Was wäre, wenn bewiesen werden könnte, dass es keinen Gott gibt und Religionen überflüssig sind?

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19 Antworten

Deine Frage vermischt zwei Bereiche, die nicht miteinander zu kombinieren sind. Der eine ist der Glaube, der andere das Wissen. 

Glauben heißt, von einem Sachverhalt auszugehen, auch eine gewisse Sicherheit des Zutreffens seiner Annahmen darin anzunehmen, aber sich auch bewusst zu sein, dass diese niemals bewiesen werden können.

Wissen heißt, einen Sachverhalt bereits ergründet und sich über die Umstände seines Hintergrundes informiert zu haben. Wissen bedeutet Gewissheit und hat einen Anspruch auf Wahrheit, denn was man weiß, muss sich immer im Vorfeld beweisen lassen.

Bei den Themen Gott und Religion hat das Wissen keinen Stellenwert. Sie müssen allein mit dem Glauben auskommen, denn man kann diese Themenbereiche nicht empirisch erforschen und Beweise finden. Glauben kann man mit einem offenen Herzen, Wissen nur mit einem offenen Geist und der Bereitschaft zu lernen und zu forschen.

Somit ist deine Frage absurd: niemals wird bewiesen werden, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt, denn das ist unmöglich. Gott existiert nur in den Köpfen und Herzen, die an ihn glauben und nicht in einer greifbaren Sphäre. Und solange es auch nur einen Menschen auf der Welt gibt, der Gott für real und existent hält, so wird er das auch sein - zumindest für denjenigen, der an ihn glaubt. 

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Kommentar von wildcarts2
11.07.2017, 15:45

Es ist bereits erwiesen, dass es keine Götter gibt. Siehe meine Antwort.

Glauben hat auch nichts mit dem "Herzen" zu tun, sondern ist eine reine Verstandessache. Glaube ist nämlich ein festes Konzept mit starren Inhalten. Nur zu einem kleinen Teil hat man Raum für eigene Fantasie. Das gesamte Gerüst besteht aber aus einem vorgegebenen Gottesbild. einer Lehre, Moralvorstellung etc. Glauben muss man LERNEN, indem man die Lehre einer Religion lernt. Nach der Lernphase kann man dann daraus eine Überzeugung machen.

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Das ist wissenschaftlich nicht möglich. Du kannst nicht zweifelsfrei die Nicht-Existenz von etwas beweisen. Die Beweislast liegt immer bei dem, der die Existenz von etwas behauptet.

Russell hat mal schön formuliert, er könne auch einfach behaupten, dass eine Teekanne aus Prozellan auf einer Umlaufbahn zwischen Erde und Mars um die Sonne kreist und man könne ihm dafür keinen Gegenbeweis erbringen. Notfalls könne er einfach behaupten, dass die Teekanne zu klein sei, um mit dem aktuell besten Teleskop entdeckt zu werden.

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Kommentar von wildcarts2
11.07.2017, 15:41

Es ist sehr wohl möglich zu beweisen, dass Götter nicht existieren. Es ist bekannt, wie Götter entstanden sind: Als religiöse Konzepte zur Erklärung der Welt und zur Machterzeugung. Dahinter stecken immer Menschen!

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Mal angenommen, es gäbe ein wundersames gerät, welches die antwort auf alle fragen hat, mit einer genauigkeit von 100%, dann würde es einen teil gläubiger geben, die anzweifeln, dass dieses gerät wirklich alles weiß, so wie ein teil der gläubigen jetzt altersbestimmungen anzweifelt, für diese wird sich nichts ändern! Dann wird es einen teil gläubiger geben, die es annimmt, dieser teil wird sich aufspalten in 2 weitere teile! Der eine teil teil wird den boden unter den füßen weggezogen bekommen, ihre gesamte interpretation der realität wird zusammenbrechen und depressionen und selbstmorde könnten die folge sein, der andere teil teil wird denken, regeln spielen keine rolle, denn die autorität, welcher sie zu liebe alles versucht haben einzuhalten ist nicht mehr da, sie haben nie gelernt von sich aus regeln einzuhalten, für sie war der sinn in den regeln am ende belohnt zu werden fürs einhalten, sie werden versuchen krampfhaft alles was sie sich selbst verboten haben nachzuholen, das endet in extremen sexuellen ausschweifungen, gewalt sowie drogenmissbrauch, kurz, im abkacken, das kann man jetzt bei einigen aussteigern von den zeugen jehovas beobachten, besonders bei jungen menschen! Naja das fazit der geschichte ist, ein haufen menschen bleibt verblendet und ignorant, ein andere teil wird sehr unglücklich und selbstzerstörerisch! Es gäbe auch keinen vorteil, wir würden nach wie vor kriege führen, wegen resourcen, würden weiterhin uns wegen meinungen und ideologien die köpfe einschlagen, es würde lediglich keiner mehr religionen für politische zwecke missbrauchen! Ist so ein gerät fluch oder segen? Ich denke fluch, da viele menschen einfach ohne dieses wissen in ein glückliches leben führen und solange sie keinem schaden, dann sollte man sie auch lassen, sie haben sich entschieden so zu leben und man sollte das auch respektieren! Lg

