Was wäre wenn eine Partei unerwartet die absolute Mehrheit hat aber nur einen Spitzenkandidaten. Wird dann der Spitzenkandidat Kanzler?

6 Antworten

Ob jemand als Kanzlerkandidat oder Spitzenkandidat tituliert wird, ist letztendlich relativ egal, das ist nur eine politische Gepflogenheit.

Gemäß Artikel 63 Grundgesetz kann der Bundespräsident eine/n beliebige/n Kandidaten/in zur Kanzlerwahl vorschlagen. In der Realität schlägt er natürlich den/die Person vor, die politisch die größten Chancen hat. Das könnte sich natürlich auch zwischen Bundestagswahl und Kanzlerwahl noch ändern (was natürlich dann schwerer dem Wahlvolk zu vermitteln ist).

Beim Kanzler/-in ist es so, dass sie/er Mitglied des Bundestages sein muss, um in dieses Amt gewählt werden zu können.

Das ist falsch!

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@superseegers

"Beim Kanzler/-in ist es so, dass sie/er Mitglied des Bundestages sein muss, um in dieses Amt gewählt werden zu können." Das ist falsch!

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@Gungrasshopper

Okay, jetzt habe ich's. War auf altem Stand. Es hieß dereinst sinngemäß "..... der BT wählen den Kanzler aus seiner Mitte". Danke für die Korrektur.

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@superseegers

Wann soll denn das Stand gewesen sein? Das war immer falsch! Der Bundeskanzler muss nicht Mitglied des Bundestages sein! Das war niemals anders!

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Früher war es normal, dass es nur einen Spitzenkandidaten gab. Wenn eine Partei die absolute Mehrheit im Bundestag oder einem Landtag holen würde, dann würde die Fraktion mit der Mehrheit vermutlich ihren Spitzenkandidaten auch zum Kanzler wählen.

Kanzler wird derjenige der bei der Kanzlerwahl die Mehrheut der Stimmen der Bundestagsabgeordneten erhält, das wird wahrscheinlich der Spitzenkandidat sein, muss es aber nicht.

Vermutlich. Der Kanzler wird ja vom Bundestag gewählt. Wenn eine Partei da die absolute Mehrheit hätte würde die wohl ihren Kandidaten wählen.

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