Was war der höhepunkt der Wikinger und wie sind sie ausgestorben?

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4 Antworten

Das Ende der Raubzüge fällt nicht mit dem Ende des Zeitraums zusammen, den man Wikingerzeit (1066 mit der Schlacht bei Hastings) nennt. Denn schon vorher hatten die privaten Raubzüge ihr Ende gefunden. Die Datierung des Endes hängt damit zusammen, dass man auch die Plünderungszüge norwegischer Könige im Zuge ihrer Kriege mit einbezieht, die sogar noch unter Magnus Berrføtt (1073–1103) stattfanden, weshalb man ihn auch als den letzten Wikingerkönig bezeichnet hat. Aber diese Plünderung war die damals in ganz Europa übliche Art, einen Krieg zu finanzieren, und ist nichts, was spezifisch auf Wikinger zu beziehen ist.

Die nachfolgend beschriebenen Ansiedlungen und Landzuweisungen führten keineswegs zu einem Ende der Raubzüge. Aus den Mörderbanden wurden nicht friedliche Bauern und Familienväter. Die Quellen berichten auch nach den Landzuweisungen von blutigen Kämpfen. Vielmehr ist eine allgemeine Erschöpfung der beteiligten Wikinger und eine Überalterung der Teilnehmer wahrscheinlicher. Das Eintrittsalter in eine Gefolgschaft wird mit 18 Jahren angesetzt. Mit 50 Jahren endete das Kriegerdasein. Nach den Quellen waren die gleichen Gruppen viele Jahre unterwegs. Die Verluste bei den Kämpfen konnten allmählich nicht mehr aus der ursprünglichen Heimat aufgefüllt werden, da sich dort die negative Bewertung der raubenden Brandschatzung im Zuge der Erstarkung der Königsmacht immer mehr durchsetzte. Hinzu kam die allmählich erstarkende Abwehr in den betroffenen Gebieten, die die vorher mehr oder weniger gefahrlosen Raubzüge immer mehr zum unkalkulierbaren Risiko werden ließ.[113] So ist der Übergang zu nach damaligen Maßstäben zivilisiertem Verhalten zum einen dem biologischen Generationenwechsel, zum anderen den Frauen zuzuschreiben, die sich ja zum weitaus größten Teil aus der Bevölkerung vor Ort rekrutierten und daher ihre Kultur der nachfolgenden Generation vermittelten, während die marodierenden Wikingerbanden keine eigene Kultur hatten, die sie hätten tradieren können. http://de.wikipedia.org/wiki/Wikinger

Schön und gut, aber "ausgestorben" sind die Wikinger nicht, ihre Gene leben weiter. Auf Sizilien gibt es für Italien untypisch viele rothaarige und blauäugige Menschen, die stammen von den Wikingern ab.

Und dass die marodierenden Wikingerbanden keine eigene Kultur hatten, ist fast eine Frechheit, so falsch ist es. Nicht Wikipedia alles glauben.

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Ich würde sagen die Höhepunkte waren: Die Entdeckung Grönlands durch Erik dem Roten und die Entdeckung Amerikas durch Eriks Sohn, Leif Eriksson. Die Wikinger sind nicht richtig ausgestorben, die in Grönland gelebt haben, dürften entweder gestorben oder geflohen sein wegen der dramatischen Klinaveränderung (wurde in Gönland um die Zeit immer kälter). Und die Schweden, Norwegern, Dänen und Isländer blieben in ihren Ländern, sie haben wahrscheinlich mit der Zeit aufgehört zu rauben und zu plündern.

wie die anderen schon sagten: die , die sich auf ihren raubzügen wikinger nannten, haben im laufe von umsiedelungen und christianisierung diese art des broterwerbes aufgegeben und sind sesshafter geworden, du findest sie heute als nachfahren in ganz skandinavien, england, russland, dem norden von deutschland, den usa und in vielen ländern wieder, schau dir die berühmten stabkirchen in norwegen an, und du erkennst, dass die genialen bootsbauer ihre kunst dann im kirchenbau (incl der drachendarstellungen) ausgelebt haben. (nur einige ungebildete amerikander fragen anlässlich eines besuches in schweden oder norwegen nach den wikinger-reservaten)

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