Was war in Deutschland früher tatsächlich besser?

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21 Antworten

Also ich bin ja ein alter Knacker und kann aus Erfahrung von der Zeit Mitte der 50er Jahre (noch Saarländer und nicht deutsch! - Saarland ist erst 57 angeschlossen worden) bis heute meine Eindrücke wiedergeben. Natürlich neigt man zu allen Zeiten als Senior dazu, dass früher alles besser war - war es auch, war ja schließlich meine Jugend und da ist immer alles schöner und natürlich auch verklärt. Die kleinen Buichläden in Saarbrücken, in denen ich gerne stöberte und aus denen der Großteil meines Literaturbestandes stammt, gibt es nicht mehr, verdrängt von den Großvertreibern mit den standardisierten Programmen. Aber Wirtschaft und Gesellschaft ist Wandel, immer. Es gibt keinen Stillstand. Und ich bin auch deswegen hier bei GuteFrage, weil ich hier u.a. mitbekomme, dass die Jungen heute anders ticken und die Zustände anders beurteilen, schon weil sie die früheren gar nicht zum Vergleich haben.

Ich selbst danke Gott, (als Agnostiker!) auf Knien, dass ich in meine Zeit geboren wurde. Es war in der Tat eine gute Zeit mit Chancen auch für Arbeiterkinder. Wenn wir Alten - noch übrig Gebliebenen - uns treffen, es ist aus fast allen was geworden. Zwei waren schon immer komisch und einer davon hat sich mit Alkohol sein Leben ruiniert. Sonst haben alle, wie im Saarland unter Bergleuten und Hüttenarbeitern üblich, ihr Häuschen und ein gutes Auskommen. Das ist heute schon etwas schwieriger mit den Karrieren, ganz einfach, weil der Topf voll ist und die Auswahl härter. Doch im großen historischen Vergleich waren auf dem Gebiet Deutschlands noch nie solange kein Krieg, noch nie soviel Freiheit und Möglichkeiten der Lebensentfaltung. Offensichtlich enthält die Fülle der Angebote auch eine größere Gefahr des Scheiterns, vor allem für Unentschlossene. Man spricht von Informations- und Wissenszeitalter: Also ich meine, wir sind noch nie so perfekt belogen und beschissen worden und selten waren so viele Leute so halb- bis gar nicht informiert. Die neuen Medien haben nicht nur Vorteile. Für nicht gefestigte Persönlichkeiten sind sie eine große Gefahr der Entfremdung und Fernsteuererung. Als Hobbyfilmer bin ich höchst erstaunt bis entsetzt, wie perfekt man heute filmische Lügen inszenieren kann, bis in die TV-Nachrichten. Damit müssen die Jüngeren halt jetzt umgehen in dieser mediengesteuerten Massengesellschaft.

  • Deine Frage ist prinzipiell sehr gut und ich glaube, je mehr Leute darüber nachdenke, desto mehr werden auch erkennen, dass es uns heute keineswegs schlecht geht. Wir jammern auf sehr hohem Niveau und haben eher ein Zufriedenheits- als ein Lebensqualitätsproblem. Auch das Fordern von Fakten oder Beweisen ist durchaus ein zielführender Ansatz. Gleichwohl denke ich, dass es eben auch viel auf subjektive und emotionale Werte ankommt, also darauf, wie man sich fühlt. Das ist einfach eine persönliche Aussage und unterliegt keiner Beweisführung. Ein "Fühle ich mich wohl?" muss schon gefragt werden dürfen.
  • Ich denke, wenn wir 2016 mit 1996 vergleichen, sind die Unterschiede nicht so relevant. Wenn wir jedoch mit 1966 vergleichen, dann gibt es doch schon etliche relevante Entwicklungen.
  • Sicherheit und Kriminalität: Die Anzahl der Einbrüche stieg z.B. in den letzten 50 Jahren signifikant an. Es gibt unstrittig etliche Gebiete, in denen der Rechtsstaat nicht mehr regiert und selbst Polizisten nicht mehr alleine unterwegs sein mögen. Gegen neuartige Verbrecher wie Mietnomaden schafft der Gesetzgeber keine befriedigenden Lösungen.
  • Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit: (a) Die Lohnnebenkosten sind seit den 1950er Jahren von etwa 24% auf ca. 40% angestiegen, wir arbeiten alle erheblich mehr für den Staat mit. Zahlreiche Unternehmen lassen im Ausland produzieren, weil die Arbeitskosten in Deutschland zu hoch sind. (b) Berufliche Flexibilität und Mobilität kann man positiv finden (meine Auslandsaufenthalte, Sprachen, Karriere), aber kann man auch negativ empfinden, denn z.B. werden Familienverbände und Freundschaftsstrukturen dadurch oft zerstört. ich glaube, dass die Menschen insgesamt dadurch weniger glücklich sind.
  • Familie: Scheidungsquote drastisch höher als in den 1960er Jahren, viel Patchwork, viele Scheidungskinder, viele zerrüttete Familien. Ich bin der festen Überzeugung, dass das eine negative Entwicklung ist und Menschen dadurch im Laufe ihre Lebens öfter unglücklich und insgesamt seltener und weniger glücklich sind als früher. 
  • Wie gesagt, vieles hat aber eben auch mit Gefühl oder persönlichen Bedürfnissen zu tun: (a) Finde ich Multikulti gut oder eher schlecht? Genieße ich die Diversität oder leide ich eher unter der Vielzahl von Kompromissen und Einschränkungen? (b) Die 70-80er Jahre waren bezüglich Sexualität und Nacktheit erheblich unverklemmter und weniger prüde. Ich fand das positiv. Ich finde es schade, dass die Tendenz eher gegenläufig ist. (c) Wird politische Korrektheit eher als ein Instrument für Denkverbote und Zensur empfunden oder als positive Entwicklung?

