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Gang nach Canossa wurde 1070 oder 1071 von Friedrich II ( deutscher Kaiser) durchgeführt um Gnade zu erhalten, denn es gab den sogenannten Investiturstreit indem sich Kaiser und Papst darum stritten wer die Bischöfe einsetzten darf. Dieser Streit gipfelte darin dass sich beide gegenseitig absetzten und der deutsche Kaiser wurde aus der Kirche verbannt und musste innerhalb von einem Jahr wieder in die Kirche aufgenommen werden sonst hätte er sein Amt als Kaiser verloren...

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Ein steiniger Weg.

Als Gang nach Canossa bezeichnet man den Italienzug König Heinrichs IV. von Speyer nach Rom vom Dezember 1076. Er wollte dadurch die Vereinigung von Papst Gregor VII. mit den deutschen Fürsten (Fürstenopposition) verhindern. Papst Gregor VII. befand sich auf dem Weg nach Augsburg, wohin er für Februar 1077 zur Wahl eines neuen Königs eingeladen war.

Der Papst suchte Zuflucht auf der Burg Canossa der papsttreuen Markgräfin Mathilde von Tuszien. Vor dieser Burg versuchte Heinrich dann die Lösung seiner Person vom Kirchenbann (Anathema) zu erlangen. Es ist umstritten, ob es tatsächlich zu dem (für Laien vorgesehenen) Ritual der Kirchenbuße kam, da alle historischen Überlieferungen von Parteigängern des Papstes stammen.

Im heutigen Sprachgebrauch wird bisweilen auch ein als erniedrigend empfundener Bittgang im übertragenen Sinne als ein „Gang nach Canossa“ bezeichnet.

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Kommentar von Dahika
25.05.2016, 09:51

falsch!! Es sollte ein Pfeil nach oben werden.

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Pass im Unterricht einfach auf. Das habt ihr sicher durchgenommen. Ich bin mal nett und sage dir ein Stichwort: Gregor VII
Wer ist das denn, wirst du fragen. Google gibt dir Antwort.
.

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