Was wäre, wenn unser ganzes Leben nur eine Illusion wäre ?

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Hallo SuchsDirAus,

die Frage ist gar nicht so unberechtigt- wodurch wüßten wir , daß wir auf keinen Fall in einer Art von Matrix leben ? - Wie sollen wir entscheiden, was real ist und was Illusion ? - Wenn man nur die Illusion kennt, dann wird man sie doch wahrscheinlich für knallharte Realität halten- was aber ist Realität? Ich denke, dazu müßte man etwas kennen lernen, mit dem man unser Alltags- Dasein dann vergleichen kann, um zu entscheiden -- das eine ist die Illusion, das andere die Realität.
Neo in der Matrix hätte ja auch immer so weiter gelebt, wenn er nicht ziemlich unsanft von Morpheus gezeigt bekommen hätte, was die wirkliche Realität ist. In der Matrix selber wäre er vielleicht nie drauf gekommen. Er hat sich nur - wie Du jetzt - angefangen, eine Frage zu stellen. In anderen Religionen gibt es da den Begriff Maya, was soviel wie Täuschung be- deutet , also daß wir - der eine mehr, der andere weniger, in einer Welt leben, die wir für 100 % real halten, dies aber eine Täuschung ist, aus der man sich befreien kann und dann eine andere Realität erlebt. Wenn man diese Welt aber für absolut real in jeder Beziehung hält, wie kann man die Täuschung als solche erkennen ? Was wäre dann aber diese andere Realität ? Es gibt in vielen Glaubenssystemen die Auffassung, dass wir im Grund rein geistige Wesen sind, die hier in der materiellen Welt eine zeitlang in einem Körper ein Leben führen um Erfahrungen zu machen und unsere materielle Welt eher der Illusion also dem, was im Film die Matrix ist, entspricht und die geistige Welt die wahre Realität. Insofern wäre es durchaus wie in der Matrix, unser jetziges Dasein. Nur ist es hier viel schwieriger, die " andere Seite " zu erfahren, weil man die ja irgenwie erleben muss und da es die unsichtbare Seite aller Dinge ist, ist sie auch nicht " beweisbar ". Wenn jemand aber sagt, die geistige Welt existiert nicht, weil sie nicht zu beweisen ist, dann hat er zu kurz gedacht, denn er müßte dann genauso beweisen, dass sie definitiv nicht existiert! - Und das könnte er ebensowenig. Was sich daraus ergibt, ist klar, 1. ohne andere Erfahrungen zu machen, kann man nur spekulieren ( was Philosophen, wenn auch oft recht originell und scharfsinnig, schon lange tun ), 2. der eigene Glaube, die eigene Überzeugung wird immer zur eigenen Realität, 3. ohne Dinge zu hinterfragen, bleibt alles wie es ist. 4. Es liegt bei jedem selbst, eine Entscheidung zu treffen, in welche Richtung er denken will und welche Bedeutung man gewissen Überlegungen beimisst. Dann kommen vielleicht irgendwann auch Erlebnisse, Erfahrungen etc., die einem Hinweise geben auf etwas , das man noch nicht gekannt hat und den eigenen Horizont verändern. So, ich hoffe das waren ein paar Denkanstöße Gruß moreno74

selbstverständlich ist das möglich... aber es gäbe auch fehler in dem computerprogramm in dem wir leben oder die maschienen (bzw iwelche anderen lebewesen oder sachen ;)) sind so gut, das es dort keine fehler in der marix gäbe.. oder aber es wie im film ist, das es die deja vüs sind... aber das argument das es eigentlich beweist das wir nicht in einer matrix leben ist, das die marschienen bzw anderes den film "matrix" dann nicht in das computerprogramm einzubauen... es sei denn sie denken alle würden so denken wie ich... xD also nichts ist ausgeschlossen ;)

Was wäre wenn............. so sinnlos wie wie ein Kropf der Gedanke..

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