Was wäre, wenn es keine negativen Emotionen mehr gäbe?

12 Antworten

Welche Emotionen sind denn Negativ? Ist Angst eine negative Emotion? Ich finde sie kann in bestimmten Situationen ganz nützlich sein. Ist Neid eine negative Emotion? Neid auf jemand anderen kann uns auch zu höchstleistungen anspornen, da wir in Konkurrenz zueinander gehen. Zeigt Eifersucht, wenn sie nicht ins Krankhafte abrutscht meiner Partnerin nicht auch wie sehr ich sie liebe? Um zu wissen was Liebe ist, muss ich dafür nicht auch wissen was Hass ist?

Das Leben wäre dann ruhiger, friedlicher und gleichmäßiger (weniger von starken Schwankungen gekennzeichnet). Zum Teil würde es den Menschen besser gehen, aber vieles verliefe auch lau und fade. Der Anreiz zur Verbeserung schlechter Verhältnisse wäre teilweise schwächer. Außerdem würden Gefühle fehlen, die einen Sinn haben können.

Die Möglichkeit (nicht die tatsächliche Existenz) von negativen Gefühlen ist bei allen Sachen, zu denen es einen anderen Pol als Gegenteil geben kann, kaum hinwegzudenken. Wenn es Liebe gibt, kann auch Hass möglich sein, wenn nicht bloß Gleichgültigkeit als anderes Ende einer eingeschränkten Skala bleibt. Dies ist psychologisch schwer vorstellbar. Dazu wäre es ja nötig, ein entschiedenes "Nein" abzuschaffen. Eine Welt ohne ein echtes "nicht" ist aber nicht denkbar. Wie sollte es es möglich sein, daß es nichts gibt, zu dem jemand sagen kann: "Das will ich nicht?". Sobald es aber so etwas gibt, kommt es zu unangenehmen Erlebnissen.

Emotionen, die nicht Freude ausdrücken, können nützlich sein, eine Belastung anzeigen oder zum Lernen beitragen.

Angst kann dazu führen, sich vor Gefahren in Acht zu nehmen. Empörung kann berechtigt sein und zu einer Verbesserung der Verhältnisse führen, wenn sie zum Eingreifen antreibt. Dann entsteht möglicherweise eine gerechtere Gesellschaft. Zorn wird teilweise an sich als Verirrung/Sünde abgelehnt (Stoa; christliche Kirchenväter). Er kann aber unter Umständen sinnvoll sein, wenn klares Denken dadurch nicht ausgelöscht wird, sondern Zorn eine starke Motivation zu einem Handeln herbeiführt, das Schlechtes bereinigt. Trauer kann zur seelischen Verarbeitung von Vorgängen sinnvoll sein, sie zeigt die Bedeutung eines erlittenen Verlustes oder einer Beeinträchtigung.

Besser würde eine Welt vor allem, wenn die Sachverhalte abnehmen, die berechtigermaßen mit Leiden und Enttäuschung verbundene Gefühle auslösen.

Ich halte es für richtig zwischen Emotionen, die im Gefühlshaushalt zum Umgang mit Unerfreulichem gehören, und falschen Verhalten (oft eine schlchte inre Einstellung als Charakterfehler) zu unterscheiden. Neid und Geiz sind z. B. eindeutig negativ. Bei anderen Gefühlen wie Angst, Zorn oder Emprung ist dagegen wichtig, ob sie in Art und Ausmaß der Sache angemessen sind. Es kann Übertreibungen in beide Richtungen geben (zuviel und zuwenig). Grundsätzlich haben diese Emotionen aber eine Berechtigung.

Wir leben in der Dualität von Gut und Böse, Schwarz und Weiß und so wird uns dieser Gegenpol sowieso erhalten bleiben. Dann unterscheide ich zwischen Gefühl und Emotion. Das was du unter "negativen Emotionen" aufgeführt hast, ist letztendlich immer Teil von uns und auch Katalysator dafür, nach der Wahrheit zu suchen. Leider habe ich noch nie einen Menschen getroffen, der aus Glücksgefühlen heraus nach Wahrheit und Sinn gesucht hätte (auch ich selber nicht ;-). Im Grunde ist es genau dies, wofür wir da sind, denn im höheren Bewusstsein, da wo die bedingungslose Liebe ihren Platz hat, lösen sich diese Gegensätze sowieso auf.

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Gibt es spirituelles Licht und spirituelle Dunkelheit und wenn ja, sind positive Emotionen wirklich Licht und negative Emotionen wirklich Dunkelheit?

Ich habe ja vor einiger Zeit die Frage gestellt, warum die Dunkelheit immer als böse betrachtet wird. Doch nun stellt sich mir die nächste Frage: Steht das spirituelle Licht wirklich für positive Emotionen wie Glück, Freude, Fröhlichkeit, usw. und steht die spirituelle Dunkelheit wirklich für negative Emotionen wie Wut, Hass, Zorn, Ärger, Trauer, Verzweiflung, Leid, Neid, usw. ? Gibt es überhaupt diese zwei Sachen? Und würden wir das ganze anders betrachten, wenn wir im Licht schlecht sehen könnten, in der Dunkelheit gut sehen könnten, im Licht Angst hätten, uns in der Dunkelheit wohlfühlen würden und wir nachtaktiv wären? Würden wir dann weiß als die Farbe des Bösen betrachten und schwarz als die Farbe des Guten? Würden wir positive Emotionen mit Dunkelheit verbinden und negative Emotionen mit Licht? Würden Begriffe wie "dunkle Seite", "dunkles Geheimnis" dann "helle Seite", "helles Geheimnis" heißen?

