Was wäre, wenn der Mensch nie ein soziales Tier gewesen wäre?


20.11.2020, 13:29

Da einige sagen, dass der Mensch kein Tier ist, ersetz ich das Wort Tier durch Lebewesen.

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Mensch als Lebewesen hätte sich nicht so weit entwickelt, wär auf der Stufe eines "Raubtieres"/Einzeljägers stehen geblieben, eine differenzierte Sprache wär unnötig und wohl auch unmöglich gewesen, da es auch keine Arbeitsteilung gegeben hätte, hätten Frauen ihre Kinder nicht sicher aufziehen können (zur Paarung muss man sich ja mal getroffen haben), viele wäre gestorben. Errungenschaften und Fähigkeiten wie Feuer oder Waffen hätten sich nicht oder kaum ausgebreitet

Also es gäbe nur wenige Menschen, die vermutlich irgendwann vom Aussterben bedroht sind, weil es Raubtiere gibt, die stärker sind.

Hilfreiche Antwort danke :D

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In dem Fall, dass Menschen als Einzelwesen ihr Glück versucht hätten, wäre es ihnen nur mit viel Glück und außerordentlicher Begabung gelungen, bis an die Spitze der Nahrungskette zu gelangen und diesen Platz erfolgreich zu verteidigen.

Das nächste Kunststück wäre gewesen, zugleich nachhaltig für die Weiterexistenz der Art zu sorgen.

Für all das ist soviel körperliche Kraft und mentale Energie vonnöten, dass die Nahrung dafür wie Manna vom Himmel hätte fallen müssen: denn das alles (Ackerbau, Viehzucht, Essensbeschaffung) mit der Leistung von nur zwei oder vier Händen zu schaffen, dürfte allein so gut wie unmöglich gewesen sein.

Dann hätte es der Mensch nicht geschafft, sich evolutionär durchzusetzen und wäre vor langer Zeit ausgestorben.

Das Leben in der Sippe hat sein Überleben gesichert.

Das hat der Mensch mit allen Rudeltieren gemeinsam.

Der Durchbruch ist aber der opponierbarer Daumen

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Nun, warte doch mal die aktuelle Seuche ab

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Es gibt Tiere, die leben sozialer, als manche Menschen.

Dann gabe es noch mehr Mord und todschlag und nur der stärkere wurde überleben.

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