Was war am Anfang?

13 Antworten

Diese Frage stellt sich erst gar nicht.Denn diese ist nicht mit dem Kausalitätsgesetz vereinbar.Worin es heißt aus dem Nichts kann auch nichts entstehen und es muss immer ein Davor gegeben haben.Also existiert kein Anfang von Allem.

Das wissen wir nicht. Denn ANFANG ist ein Zeitbegriff und Zeit ist eine Kategorie unseres Denkens, d.h. es ist für uns nicht ausdrückbar, was ohne diese Kategorien unseres Denkens gedacht werden kann. Hier vielleicht mal der Versuch eines sicher schlechten Beispiels, weil auch das wieder auf unsere Denkkategorien verwiesen ist.

Stell Dir vor, die Zeit ist ein unendlicher Raum von Beziehungspunkten. Wenn wir Zeit denken, legen wir einen Zeitpfeil in diesen Raum mit einem Anfang und aus der Erfahrung des Todes auch irgendeinem Ende. Aber dieser Zeitpfeil ist nur in winzig kleines Dingelchen in dem riesigen Raum mit vielen möglichen Zeitpfeilen.

Schon die alten Griechen (z.B. Parmenides um 500 vCH) hatten die Idee, dass das Sein als ganzes unendlich (besser zeitlos) ist und mit unserem Denken nicht erfasst werden kann. Epikur folgt dem ausdrücklich.

Warum muss man diese Frage denn unbedingt beantworten wollen. Warum sollte eine hässliche haarlose Säugetierspezies auf einem kleinen Dritteklasseplaneten in einer unbedeutenden Galaxis, die noch dazu nur einen Wimpernschlag in der Zeit überhaupt existiert diese Frage unbedingt beantworten können. Ich halte das schlicht für Hybris

Was spricht dagegen, sich an die Frage heranzuwagen?

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@frank1968

Man könnte ja auch einfach mal einsehen, dass es Dinge gibt, die wir mit unserem begrenzten Verstand nicht erfassen können, allerdings ohne alles, was über diesen menschlichen Verstand hinaus geht, gleich wieder religiös zu verbrähmen.

Ich finde es sehr beachtlich, was unsere schlauesten Köpfe überhaupt bereits heraus gefunden haben, allerdings bezweifle ich sehr, dass Männer wie Einstein oder Hawking so weit gekommen wären, wenn ihre Arbeitsmethode darin bestanden hätte Vermutungen auf einer sozialen Ratgeberplattform zu diskutieren.

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Hallo, ich (16/m) meine das wirklich wortwörtlich. Ich selber bin ein Freidenker und glaube selbst das, was am wahrscheinlichsten ist - so war das schon immer.

Aber andererseits habe ich 'gelernt' mir keinen Kopf mehr über das Ganze zu machen da es im Endeffekt ja irgendwie sich nicht rentiert. Ein paar mal sich intensiv damit beschäftigen und irgendwann sollte jeder das sein lassen - ist stark empfehlenswert von mir. Im Grunde ja auch nur verschwendete Lebenszeit.

Um zur eigentlichen Frage nochmal zu kommen:

Sicherlich fällt nicht nur mir auf wie sehr abhängig Menschen von deren Religionen sind, die meisten sind auch nicht fähig zu hinterfragen und können eben nicht eigenständig denken. Alles, was im Buch steht wird befolgt nur weil es irgendein Mensch aufgeschrieben hat bzw. aufschreiben lassen hat.

Geht man da nicht als Gläubiger etwas naiv an die Sache? Und das mit "etwas" war noch nett ausgedrückt.

Ich habe zwar nie die Bücher gelesen weil ich allgemein Bücher hasse, aber ich habe gehört, dass da schon teilweise vollkommen schwachsinnige Regeln zu finden sind wie z.B. sowas wie Ramadan.

Wenn ich das richtig verstanden habe, fastet man aus dem Grund weil es der Prophet getan hat, andere wiederum sagten mir aber auch, dass man weil es so im Buch steht und das dazu dient sich in die Lage der Armen zu "versetzen", was für mich nur reines Verspotten ist einfach weil man dann gleich wieder hinterher anfängt regelmäßig zu essen.

Man braucht doch nicht versuchen sich in die Lage der Armen zu versetzen weil jeder mit bisschen Menschenkenntnis und Liebe offensichtlich sieht wie es Ärmeren geht. Man sollte eher stolz darauf sein, dass man überhaupt nicht arm ist und das auch schön ausleben.

Noch sagte man mir, dass man bei Ramadan Zeiten lieb zu einander ist und was weiß ich, was die noch von sich gegeben haben. Das war wiederum auch völlig absurd einfach, weil sowas selbstverständlich ist und man in meinen Augen immer lieb zu einander sein sollte.

Ich habe auch von solchen Menschen die Kommentare auf YT mal gelesen und zwar meinte der, dass die sich nicht schlagen dürfen weil heute Ramadan ist...

Man merkt einfach, wie blind diese Menschen sind und durch Ihr verstörtes Weltbild nicht merken wie versklavt sie eigentlich sind. Das ist leider die Realität.

Das mit Ramadan war aber nur ein Beispiel, prinzipiell basiert doch alles auf das selbe - reine Sklaverei, Humbug und kein Hinterfragen der Dinge, eben keine eigenständige Mentalität.

Was ist Eure Meinung dazu? Warum sind die nicht in der Lage eigenständig zu denken?

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