Was wären die Konsequenzen, wenn man in einem Kreisverkehr in die entgegengesetzte Richtung fährt?

6 Antworten

Im UNRECHT gibt es keinen Gleichbehandlungsgrundsatz.

Du kannst straffrei davonkommen, die Höchststrafe bekommen oder auch zu irgendetwas dazwischen verurteilt werden. Bei gleicher Ausgangssituation kann die Geschichte in jedem Einzelfall sehr unterschiedlich ausgehen.

Es könnte ja sein, dass es einen wichtigen Grund gibt, der dich veranlasst, dich über einzelne Gesetze und Verordnungen hinwegzusetzen.
Wenn du das Intro des Films "Ziemlich beste Freunde" kennst weißt du, dass man zuweilen auch mit Flunkereien billig davon kommt. Doch im wirklichen Leben ist die Verkehrspolizei dann doch nicht ganz so dumm.

Solltest du gerade weder deine sterbenskranke Mutter zur Notaufnahme der nächsten geeigneten Klinik bringen wollen, noch als Agent im Auftrag deines Landes agieren, empfehle ich dir derartige Eingriffe in die Sicherheit des Straßenverkehrs lieber zu unterlassen.

Lebe derart übermütige Fantasien am besten nur an der heimischen Spielekonsole aus; das ist für die Gesellschaft und dich viel gesünder und preiswerter!

Und ohne Gefährdung würde man Dir ein Bußgeld anbieten, Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot oder gegen wenn vor dem Kreisverkehr ein Zeichen 215 (Kreisverkehr) unter Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren!) aufgestellt war, dann haste gegen § 41 StVO verstoßen.

(Sie befolgten nicht die durch Zeichen 215 vorgeschriebene Fahrtrichtung)

Bußgeld: 20 €

Du würdest so als Nebenfolge bei dem einschreitenden Polizeibeamten in Zukunft als der dümmste anzunehmende Autofahrer gelten.

Also mein dümmster je gesehener Autofahrer, der hat da auch den Kreisel in seiner runden und dadurch immer wiederkehrenden Natur etwas mißverstanden. Der fuhr, weil er eine Ausfahrt im Kreisel verpasst hat, rückwärts. Nur bei dem hats halt dann auch noch gekracht.

hier die aktuelle Seite des Bußgeldkatalogs

https://www.bussgeldkatalog.org/kreisverkehr/

Für alle denkbaren Eventualitäten. :)

Da du geschrieben hast -leer- (ohne Behinderung und Gefährdung also), sind strafrechtliche Tatbestände wie Nötigung im Straßenverkehr oder gefährlicher Eingriff hier nicht berücksichtigt.

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