Was war die Deutsche Ostsiedlung?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Be...Besiedlung des Ostens, nicht einfach Ostsiedlung.
Zudem abhängig von der Zeit die gemeint wäre.

Begann ursprünglich mit der Christianisierung (Deutschritter), die die Slawen missionieren sollten.
Darüber waren die Prussen (Preußen) besonders glücklich, und gründeten Kaliningrad (Königsberg), besser bekannt als Ostpreußen.
So lief das noch 'ne ganze Weile, bis schließlich Friedrich II. aufkreuzte, der Große genannt, auch ein Preuße, nunmehr aber preußische Kurlande genannt, die Ecke Brandenburg.
Der jedenfalls machte den Oesterreichern Schlesien (7jähriger Krieg) abspenstig, heute Polen, oder ehemalige deutsche Ostgebiete genannt.

Die Preußen eben, Katharina die Große, Zarin von Russland, nichts weniger als eine preußische Adlige.
Jedenfalls verfiel das Mädel auf den Tripp, Deutsche gen Russland anzuwerben, als eben Siedler, bekannt als Wolgadeutche, oder heute auch Deutschrussen.
Und immer fleißig so weiter, Posen, Pommern, Schlesien...kleiner Sprung in der Geschichte, Adolf Hitler trabte an, der mit dem "Volk ohne Raum".
Er teilte sich mit Stalin Polen auf, mit dem Hitler-Stalinpakt und siedelte Deutsche, in eben den heute als ehemaligen deutsche Ostgebiete bekannten Gegend, an, bis eben wiederum Kalingrad.

Zumindest solange bis er begann "rückwärts zu siegen", immer die Russen an den Fersen klebend.
Der Wehrmacht folgten die Deutschen auf dem Fuße, eben auf dem Hin- wie dem Rückweg "Heim ins Reich", sie gaben Fersengeld, die Flucht genannt.
Der Flucht folgte mittelbar die Vertreibung, aus eben Polen.
Die Schlesier zog es nach Bayern und Friesland, die Deutschen aus Posen und Pommern kamen in der Lausitz (Brandenburg und Sachsen)  unter.

Im Zuge der Wiedervereinigung wurde die Oder-Neiße Grenze von Deutschland als entgültig anerkannt, die letzten Wolgadeutschen, nunmehr in Sibirien zwangsangesiedelt durch Stalin (Deportation) wurden nach Deutschland zurückgesiedelt.
Womit die Deutsche Ostbessiedelung ihr Ende fand, mit dem heutigen Status quo.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ruenbezahl 21.04.2017, 00:11

Die Prussen konnten Kaliningrad nicht gründen, weil der Kriegsverbrecher Michail Iwanowitsch Kalinin (er gab den Befehl zur Ermordung von 12.000 polnischen Offizieren in Katyn) erst 1875 geboren wurde.

0
soissesPDF 21.04.2017, 01:01
@Ruenbezahl

"Das Gebiet der heutigen Stadt Kaliningrad gilt als bereits seit 3000 v. Chr. besiedelt. In Chroniken sowie archäologisch bezeugt ist die prußische Siedlung Twangste. Erst 1242 gründeten Lübecker Kaufleute einen ersten Handelsstützpunkt. 1231 begann der Deutsche Orden mit der Eroberung des von den Prußen bewohnten Landes. ..." aus https://de.wikipedia.org/wiki/Kaliningrad#Fr.C3.BChere_Geschichte

0

Die dO war die Einwanderung deutscher Siedler in die Gebiete zwischen Elbe und Weichsel zwischen etwa 1000 und 1400. 

Sie wurden meist von slawischen Adligen oder Fürsten gerufen, bekamen Land und günstige Bedingungen für ihre Landwirtschaft oder für den Handel. 

Im Gegenzug brachten sie fortschrittliche Technik und Stadtkultur in diese Gebiete. Zahlreiche Städte wurden so gegründet, die nach deutschem Recht organisiert waren, Neubrandenburg, Rostock, Stralsund etc. 

Mit der Zeit schob sich so die deutsch-slawische Sprach- und Kulturgrenze nach Osten vor. Auch Slawen übernahmen die deutsche Sprache. Es entstanden die deutschen Länder Pommern, Brandenburg, Schlesien, Ostpreußen, Westpreußen. Dabei kam es auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen, z. B. zwischen dem Deutschen Orden und Polen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?