Was wäre, wenn es die Börse niemals gäbe?

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Warenbörsen gab es in allen fortgeschrittenen Wirtschaften und Gesellschaften - siehe Wikipedia "Warenbörsen" - z.B. in Deutschland seit 1540. Es handelt sich dabei um eine spezielle Entwicklung von Warenmärkten, wie sie heute noch z.B. in Altstädten als Namen zu finden sind wie "Pferdemarkt", "Kornmarkt" usw..

Was Du meinst sind Wertpapierbörsen. Wertpapiere als Unternehmensanteilsbescheinigungen gibt es auch schon länger. Älteste Belege stammen von 1288 in Schweden. "Die ersten Aktien Deutschlands waren die der Dillinger Hütte im Jahre 1809." Wikipedia "Aktie". Wie alles hat sich das weiterentwickelt und Wertpapiere gibt es in unterschiedlichen Rechtskonstrukten. Es handelt sich ja immer um Abmachungen zwischen Geschäftspartnern, die juristisch in Form gebracht werden.

Eine moderne Wirtschaft ohne Börse (selbst wenn das über das Internet läuft) ist in einer Wettbewerbswirtschaft mit Eigentum an Produktionsmitteln nicht denkbar. Selbst China, seit sie in ihrer Zentralverwaltungswirtschaft in Teilen einen freien Wettbewerb eingeführt haben, hat eine Börse eingerichtet und da rumpelt es gerade zur Zeit. Aktien sind aber nicht die einzigen Wertpapiere. Es gibt Anleihen, Hypotheken, Schuldscheine und vieles mehr, unterschiedliche Formen rechtlicher Konstrukte mit unterschiedlichen Absicherungen. Im Altertum war es sogar möglich, sich selbst und seine Familie als Sicherheit zu verpfänden.

Der Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt, je komplexer und entwickelter die Wirtschaft, desto vielfältiger die Handelsformen und juristischen Konstrukte. Das ergibt sich aus dem Recht, freie Handelsverträge abschließen zu können und dadurch wie durch die ermöglichte Kreativität wird der Fortschritt gespeist. Das Gegenteil war die mittelalterliche Ständewirtschaft, in der alles reglementiert war. Da herrschte Stillstand und die ökonomische Entwicklung ging nur langsam voran. War jedoch eine Messestadt wie Frankfurt eine freie Reichsstadt, waren die Zügel weniger eng und die Stadt konnte sich besser entwickeln als andere.

Deine Frage ist, was wäre ein Markt ohne Marktplatz oder alternativ wo würden sich Anbieter und Nachfrager zu Preisverhandlungen treffen.

Wenn es keinen Aktienmarkt gäbe, dann könnte niemand seine Unternehmensanteile kaufen oder verkaufen.

Die Wirtschaft wäre ohne die Börse sehr wahrscheinlich deutlich rückständiger.

Schöne Grüße

Besser. Das mit dem Börsenhandel verstehen doch nichtmal mehr die Experten richtig.Wegen Börsenspekulationen etc. gab es die Finanzkrise .   Ohne Börse wäre Wirtschaft einfacher und übersichtlicher.

Alle an der Börse notierten Preise sind echte bezahlte Preise. Die Finanzkrise entstand nicht durch die Börse.

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Etwa ein Drittel der Steuereinnahmen geht für die Zinsen drauf.

Angenommen, die Regierung beschließt, daß jeder ab sofort 100 Euro Mindestlohn verdienen muß. Dann gäbe es ja eine künstlich herbei geführte Inflation um den Faktor 10.

Dann kostet ein Brot eben 30 Euro, aber der Staat nähme dann auch pro Brot knapp 3 Euro Steuern ein usw. usf. - man könnte die Schulden in kürzester Zeit tilgen. Aber auch Privatleute könnten ihre Häuser abbezahlen und Kredite tilgen.

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