Was wären SINNVOLLE Alternativen zum Betongold?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Man spricht vom "Betongold", wenn Investoren verstärkt in Immobilien gehen und Privatpersonen gleichzeitig verstärkt in Renovierung und Modernisierung der eigenen Wohnimmobilie investieren, da dies mehr Stabilität als ein Bankguthaben verspricht. Der Begriff soll dabei andeuten, dass den Immobilien (durch das Wort "Beton" symbolisiert) außerhalb von Kriegsgebieten eine ähnliche Wertstabilität wie Gold nachgesagt wird. (Quelle: Wikipedia)

Durch die (in Österreich) für 2016 fix geplante Erhöhung der Grunderwerbssteuer, die sch nicht mehr nach dem Einheitswert, sondern nach dem tatsächlichen Verkaufswert der Immobilie richten soll, wird das Spekulieren mit Immobilien wesentlich unattraktiver

Daher wird man beim Betongold möglicherweise in Zukunft wohl den Beton weglassen und nur noch in Gold investieren, zumal auch das Geld auf der Bank kaum noch Zinsen bringt.

Wahrscheinlich wäre es sinnvoll, nicht nur große Goldbarren zu kaufen, sondern besonders auch kleine bis sehr kleine Goldmünzen.

In Kriegszeiten würde es vielleicht gelingen, mit diesem Gold zu flüchten (was beim Betongold nicht möglich wäre). Zum Überleben notwendige Lebensmittel könnten bei Bauern für  Goldstücke eingetauscht werden (wie es auch bei uns während des Weltkriegs gemacht wurde).

Wir wollen aber hoffen, dass es nie wieder so weit kommen möge!

extravagantes 16.04.2015, 18:17

wie ein Wirbelwind der Worte ;-)))

0
extravagantes 16.04.2015, 18:19
@extravagantes

leider kostet das "offizielle" Deponieren des Golds/Slibers/Platins usw...Gebühren....von der Sache aber gold-richtig ;-))

1
Miss79 16.04.2015, 18:21
@extravagantes

oder man erhöht die Wohnungsversicherung und versichert den Safeinhalt nach dem tatsächlichen Wert des Inhalts.

Dann erreicht man seinen "Notgroschen" auch unabhängig von Bankzeiten.

0
extravagantes 16.04.2015, 18:24
@Miss79

Aber das mit dem Safe könnte "Langfinger" auf den Plan rufen, wenn, dann ein geheimer Safe...der als solche nicht erkennbar ist, also nicht der, der hinter dem berühmten Bild verankert ist ;))))

0
extravagantes 16.04.2015, 18:23

Es wird keine "Kriegszeiten" im klassischen Sinne mehr geben..denn wenn es echt eine Konfrontation im großen Stil gäbe...gibt es niemanden, der mit dem sicherlich verstrahlten Gold "flüchten" kann...also bei einem ABC-Schlagabtausch, insbes. durch Atomwaffen..wäre das ganze ad acta...insofern, nur für normale Naturkatastrophen vorstellbar...den bei einem atomaren Schlagabtausch, würde der nukleare Fallout, sicher die Sonne verdunkeln, Blitzwinter, verstrahltes Wasser+Land geben den Rest, die letzten Mohikaner bekommen in ihren Bunkern den berühmten Bunkerkoller ;-) ...insofern keine Endzeit a la "MadMax" ;-) ...da würde einem dasGold nix mehr nützen...Aber real und bedrohlich sind Naturkatastrophen, allerdings dürfte da die Heftigkeit eine große Rolle spielen...

0
Miss79 16.04.2015, 18:30
@extravagantes

Wofor sollen wir uns also mehr fürchten, vor der atomaren Verstrahlung, vor unserem verstrahlten Gold oder davor, dass wir uns dieses Gold jetzt gar nicht leisten können?

Mir fällt gerade das Märchen von "Hans im Glück" ein, der auch mit einem Goldklumpen begonnen hat und am Schluss der Geschichte sein großes Glück und seine Erleichterung gefunden hat, als ihm auch noch der Schleifstein in einen Brunnen gefallen war und er nichts mehr hatte, das ihn belasten könnte.

Warum sind wir eigentlich nicht eher draufgekommen?

Es kommt nicht auf die Sicherheit von Betongold oder Aktien, von Statussymbolen oder Goldreserven an, sondern darauf, wie glücklich wir in unserer Situation sind und wie es uns gelingt, auch andere glücklich zu machen. Vielleicht indem wir ihnen etwas von unserem Überfluss zukommen lassen, um Leid zu mildern.

0
Miss79 16.04.2015, 18:34
@extravagantes

Jetzt strahl ich auch. Aber mein Strahlen ist nicht atomarer Herkunft, sondern entspricht dem eben zitierten Glücklichsein

0
Miss79 17.04.2015, 21:26
@Miss79

und plötzlich wie das Sterntalermädchen... Danke für den Stern

0

Was möchtest Du wissen?