Eine sehr gute Antwort.

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ich habe auch schon ein paar Jahrzehnte erlebt, aber ich weiss aus Erzählung von Eltern und Grosseltern, nicht nur aus Geschichtsbüchern, wie es früher war .. von den Fakten war sogut wie nichts jemals besser. Aber der Mensch, und Deutsche ganz besonders, neigt dazu sich über akutelle Missstände aufzu regen und zu jammern, und sich was die Vergangenheit angeht, haupsächlich ans positive zu erinnern.

Und früher .. früher war man jung .. das allein war schonmal besser, ist aber alles andere als eine objetive Betrachtung. 

Meine Mutter hatte selbst von den Kriegszeiten positive Erinnerungen, Evakuierung als 20 Jähriges Mädchen, von Tod und Bombardierung verschont, war auch Abenteuer, und nach dem Krieg, man hatte zwar keine eigene Wohnung, das Einkommen reichte gerade um keinen Hunger zu leiden und mit der Bahn mal zur Nordsee oder an den Mittelrhein (Wohnort bei Köln) .. Aber in den Alter erlebt man die erste Liebe  .. die erste Anerkennung im Job, später die erste Wohnung (Heizung: Kohle.Briketts in den 4ten Stock tragen) ... das waren die schönsten Erinnerungen .. 

Die Faktenlage ist aber die: würde man heute jemand zurück in den 50ger Jahre "beamen" ... Kohleofen in der Wohnung ? Hotelzimmer nur wenn verheiratet ? PKw was für die ganz privilegierten ! Kommunikaton ? Schwarz Weiss Fernseher zum Preis eines Monatsgehalts oder mehr, Telefon haben wir in den 60gern bekommen, teuer und lange Zuteilungszeiten !

Ärztliche Versorgung besser und preiswerter ? Ja, aber mein Opa ist an Lungenentzündung gestorben 1960, viele Krebsarten die heute heilbar sind oder noch jahrzehnte Überleben ermöglichen .. da ist man eben gestorben. TBC, Kinderlähmung gabs noch, und zu erinnerung Penicillin, das erste Antibiotikum ist erst in den 50gern in Deutschland überhaupt verfügbar gewesen ! 

Sicherheit: man google einfach mal: Zahl der Verkehrstoten, der Mordopfer, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten ... alles zum Teil auf Bruchteile zurückgegangen. Nichts war besser !

Bürgerliche Freiheiten ? .. wer findet es heute noch gut, wenn Kirchen und konservative Politiker das Sagen hatten ? Abtreibung §218, Diskrimierung von Schwulen §175 waren Themen, aber auch unverheiratete Paare hatten mit Restriktionen zu rechnen. 

Wohlstand ? ... es wird immer über die neue Armut und die soziale Schere gejammert. Real muss auch jemand im Niedriglohnsektor keine Kohlen schleppen um eine warme Wohnung zu haben, er kann sich vielleicht kein Auto leisten, aber eine Flugreise, TV, Kühlschrank, Waschmaschine, Smartphone sind aber "Grundbedarf" ... alles hätte jemand in den 50gern als totalen Luxus angesehen. Der Unterschied in den Zeiten des Wirtschaftswunders: es ging fast immer bergauf ... man konnte sich immer mehr leisten. Heute stagniert der Wohlstand auf hohem Niveau .. das ist natürlich langweiliger, Anlass für Frust.. aber keiner wollte wirklich tauschen mit "früher" wenn er sich genauer überlegt wie es "früher" war.

Welches "früher" meinst du dabei überhaupt? Sagen wir mal die 1980iger Jahre gelten im Allgemeinen als erfolgreiche Zeit für die deutsche Wirtschaft, mit kontinuierlichem Wirtschaftswachstum von ca. 1,8% und einer geringen Arbeitslosenquote von ca. 2 Mio., die aber auch stagnierte.

Wie sieht es heute aus?

Wirtschaftswachstum = 1,8%, Arbeitslosenquote = 2,5 Mio.

Ist das so viel schlechter?

