Was war Mazedonien im Hellenismus?

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5 Antworten

Ich glaube Makedonien hatte griechische Kultur, war aber makedonisch ;)

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Nicht von den politischen Wirren mancher Südslawen und Roma aus Skopje irritieren lassen.

Griechenland existiert als Ethnie sehr lange, Griechenland ist überhaupt die erste Ethnie der Welt. Dazu zählen Makedonien, das Land der Makedonen, ebenso wie Thessalien, das Land der Thessalier, und Epirus, das Land der Epiroten sowie andere.

Und dieses Makedonien existiert als Teil der griechischen Welt seit Jahrtausenden, die politischen Wirren mancher Südslawen und Roma aus Skopje aber etwas mehr als 20 Jahre. Sie wollen sich nur an den griechischen Glanz anhängen, sie wissen, dass sie ohne eine großartige historische Vergangenheit sehr bald ihren Untergang bzw. ihre Zersplitterung erleben werden.

Übrigens lässt sich der Name "Makedonien" aus dem griechischen ableiten, nicht jedoch aus der Sprache der Südslawen und auch nicht aus der der Roma, die in Skopje leben, und gerne Makedonen sein wollen. Das sind sie nicht, sie sind Südslawen und Roma, sie bleiben Südslawen und Roma.

Makedonien war, ist und wird ein Teil der griechischen Welt sein.

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Kommentar von Parmeniov
25.09.2016, 22:44

Ehrlich, selten so einen Mist gelesen. 

"Griechenland existiert als Ethnie sehr lange, Griechenland ist überhaupt die erste Ethnie der Welt. "

Gelächter durchzog das Netz...Mann,Mann,Mann

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Griechenland war kein geeinter Staat - das ist es erst seit dem 19. Jahrhundert, Griechenland ist also ein vergleichsweises junges Land.

Es gab innerhalb Griechenlands viele hunderte Stadtstaaten (Stadtstadt heißt Griechisch Polis, Plural Poleis). Neben diesen Poleis (die es, wie gesagt, in Griechenland gab, aber nicht nur dort: auch in Süditalien/Großgriechenland, Südfrankreich, Nordafrika, in der heutigen Türkei, Ukraine und Rumänien) gab es auch Königreiche.

Die meisten Könige waren im 7./6. Jahrhundert gestürzt worden und die Poleis wurden Oligarchien/Demokratien. Aber Makedonien blieb ein Königreich. In Makedonien sprach man einen eigenen Dialekt, das Makedonische, das aber mit dem Griechischen verwandt war.

Schon in der Antike stritt man darüber, ob Makedonien zu Griechenland gehörte. 

Alexander der Große wurde in Makedonien geboren, und je nachdem ob du Makedonien zu Griechenland zählst oder nicht, war er auch Grieche oder eben auch nicht. Makedone war er allemal.

Was klar ist: das heutige Mazedonien, in dem man Mazedonisch spricht (Mazedonisch ist mit dem Bulgarischen verwandt), hat nichts mit dem antiken Griechenland oder dem antiken Mazedonien zu tun.

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Kommentar von Parmeniov
19.09.2016, 20:28

Natürlich hat Mazedonien was mit dem Antiken Mazedonien zu tun. Es ist im direkten EInzugsgebiet und war Teil des Antiken Reiches. Archäologische Funde in diesem Gebiet sind Zeugnis genug.

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Von Mazedonien ist der Hellenismus ausgegangen weil Alexander der Große den Großteil der bekannten Welt erobert hat und für kulturelle Assimilation gesorgt hat

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Kommentar von Parmeniov
27.09.2016, 21:16

Ob man von Assimilation sprechen kann, immerhin hat Alexander z.B. auch persische Hofsitten übernommen. Dazu haben wir Belege aus der Antike, es gab Makedonier und Gefolgsleute die sich dem heftig widersetzten. 

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Mazedonien war Mazedonien.

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