Kaaba von Mekka wurde ein schwarzer Stein verehrt, der zahlreiche Pilger anzog. Unter den arabischen Nomaden waren Götter als Anbetungsobjekte weit weniger verbreitet als Geister,Kobolde und verhexte Orte. Um „böse“ Geister gnädig und Schutzgeister günstig zu stimmen, wurden damals auch Opfer- und Weihgaben dargebracht.

Als „Sprachrohre“ der Götter dienten damals Priester, Orakel und Weissagungen waren ebenfalls Glaubensbestandteile. Doch auch das Christentum und vor allem das Judentum hatten Einfluss auf die altarabische Religion. 

Im Norden hatten ganze Stämme der Araber das Judentum angenommen. Die „Hanifen“, die damaligen Konfessionsfreien unter den Arabern galten als Sinnsuchende. Ihr Streben spielte eine Rolle im Entstehen des Islams, das durch die allgemeine religiöse Orientierungslosigkeit gefördert wurde.

Quelle: Wikipedia -> Vorislamisches Arabien

Der Mondgott und der Sonnengott waren sehr beliebt. Oder auch der Feuergott war angesagt. Judentum und Christentum waren nicht bis hierher eingedrungen. Da Rom dort aufhörte, wo es ihnen zu nass (Ozean), zu kalt (Norden) oder in diesem Fall zu trocken und heiß wurde. Das ist der Grund, warum diese Leute heidnisch oder Atheisten waren.

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