Hatte Deutschland vllt. höhere Steuereinnahme um sich ein teueres Sozialsystem listen zu können? Wenn man die Zahlen vergleicht, mit den Daten von Bundesfinanzministerium, sieht man das es nicht so ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Steueraufkommen_(Deutschland)

Die Steuereinnahmen haben sich im Vergleich zu 1980 bis heute nahezu verdreifacht.

War das durchschnittliche verfügbare Einkommen/Kopf vielleicht höher?

1980 lag es bei durchschnittlich 11.000 EUR (umgerechnet), und lag 2015 bei durchschnittlich 21.000 EUR.

Wie haben sich die Einwohnerzahlen im Verhältnis geändert?

1980 ca, 78,4 Mio. Einwohner, 2015 ca. 82,2 Mio Einwohner.

War Deutschland und die Welt früher ein sicherer Ort als heute?

Der Kalte Krieg wurde erst 1990 als beendet erklärt, mit dem Zerfall der UdSSR. Davor gab es sehr viel weltweite Spionage und ein atomares Wettrüsten der USA und UdSSR... Deutschland mittendrin.

Deine Argumentation: "nur beweisbare Fakten / keine Meinung / nur Deutschland betrachten", ist daher nicht möglich, weil die Äußerung darüber, dass "früher" alles besser war, schon eine subjektive Meinungsäußerung darstellt und Deutschland als Teil dieser Welt nunmal nicht von globalen Veränderungen abgeschottet ist.

Gefühlt war die Welt früher vllt. besser, weil sie einem evtl. weniger komplex vorkam. Es gab weniger Informationen und eindeutige Feindbilder: West und Ost, Kapitalisten und Kommunisten, Faschismus und Demokratie, usw...

Heute verschwimmen diese Grenzen und wir bewegen uns in Grauzonen und "der Terror" ist nicht klar zu bennen, sondern sorgt für eine diffuse Verunsicherung.

Bei den Steuereinnahmen sollte man auch bedenken, dass die Einkünfte und Umsatze deutlich gestiegen sind.

Ein Vergleich "Steueranteil am BIP" ist da viel aufschlussreicher und da zeigen sich fast konstante Zahlen.

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@schmerberg

Was du meinst ist die "Steuerquote", Verhältnis von Steuern zum BIP und Gott sei dank ist die in Deutschland stabil geblieben :)

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Bitte ernstgemeinte und beweisbare Fakten, keine Meinungen, Agit-Prop-Parolen oder Kneipengeschwätz.

Ich glaube, hier ist der Knackpunkt der Diskussion. Es geht den meisten Menschen gar nicht um Fakten, sondern um das "Gefühl". Das Gefühl, früher war es besser.

Ich habe vorhin überlegt, was denn konkret "früher" (wann auch immer) mal besser gewesen sein soll.

Meiner Meinung nach, war "früher" das Leben für viele in Deutschland einfacher (ob das besser bedeutet, muss jeder für sich selbst entscheiden).

Warum?
Schule->Ausbildung->Job im gleichen Betrieb bis zur Rente: Das war Standard. Klare Lebensplanung, klare Aussichten und eine recht einfache Möglichkeit zu kalkulieren, wie man ein eigenes Häuschen anschaffen kann.

Klarere Rollenverteilung Männlein - Weiblein

DDR: Jeder in der DDR wusste, was er zu tun hatte und hat das getan. Selbstverantwortung war nicht wichtig.

Weniger Informationen, weil es das Internet nicht gab.

Das sind ein paar Sachen, die mir spontan eingefallen sind. Sie haben das Leben einfacher, also klarer strukturiert gemacht (ob besser? Da soll sich jeder bitte seine eigene Meinung drüber bilden).

Unser jetziges Deutschland ist komplizierter geworden. Es gibt mehr Möglichkeiten, mehr Informationen und auch mehr Selbstverantwortung. Wer nicht gelernt hat, damit zurecht zu kommen, wird bestimmt sagen: Früher war alles besser

Ein weiterer Punkt:
Eine Mentalität vieler Deutscher ist: Ich meckere über das, was ich nicht habe. Wenn ich unzufrieden bin, meckere ich gerne und ändere nichts an dem Zustand. Ich sehe nicht, was ich erreicht habe sondern sehe nur das, was mir fehlt.

Gerne wird kritisiert, was unser Gesundheitssystem kostet und dass vielleicht Leistungen gestrichen wurden. Es wird jedoch nicht gesehen, was es für einen medizinischen Fortschritt gibt, der halt kostet.

Fazit:
Ob es früher alles besser war? Meiner Meinung nach nicht. Die Welt war nur ein bisschen einfacher.

 

 

 

 

 

 

weitgehend Zustimmung .. aber selbst die Aussage, die Welt war ein bisschen einfacher, muss man schon stark relativieren. 

gerade die Zeit nach dem Krieg, die 60ger Jahre waren doch Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs. Die USA waren in Vietnam, Europa war gespalten im kalten Krieg, Atomwaffen mit aus heutiger Sicht steinzeitlich gefährlichen Steuerungen und Kommunikationsstrukturen, Kuba Krise, 1968ger Bewegung, Revolution im Iran ..... alles Geschichte aus heutiger Sicht, aber damals fühlte sich das nicht als "eine einfache Welt" an !

