Was war die beste Mahlzeit im Mittelalter?

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12 Antworten

So allgemein gefragt, kann man allgemein antworten: "die beste Mahlzeit" im Sinne der gesellschaftlich höchst angesehensten Mahlzeit war Wildbret, das i. d. R. nur dem Adel wegen seiner Jagdprivilegien zur Verfügung stand, gewürzt mit exotischen Gewürzen, die wegen ihrer Kostbarkeit nur reiche, also adlige, allenfalls reiche Patrizier kaufen konnten, und schließlich als Beilage helles Weißbrot, auch "Herrenbrot" genannt, gebacken aus Weizen.

MfG

Arnold

Kommentar von robi187
23.07.2016, 19:15

die bauern waren mit suppen zufreiden? meist wars milch?  auch brotsuppe? speck war auch gut

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Ich empfehle allen, die sich für die Küche im ausgehenden Mittelalter interessieren, die "Reisetagebücher des Paolo Santonino (1485-87)", Klagenfurt 1947. Santonino, Sekretär des Bischofs von Caorle, hat diesen auf Inspektionsreisen durch Osttirol, Kärnten und Krain begleitet und genau aufgezeichnet, welche Köstlichkeiten seinem hohen Herrn serviert wurden. An erster Stelle nennt der Italiener immer wieder  Fisch, vor allem Forellen und Saiblinge. Die besten Rezepte sind zusammengefasst im Büchlein "Santoninos Kost", Klagenfurt 2001. Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen.

Für den Adel: Wildbret
Für die Bauern: Brei aus Hirse.
Der Raum(Europa?) und die Zeit(Das Mittelalter umfasste das 6. Jahrh. bis zum 15. Jahrh.) ist weit gegriffen. Das Amerika noch nicht entdeckt war, fehlten u.a. Kartoffeln, Tomaten, Mais

Also ich würde mal sagen Geschmackssache aber so Sachen wie Spanferkel (ich denke doch dass es das schon gab) waren etwas kostbares

Kommentar von voayager
24.07.2016, 16:54

für den Adel waren Spanferkel nichts Umwerfendes, weil jeder Zeit zu haben, zudem stand auch Wildbret höher im Kurs.

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Viel Fleisch. Wild, Geflügel. Konnten sich aber nur sehr wenige leisten.

Das Mittelalter war eine lange Zeit, es reichte c.a. vom 6. bis zum 15. Jahrhundert, da müsstest du dich schon etwas mehr einschränken.

Eine sehr extravagante Speise des Spätmittelalters waren gefüllte Eier. Dazu wurden zuerst die Eier ausgeblasen, dann der Inhalt gewürzt, mit kleinen Fleischstücken u.o. Speck und Brot gebraten und dann wieder in die Schale gestopft und gekocht.

Das Ergebnis waren Eierschalen die unversehrt ausgesehen haben, aber im inneren befand sich die oben beschriebene Füllung.

Spanferkel war was "gehobenes" und gutes, aber ich denke dass für die damalige zeit auch schon Brot, kartoffeln, zwiebeln, karotten gut waren

Kommentar von Dahika
23.07.2016, 12:32

Kartoffeln gab es noch nicht. Genauso wenig wie Tomaten.

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Kommentar von voayager
24.07.2016, 16:49

seit wann gab es im Mittelalter Kartoffeln? nicht einfach was behaupten, damit führst du nur Menschen in die Irre!

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Der Sonntagsbraten war bestimmt der Höhepunkt der Woche damals.

Kommentar von Herb3472
23.07.2016, 11:31

Das Volk hatte keinen Sonntagsbraten am Tisch, sowas gab es nur für den Adel und die reichen Bürger.

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Kommentar von voayager
24.07.2016, 16:57

falsch, 1. aß der Adel Braten wann es ihm auch immer passte und zweitens war im Mittelalter der Fleschkonsum in etwa so hoch wie jetzt, sofern es kein Kriege, Seuchen und Brände gab und man kein Knecht, höriger Bauer oder Bettler war.

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Fuer die groesste zahl der Bevoelkerung war die beste Mahlzeit eine, die den Bauch fuellt, ohne krank zu machen!

Beste Mahlzeit für Wen? Dem Adel? den Bauern? dem Handwerksmeister? dem Gesellen? dem Handlanger? dem Knecht? dem Bettler? Was also?

Für den Adel war wohl Wildbret wie z.B. Fasan, Rebhuhn, Wachteln, Hirsch, Reh und Wildschwein das Beste.


bei adligen war es bestimmt Braten

Kommentar von voayager
24.07.2016, 16:55

ja schon, aber Braten ist zu allgemein, schließlich kann auch Schweinebauch ein Braten sein

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must dazu sagen wo?

balkan wohl was anderes als in grichenland? oder in aachen? oder in HH?

Kommentar von ToniKim
23.07.2016, 11:42

In Deutschland

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