Und was wäre, wenn wir in Licht und Dunkelheit gut sehen könnten, uns dort wohlfühlen würden und wir einfach dann schlafen würden, wann wir wollen? Würden wir dann Schwarz und Weiß als die Farben des Guten betrachten? Und würden wir dann positive Emotionen mit Licht und Dunkelheit verbinden und negative Emotionen mit etwas ganz anderem? Bloß mit was und was wäre dann die Farbe davon? Die Farbe könnte Grau sein, aber was könnte man nehmen? Das Nichts wäre eine Möglichkeit, aber man müsste es eigentlich mit unendlicher Durchsichtigkeit beschreiben. Wie wenn man durch ein Fenster schaut und Nichts sieht. Keine Menschen, Pflanzen, Autos, Häüser und auch nicht den Himmel. Aber wir können uns das nicht vorstellen, wir sehen immer etwas, weswegen man Grau als Ersatzfarbe nehmen könnte, da es irgendwie ja auch eine leere Farbe ist.

Oftmals wird die Leere aber auch als dunkel beschrieben. Aber das geht ja eigentlich nicht, oder? Die Leer wäre ja dann nicht leer, weil dort ja Dunkelheit wäre. Nichtigkeit ist die Abwesenheit von Licht und Dunkelheit, die komplette Nichtexistenz aller Objekte und der Tod aller Lebewesen, weshalb ich auch meine Theorie habe, in der ich das Nichts als "böse" darstelle. Aber nicht das Klischee-Böse, das Macht haben will, sondern das Böse, wovon wir Angst haben. Nehmen wir mal Hitler und die Hölle als Beispiel. Beide sind böse, aber der vor der Hölle haben wir Angst und sie ist böse, aber sie will keine unendliche Macht. Hitler war böse, aber er wollte Macht.

Ich denke, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Es ist vorbei. Man verschwindet vom Leben und lässt Licht und Dunkelheit zurück. Man landet im Nichts und existiert nicht mehr. Man ist tot. Ich glaube nämlich, dass nicht Dunkelheit der Tod und Licht das Leben ist, sondern dass Licht und Finsternis Leben sind und dass das Nichts den Tod symbolisiert.

Aber was dentk ihr von der ganzen Sache? Gibt es spirit. Licht und spirit. Dunkelheit? Kann man diese wirklich mit positiven und negativen Emotionen verbinden? Und wie wäre es, wenn sich die zwei anders verhalten würden?

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Ich wollte fragen ob man seine Emotionen Abschalten kann ich will nichts mehr fühlen ich habe angst vor Menschen und das raus gehen ich möchte das mir alles egal ist nichts soll mir wichtig sein ich will wissen ob das geht es wäre besser für mich

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Wäre es besser, es gäbe Garnichts, nie etwas, bis in alle Ewigkeit? Nicht mit der Frage des Lebenssinnes zu verwechseln. Denn die Welt besteht nicht nur aus Menschen, die im Leben viel, wenig oder gar keinen Sinn sehen. Gemeint ist die ganze Welt, sogar herumliegende wertlose Steine. Gäbe es ein unendliches Nichts, dann gäbe es zwar auch keine Liebe, kein Glück und kein Geld - Armut, Siechtum, Schicksalsschläge, fürchterliche Schmerzen, körperliche und seelische ect. aber auch nicht. So stünde es zumindest 1 : 1 in der Frage, was besser wäre...Sein oder Nichtsein.

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Hallo,

mein Problem ist folgendes :

Ich glaube ich wirke sehr Emotionslos. Wie ich darauf komme?

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Ich wirke oft sehr lustlos & müde, obwohl es nicht so ist. Unter meinen Augen habe ich schwarze Flecken, viele denken ich hätte überhaupt nicht geschlafen oder sogar gekifft. Ich kiffe nicht und nehme auch keine anderen Drogen. Sehr selten trinke ich mal ein wenig Alkohol (nichts hartes) und rauche auch nicht.

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z.B. schaffe ich es oft selbst bei den tollsten Geschencken nicht, mich ernsthaft zu freuen. Ich weiß Geschencke total zu schätzen, aber so wirklich freuen....

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Dazu kommt, dass ich das Gefühl hab, meine Emotionen manchmal fast komplett abschalten zu können. Beispielsweise gibt es in meinem Umfeld ein Mädchen, das ich eigentlich sehr mag, sie mich aber nur als Bekannten / Freund sieht. Zumindestens glaube ich das, denn irgendwie habe ich auch öfter mal schwierigkeiten die Emotionen anderer Menschen zu erkennen. Klar, wenn jemand weint, weiß ich schon was los ist, aber bei so kleinen Emotionen blicke ich manchmal einfach nicht durch... Wie auch immer, weiter im Text. Manchmal denke ich über dieses Mädchen nach und werde teilweise traurig, weil sie vermutlich nicht das für mich empfindet, was ich für sie empfinde. Doch kommt es oft vor, dass ich auf einmal komplett aufhöre zu fühlen. Plötzlich ist mir das Mädchen unwichtig und alle anderen negativen Sachen (Stress usw.) sind wie vom Erdboden verschluckt. Deswegen sah ich es immer als Stärke.

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Wäre Toll, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, wie ich damit am besten umgehe und was ich versuchen könnte zu ändern. Ich bin übrigens 16 Jahre alt & männlich.

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