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Das eine vernünftige Beurteilung.

Wo ich widerspreche: Einfacher war es früher keineswegs, aber deutlich übersichtlicher, denn es gab weniger zu beachten und zu regeln und eine Ordnung, egal ob gut oder schlecht, wurde als solche anerkannt und selten diskutiert.

Ob ads wirklich besser war?

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Nichts.

Sage ich als jemand, der das auch alterstechnisch aus eigenem Erleben beurteilen kann.

Umweltschutz? fehlanzeige.

Automobikisierungsgrad? fehlanzeie.

Durchschnittliche Wohnflächengröße pro Kopf? Fehlanzeige.

Mehr Uralubsreisen ins Ausland? Fehlanzeige.

Höhere Lebenserwartung? Fehlanzeige.

Größerer Ausstattungsgrad mit elektroischen Haushaltsgeräten? Fehlanzeige.

OK. Ein Aspekt fällt mir ein. früher gab es deutlich mehr und werthaltigere Krankenkassenleistungen.


Bei den Krankenkassen wäre ich skeptisch, aber das "Programm" hat sich geändert. Meines Vaters Herz-OP hätte früher die Kasse nicht übernommen, aber die Reha (früher Kur) war länger und gemütlicher.

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@schmerberg

Ich dachte da eher an Zahnersatzleistungen und vor allem Brillen und Kntaklinsen Früher gabe es von meiner KK sogar die Kontaklinsenreinigungsflüssigkeit auf Schein...:-)

Andererseits hat sich natürlich in anderer hinsicht auch wieder viel getan... Da müsste man dann wirklich mal im Detail schauen. Da gebe ich dir Recht.

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Umweltschutz? viele Flüsse haben wieder Badequalität wo man früher nicht mal den kleinen Zeh reingehalten hätte... :-D

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@Busverpasser

Es gab sogar Gewerbe-/Industriegebiete, da waren die Laken nach den Trocknen dreckiger, als vor der Wäsche. Lungenkrankheiten gehorten zur Standardausstattung der Bewohnen. Qualmende, stinkende Schornsteile waren ein Zeicheh hoher Produktivität und man war stolz darauf.

Auch Autos durften qualmen und teilweise, insbesondere in der DDR, konnte man genüsslich das Aroma der Zweitakter schnuppern. Ach ja, die gute alte Zeit!

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Auch Vergleiche mit dem Ausland sind sinnlos, denn hier geht es nur um Deutschland!

Ich glaube diese durch Dich vorgegebene Einschränkung macht ein objektive Beurteilung von "damals" und "heute" unmöglich.

Deutschland war niemals ein Staatengebilde , dass völlig losgelöst von seinem politischen und wirtschaftlichen Umfeld im luftleeren Raum existiert.

Gerade diese Bindungen und Abhängigkeiten sind es aber, die teils einschneidende Veränderung auch der Gesellschaft ganz entscheidend bewirkt oder verursacht haben. Denke nur an das Internet.

Den Blick nur auf Deutschland zu beschränken heißt deshalb, die wesentlichen Faktoren, die nicht einmal durch Deutschland steuer- und beherrschbar sind bei der Entwicklung von Staat und Gesellschaft auszublenden.

Das kann eigentlich nicht funktionieren.

Hinzu kommt noch, dass der Begriff "besser" individuell interpretierbar und nicht eindeutig und unwiderlegbar zu definieren ist.

 

Die Einschränkung deshalb, weil ich mich ausdrücklich auf die Rede von Gauck bezog. Der meite ja Deutschland, nicht Europa oder die Welt.

Das viele der Entwicklungen hier ohne Ausland undenkbar wären, ist nicht zu bestreiten. Im Gegenteil, praktisch hängen wir am Rockzipfel der Weltwirtschaft und -politik.

Das wäre ein anderes, interessantes Thema

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Was aber ist "früher", das ist ein "weites Feld." Um nun deine Frage dennoch zu beantworten, sei angemerkt, dass die 70-er Jahre wohl die besten waren, dann folgten die 80-er, anschließend ging es bergab. Was genau war in diesen 20 J. bewsser als jetzt:

  • wachsene Löhne, z.T. im zweistelligen Bereich
  • geringere Mehrwertsteuer
  • in den 70-er J. geringere Arbeitslosigkeit
  • höheres Arbeitslosengeld
  • geringere Verwaltungsgeb.
  • größeres Wohnungsbauprogramm
  • Umschulungen für Arbeitslose
  • besseres Gesundheitssystem d.h. mehr K.Kassenleistungen, keine Rezept,- u. Krankenhausgeb.
  • geringere Staatsschnüffelei
  • keine Kriegsbeteiligung Deutschlands
  • Aufbruchstimmung unter der Jugend, Jugend war zudem politisch entwickelter als die jetzigen Kiddies
  • Sonstiges

P.S. einen Rentenklau gab es in der genannten Zeit noch nicht, das sei noch ergänzend angemerkt.