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Wie du schon richtig formuliert hast "Was wäre, wenn..." geht es hier um rein theoretische Spekulationen. Denn das, was du bewiesen haben willst - ist nicht beweisbar.

Es würde mit Sicherheit viel Unruhe geben. Es ist schon für einen einzelnen Menschen eine unruhige Zeit, wenn etwas seine Lebensgrundlage erschüttert. Und jeder Mensch geht damit sehr unterschiedlich um. Das braucht man nur zu potenzieren, und schon wäre man bei dem "Was wäre, wenn..."

Mich würde viel mehr interessieren, was an der Vorstellung so attraktiv sein soll, beweisen zu können, dass es keinen Gott gibt und Religionen überflüssig sind?

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Dass es den biblischen Gott nicht gibt mit seinen ihm zugeschriebenen Taten und Eigenschaften kann als bewiesen gelten, auch wenn Gläubige sich weigern, dies zur Kenntnis zu nehmen.

Die Aussage, die Nichtexistenz sei nicht beweisbar bezieht sich nicht auf einen bestimmten Gott sondern auf irgendeinen möglichen Gott, wie z.B. auch auf das Fliegende Spaghettimonster.

Dass Religionen überflüssig sind, braucht nicht bewiesen zu werden, das spricht sich zur Zeit auch so genügend rum.

Die Konsequenz davon ist, dass der Kirche die Gläubigen weglaufen und Religion immer weniger Bedeutung in und Einfluss auf die Gesellschaft hat. Noch 1 bis 2 Generationen weiter, werden Bibelgottgläubige zu einer Randgruppe werden. Dann dürfte sich auch drehen, dass man noch gegen die Kirche kaum eine Wahl gewinnen kann. Dann kann ich mir gut vorstellen, dass man mit der Absicht, den Kirchen ihre viel zu vielen Privilegien wegzunehmen, sogar Wahlen gewinnen kann. 

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Kommentar von TroIIinger
10.07.2017, 18:48

Noch 1 bis 2 Generationen weiter, werden Bibelgottgläubige zu einer Randgruppe werden

Das ist doch jetzt schon so. Wer ist denn heute noch blöd genug an einen Gott zu glauben der die ganze Welt erst erschaffen und später komplett überflutet hat?  So leichtgläubige oder ungebildete Menschen sind zumindest in den entwickelten Ländern selten geworden.

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Kommentar von AllesLiebe12
10.07.2017, 22:46

Gottes Sein und Wirken ist definitiv nicht von Religionen und deren (zweifelhaften) Auffassungen abhängig. 

Natürlich ist "Gott" nicht beweisbar, weil "Gott" sich außerhalb der begrenzten Beweis-Ebene "unserer" weltlichen Existenz befindet und damit außerhalb unseres verstandesmäßigen Bewusstseins.

"Kann als bewiesen gelten" und "das spricht sich zur Zeit auch so genügend rum" sind allerdings nur inhaltslose "Schrott-Argumente" des zunehmend verblödenden, arroganten menschlichen EGO´s !

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Es würde immernoch Menschen geben, die weiterhin glauben. Ich meine es gibt sogar schon ein paar wissenschaftliche Befunde die angeblich beweisen sollen dass es nichts übernatürliches gibt aber es wird immer Menschen geben die stark im Glauben sind

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Es ist bereits ausreichend erwiesen, dass Götter nicht existent sind. Sie sind alel nur Produkte von Religionen. Ohne Religionen gäbe es keine Götter. Jeder Gott ist auf einen Menschen zurückzuführen, der sich dieses Konzept ausgedacht hat.