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@voayager
P.S. einen Rentenklau gab es in der genannten Zeit noch nicht, das sei noch ergänzend angemerkt.

Ergänzend bemerkt sei noch, dass sich bereits Kanzler Adenauer aus den vollen Rentenkassen bedient hat

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@dataways

@dataways: die Adenauer Zeit war mies,die Renten ausgesprochen mickrig, daher erwähnte ich ja ausdrücklich die 70-er Jahre und begrenzt noch die 80-er.

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Auch in den 70er jjahren hat sich Deutschland zwar dynamisch entwickelt, aber eben keinen höheren Lenemsstandard und Wohlstand vorzuweisen gehabt als heute.

Zweistellige Lohnzuwächse in einem Jahrzehnt, das über den ölpreisschock in die industrielle Strukturkrise eriet und massenarbeitslosigkeit zu eiem dauerphänomen machte, sind Blödsinn. Außerdem war damals auch die Inflation wesentlich höher als heute.

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@atzef

Gute Güte, nach dem Ölpreisschock gab es die erstmals wieder eine größere Arbeitslosigkeit, jedoch weniger als 1 Mill.

Und ob der Lebensstandard höher war, z.B. waren vielmehr Kneipen im "Angebot", zudem besser besucht als heute. So was wie ERssenstafeln gab es nicht, auch keine Flaschensammler und weniger Bettler und Obdachlose als heute. Und ja, Armutsrentner waren eine große Seltenheit, anders als jetzt.

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Die Zeit zwischen dem Ende des 2. Weltkrieges und heute ist/war die beste Zeit Deutschlands, denn nie gab es so eine wirtschaftliche Stabilität wie heute, nie waren die Menschen so wohlhabend, nie gab es mehr Freiheit. Jeder, der in diese Zeit hineingeboren wurde, kann dankbar sein. Denn jetzt beginnen gerade andere Zeiten. Es gibt einen Rechtsruck, der das bewährte Sozialwesen Deutschlands ins Wanken bringen wird und der zu Gewalt führen wird.

,,...nie waren die Menschen so wohlhabend, nie gab es mehr Freiheit..."

Nenne mal Zahlen und Fakten. Ich glaube, ich kann deine ,,Scheinwelt" widerlegen, die man dir per Gehirnwäsche verpasst hat ;)

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@MickyFinn

Ich werde leine Zshlen nennen, dad ist nicht erforderlich. Und in einer Scheinwelt lebe ich ganz sicher nicht. Nachrichten, Monitor und Panorama und das eigene Leben bieten die besten Fakten.

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Aber was war in Deutschland früher tatsächlich besser

Jein. Teilweise aber schon. Es gab mehr Sicherheit, mehr Sozialheit, weniger überzogene Immobilienpreise. Der Arbeitsmarkt war vor Agenda 2010 nicht so hart wie jetzt.

Letztlich hatten damals auch Leute die nicht an der Spitze der Karriereleiter standen die Möglichkeit sich längrefristig in Unternehmen zu behaupten und Lönhe zu verdienen, mit denen sie sich etwas aufbauen konnten. Heute gibt es Zeitarbeit. Dafür mehr Millionäre...

...naja für viele ists ja nur "Mediengeschwätz" und hat nichts mit der Realität zu tun...na dann Leute - schaut euch um was gerade in diesem Land geschieht...

Ein recht guter indikator sind die amtlichen Statistiken, aber auch ein Vergleich der realen Kaufkraft.

Arbeitsmarkt ist ein Argument, wenn man nackte Zahlen betrachtet. Aber wer sind die Kunden, die Billigprodukte beziehen, die von Automaten produziert werden oder aus den Billiglohnländern kommen? Doch nicht die Superreichen, sondern die breite Masse. Im prinzip schaufels sie sich selbst ihr Grab.

Nur ein Beispiel: Fleisch-,Wurst-, Backwaren aus der Fabrik und Massentierhaltung haben wahnsinnige Umsatzzahlen. Die Bauern und Handwerksbetriebe (Metzger, Bäcker) machen die Tore dicht, wel keiner für die "Handarbeit" zahlen will. Ergo trägt der Supermarktkunde zur Arbeitslosigkeit bei.

Fabriken von Elekrtogeräten existieren nur noch dem Namen nach, zigtausende wurden entlassen und wir freuen uns äber billige Fernostware.

Hätte die Politik da eingreifen müssen und uns alle zwingen, die teuren Waren zu kaufen? Hätte die Politik für Minilöhne sorgen müssen, um die Preise zu drücken? Allemfalls würden die Unternehmergewinne steigen.

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@schmerberg

Nur ein Beispiel: Fleisch-,Wurst-, Backwaren aus der Fabrik und
Massentierhaltung haben wahnsinnige Umsatzzahlen. Die Bauern und
Handwerksbetriebe (Metzger, Bäcker) machen die Tore dicht, wel keiner
für die "Handarbeit" zahlen will. Ergo trägt der Supermarktkunde zur
Arbeitslosigkeit bei.

Genau...und dann jammern wieder alle, wenn sie Gammelfleisch vorgesetzt bekommen.

Ich bin z.B. an der Rechnung verzweifelt, wie man denn 1kg Huhn für 2,50 produzieren kann und jeder in der Wertschöpfungskette da noch etwas abbekommt - von Tierschutzbedenken ganz zu schweigen...

Hätte die Politik da eingreifen müssen und uns alle zwingen, die teuren
Waren zu kaufen? Hätte die Politik für Minilöhne sorgen müssen, um die
Preise zu drücken? Allemfalls würden die Unternehmergewinne steigen.

Die Politik macht da gar nichts. Das ist Systemimmanent. In unserem System sammelt sich Geld durch die genannten Prozesse immer an wenigen Stellen (Millionäreanzahl steigt, die der Billiglöhner auch).

Irgendwann sollen die Billiglöhner die gesamte Rendite der Reichen erarbeiten. Das führt zu Überschuldung und schnürt die Luft ab.

Wo das hinführt konnte man bereits 1929 beobachten. Nun sind erneute Anzeichen am Horizont. Bis auf dass die schwelende Überschuldungs- und Wirtschaftskrise bisher noch recht gut kaschiert werden kann... ;-)

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@Busverpasser

Tatsächlich ist der Wasserkopf das Problem.

Was wäre, wenn man einen "Automatensteuer" erheben würde, für jede Maschine, die Arbeitsplätze wegnimmt?

Das Problem ist doch, dass die falschen Zahlen versteuert werden, die wunderbar und "legal" frisierten Erträge. Also Steuern von "oben" nach unten auf die Produktionseinheiten verschieben, die keine Bahama-Beraterverträge, Briefkästen in Panama und üppige Vorstandgehälter haben.

Damit kann man dann solche Steuererträge auch ganz fein auf die verteilen, die durch Automaten ersetzt wurden. Die Maschinen dürften für Renten arbeiten und Sozialleistungen und das steigert nicht die Produktionskosten, kappt nur die üppigen Dividenden der Großaktionäre.

Auch bei Importen würde ich kräftiger Zulangen. Brauchen wir jeden Krimskrams aus China, Spargel ais Peru, Weintrauben aus Indien und Forellen aus der Türkei (Fortsetzung mindestens 10 m Text)?  Klar, das wäre ein EU-Programm, aber so schlecht stände Deutschland da nicht in der Entscheidungsreihe.

Da könnten Zollerträge umgeschichtet werden auf die durch Produktionsauslagerung Betroffenen und zusätzlich blebe viel, um Entwicklungshilfe zu leisten, damit etwas mehr weltweit verteilt wird an die, denen es deutlich dreckiger geht, als den Jammerdeutschen

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@schmerberg

Ja so sehe ich das auch. Wenn du in die Politik gehst, dann kriegst du meine Stimme auf jeden Fall! :-D

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@Busverpasser

Danke, aber das zweifelhafte Vergnügen erspare ich mir, ich kann nicht so überzeugend lügen. damit ist die Karriere schon am 1. Tag beendet

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@schmerberg

Ja geht mir ähnlich ... das mit dem Lügen würde ich vlt. noch hinbekommen aber ich könnt nicht immer ruhig bleiben...ich glaub ich würde Trump dan Konkurrenz machen  - auch wenn ich wegen anderen Dingen ausrasten würde... :D

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Mit meinen 24 Jahren, war mein ,,Früher" auch eine viel bessere Zeit. Die Gesellschaft war eine völlig andere. Man hatte wesentlich mehr Respekt und es gab so etwas wie Schamgefühl.

Es war ein viel seltenerer Anblick gewesen, Leute mit Alkoholischen Getränken in der öffentl. zu begegnen. Telefonzellen waren häufiger noch intakt, Zeitungsautomaten weniger demoliert und Wände von Gekrakel eher verschont. Des weiteren gab es mehr Zivilcourage, man konnte auch mit irgendwelchen Leuten nette Worte austauschen und man war wesentlich häufiger draußen unterwegs. Außerdem wusste man sich damals besser zu kleiden.

Heutzutage ist vieles ins Negative umgeschlagen. Am Bahnhof Betrunkene Schreihälse die Glasflaschen auf dem Boden werfen. Spielhallen schießen wie Pilze aus dem Boden, Unglaublich viele laufen mit Jogginghosen herum (und merken nicht, das sie aussehen wie die letzten Versager). Erschreckend wie viele es kaum 5 Minuten aushalten bis die Hand zum Smartphone schnellt und mauloffen daran herumtasten. Wenn sich jemand unflätig verhält, kommt kaum einer auf die Idee diese Person auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen.

Ab und zu komme ich an dem Ort vorbei, wo ich groß geworden bin. Es ist wirklich kaum zu glauben wie diese Gegend verkommen ist.... dazu fällt mir nur das Wort ,,Asozial" ein... es stinkt in jeder Ecke nach Gras und Pisse...

Teilweise siehst du das richtig

Früher waren die Kneipen voll, da worde drinnen und nicht draußen gesoffen und krakelt. Auch "Penner" gab es meht als genug, nur die haben sich verkrochen.

Die "bürgerlichen" Wohngebiete wurden gerne verlassen, weil man in eine "bessere" Gegend zog oder baute. Andererseits sehe ich in Berlin und anderen Städten sehr viele "Slums", die nun zu noblen Wohnparks umgestaltet wurden. Leider werden die "Ureinwohner", die mit der Preisexplosion nicht mithalten können, in die billigeren Wohnsilos verdrängt. Da leben sie zwar meist komfortabler und bequemer, aber die "Heimat" kann man nicht ersetzen.

Besuche auch mal die Gegenden, die früher verschlampt waren und nun fein dastehen.

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Kannst du mir mit deinen 24 Jahren mal sagen, wann das Früher gewesen sein soll, was du da beschreibst? Deutlich vor deiner Geburt?

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@AalFred2

Hmm... ich schätze mal die Zeitspanne zwischen 1999 und 2004. Man könnte auch sagen, bevor es das Verblödungs-Instrument in Hosentaschenformat gab.

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@MickyFinn

Ich versuche mal zu rechnen:

2017 - 24 = 1993

Im zarten Alter von 6 - 11 Jahren nimmt man sein Umfeld und die Gesellschaft ganz anders wahr, weil Kinder völlig andere Prioritäten haben als Erwachsene. Ich glaube nicht das Dein Vergleichsbild deshalb sonderlich aussagekräftig ist.

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@Schnoofy

,,Ich versuche mal zu rechnen:"

Hätte es geklappt, dann wärst du darauf gekommen, das die Wahrscheinlichkeit etwa 14x so hoch ist, das ich 1992 geboren bin und nicht 1993 ^^

Dennoch... es existieren genug Fotos und Erinnerungen, um den Vergleich von heute und damals zu bewerten. Sowie genug ,,Zeitzeugen" ;)

 

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Meine Eltern und Großeltern können und konnten von ihrer Rente leben. Das wird mir nicht vergönnt sein.

Sonst wüsste ich nicht, was damals besser war.

Meine Eltern und Großeltern leisten sich ordentlich was und machen tolle Reisen.

Ich werde die auch machen können, da ich schon jetzt fürs Alter vorsorge. OK, wer alles auf den Kopf kloppt, hat nicht mehr viel für die Sparbüchse.

Meine Eltern und vor allen Großeltern waren fleißige Sparer, trotz erheblich mieserer Einkommen.

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Naja das lässt sich nie so generell sagen, und die Diskussion ist auch nicht so fruchtbar

Es gibt Probleme heute die wir früher nicht hatten und Probleme früher die wir heute nicht mehr haben.

Etwas Konkreteres als Blabla fällt dir nicht ein? Dünn, sehr dünn!

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@schmerberg

naja Dir ist ja garnichts eingefallen, sonst würdest Du nicht fragen !

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@Lumpazi77

Ich suche immer noch deine Einfälle! Oder ist nichts drin? Nur heiße Luft???

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Hier findest du ein sehr einprägsames Beispiel:

MfG

Arnold

Tatsächlich, das ist es.

Heute leben wir gesund: Bio, vegan, cholesterinfrei, laktosefrei, glutenfrei, geschmackfrei --- einfach ekelhaft!

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@schmerberg

Ganz genau. Und "gesund" ist nur ein Werbespruch, in Wahrheit bestehen die sog. "gesunden Lebensmittel" zunehmend aus chemischen Mischungen - Kunstessen, aber keine "Lebensmittel"!

Gesund - das ist z. B. das Wurstbrot, vorallem aber die Lebensmaxime: Alles mit Maß - und Finger weg von chemischem Kunstessen!

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Ach, "früher" war vieles anders.

So hatte mein wunderbares Fahrrad, ein rasanter "Panther", damals eine Dreigang-Nabenschaltung und war mein ganzer Stolz. 

Heute nehme ich mein Siebengang-E-Bike eher als Selbstverständlichkeit hin.

Ist das E-Bike nun "besser"? Woran misst sich "besser"?

Ich denke, bei Deiner Frage geht es nicht nur um das Bruttosozialprodukt und dergleichen, sondern auch um die gefühlte Realität.

Zu Ersterem steht hier schon einiges, zu Letzterem für mein Gefühl noch nicht genug.

"Früher" hatte ich das Gefühl, in einer halbwegs sicheren Welt geborgen zu sein - eine kleine Welt, in der es nur aufwärts ging; heute sehe ich allüberall die Welt im Wandel, sehe ich eine Umwertung vieler Werte. Und nicht nur in Syrien geht es bergab.

Egal, ob ich dabei nun an Le Pen und an Wilders denke, an den Rechtsruck in Polen und Ungarn, an Pegida und AfD - und natürlich, last but not least, an den Irren im Weißen Haus.

Da ist nicht nur die Rente nicht mehr sicher...

(Um mal wieder auf Deutschland zurückzukommen.)

Gruß, earnest



Gerade die "gefühlte Realität" verzerrt wahnsinnig. Viele dieser "Realitäten" lassen sich nur am Stammtisch "beweisen", aber ohne je einen Blick auf Tatsachen oder gar konkrete Vergleiche (z.B. Statistiken, Kraufkraftvergleich, Mindestlohn usw.) zu werfen.

Auch der Krankenkassenhinweis, den Einige hier anführen,  stinkt, denn die Kassen geben weitaus mehr aus, als früher, dagegen ist eine "Rezeptgebühr" (was ist das denn????) oder gestrichene Übernahme von "Kleinmaterial" doch Pipifax

Die Herz-OP meines Vaters (vor einigen Jahren hätte das allenfalls eine Private KV übernommen) kostete locker 30 T€, dazu KKH-Aufenthalt, Reha, Nachsorge, Medikamente, da geht es locker über 50 T€. Inzwischen kein Problem, früher unmöglich, da hätte die Kasse sich nicht mal an Beerdigungskosten beteiligt!

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@schmerberg

Ja sicher verzerrt die Erinnerung.

Aber das wissen "wir" doch. Und das haben "wir" im Blick.

(Dir ist sicher klar, dass ich mit dem "WIR" nicht ALLE Menschen meine...)

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Früher gab es mehr Kinder.

Stimmt! Jetzt mussen da die "Zugereisten" einspringen und dann wird von "Überfremdung" gelabert und der rechte Rand (meist kinderlos) schwafelt was von arischem Blut

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Nicht nur Mediengeschwätz....auch von den Politikern. Jedermanns Meinung oder Äusserung gefordert. Gefordert wird aber überall.... Was soll denn besser gewesen sein? Wenn jemand heute arbeiten will und kann....so war es doch schon immer

Nicht ganz, denn inzwischen wurden etliche Arbeitsplätze durch Automaten ersetzt. Aber wer will zu einem Minilohn am Band stehen und wer will die teure Handarbeit bezahlen?

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Früher gab es Hoffnung. Für den kleinen Mann sich etwas aufzubauen. Die Hoffnung ist Tod. Nun gibt es Afd! ;-)

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das kommt immer drauf an auf was man wert legt.

sagen wir mal vor  jahren war es kein thema sich darüber gedanken zu machen das auf einem weihnachtsmarkt oder bahnhof ein terroranschlag passieren könnte.

Damals haben wir uns Gedanken gemacht über rechte Terroranschläge, Brandstiftungen oder die der Baader-Meinhoff-Clique.
Auch wenn es makaber klingt, aber Berlin war fast schon ein Kleinereignis. Wäre der LKW voll Dynamit ... aber so weit will ich nicht denken. So konnte der Weihnachtsmarkt kurz darauf wieder das wichtige Geschäft aufnehmen, denn die Umsatzausfälle hätten härter getroffen.

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@schmerberg

vor 10 jahren war es da schon wesentlch ruhiger. in vielen großstädten konnte die polizei auch nachts überall kontrollieren. da gibt es heute probleme weil es da immer mehr "großfamilien" gibt die meinen das sei aber ihre strasse. das sind nicht nur einzelfälle, auch wenn es gerne so dargestellt wird.

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Früher gabs die RAF und die Anschläge von den Rechten auf dem Oktoberfest...

...in der Sächsischen Schweiz konnte man schone mal spontan durch Gewalt sterben ,wenn man die flasche Haarfarbe oder zu weite Hosen hatte... :-D

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@Busverpasser

die RAF ist da aber schon etwas länger her. da wurden auch nicht wahllos leute in die luft gesprengt. das sit schon was anderes

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@martinzuhause

da wurden auch nicht wahllos leute in die luft gesprengt.

Nein, da wurden nur wahllos Menschen erschossen, wenn sie im Weg standen.

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@martinzuhause

Die RAF nicht nur, sondern auch die "netten Kollegen" im und aus dem Ausland. Wow, da hat es reichlich gekracht und Blut floss nicht zu knapp. Sehr viele tote "Betriebsunfälle"

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Ja, 1980 sind auch keine zwölf Menschen auf dem Oktoberfest einem Anschlag zum Opfer gefallen.

Sondern dreizehn.

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@Havenari

.... und da sind nicht mal die Bier- und Schnapsleichen mitgezählt: Alkoholterror!

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Früher war halt mehr Lametta!

Find ich auch! Wir brauchen wieder mehr Lametta. Dann streiten sich die Leute auch wieder um den letzten Kosakenzipfel! :-D

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@Busverpasser

Und der einzige "Amerikaner", über den wir uns damals ärgern mussten, war der beim Bäcker - wenn die Glasur zu dünn ausfiel.

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@earnest

Der "Amerikaner"? Das dröge Gebäck mit klebrig-pappigem Zuckerglibber war nie wirklich genießbar!

Lieber eine Nussecke - natürlich aus Byzantiner Königsnüssen :-)) - mit viel Schokolade!

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