Götter stellen keine Wesen dar, sondern Konzepte. Zu jedem Gott gibt es Regelwerke, Moralvorstellungen, Gesetze etc. oder Erklärungsmodelle für Naturereignisse etc. die man zu der Zeit noch nicht erklären konnte.

Religionen sind ebenfalls überflüssig, da sie dem Menschen nur schaden. Sie sind politische Konstrukte, die Macht erzeugen sollen. Ihre Inhalte sind grundsätzlich frei erfunden und sollen mit Hilfe von Glauben die Lehre verbreiten und damit die Menschen zu einer homogenen, leicht zu regierenden Masse formen.

Bevor wieder behauptet wird man könne die Nicht-Existenz von Götter nicht beweisen:

Es gibt Beweise dafür, dass Ellis Kaut den Pumuckl erfunden hat. Somit ist er nur eine fiktive Figur.

Ebenso gibt es z.B. Beweise dafür, dass die Römer den Christengott erfunden haben.

Ob es ein Wesen gibt, dass unser Universum geschaffen hat, kann niemand sagen. Das wäre dann aber kein Gott, sondern etwas bislang nicht definiertes. Götter sind nämlich wie gesagt immer Konzepte.

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Das ist doch genau das, was einem die Welt oftmals vermitteln will. Aber dieses gottlose Leben funktioniert ja auch nicht (Krieg, Unrecht, Gewalt, Hass, Mord, Betrug, Lieblosigkeit, Egoismus etc.). Für viele ist das gelebte Realität, daß Gott nicht existiert und Religionen nur eingebildeter Aberglaube ist. Das Problem dabei ist, daß Religionen tatsächlich an der Wahrheit vorbei glauben und existieren können. Somit wären sie wirklich überflüssig und irreführend. Licht ins Dunkle kann nur Gott persönlich bringen, denn wir Menschen haben keine Ahnung was wirklich zählt und nötig ist. Was ist von Gott? Was ist vom Menschen? Darum geht es! Nur zu behaupten daß seine Religion von Gott autorisiert ist, ist kein Beweis der Wahrheit.

Gott muss sich offenbaren! Die Bibel spricht davon, daß dies in Jesus Christus geschehen ist (Johannes 3,16; 14,6). Das ist dann eine Glaubensfrage - ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sehen kann. Das hat mit einer äußeren Religion nicht viel zu tun. Ohne Glauben gibt es keine Erkenntnis und Sicherheit in Bezug auf die Wahrheit und auf den lebendigen Gott. Glaube in die richtige Richtung und an die entsprechende Person (Gottes Sohn) bewirkt eine geistliche Neugeburt. Und dies ist dann ein Mensch, der auch wahrheitsgemäß glauben und die Wahrheit erkennen kann. Anders funktioniert es nicht. Gott übersteigt alles was wir sind und denken könnten. Alles ist darum letztlich nur Gnade. Wir Menschen haben Gott gegenüber keinerlei Ansprüche. Wir sind böse und brauchen Erlösung.

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Kommentar von wildcarts2
11.07.2017, 15:53

Aber dieses gottlose Leben funktioniert ja auch nicht (Krieg, Unrecht,
Gewalt, Hass, Mord, Betrug, Lieblosigkeit, Egoismus etc.).

Du vergisst wohl, dass diese von dir genannten Dinge maßgeblich von Religionen ausgegangen sind.

Das Gottlose Leben funktioniert wesentlich besser als der unabdingbare Gehorsam gegenüber Religionen. Götter wurden nur erfunden, um die Menschen zu einer homogenen Masse zu formen, die man leichter manipulieren und regieren kann.

Ohne Glauben gibt es keine Erkenntnis und Sicherheit in Bezug auf die Wahrheit und auf den lebendigen Gott.

Genau umgekehrt: Wahrheit ist nicht in Glauben zu finden. Das ist ein widerspruch, da Glaube = Nichtwissen.

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Kommentar von Zicke52
11.07.2017, 17:30

@joergbauer: Es ist genau umgekehrt. Die Welt war um ein Vielfaches schlimmer, als Religionen noch eine wichtige Rolle spielten (und ist es auch heute noch in Gegenden, wo sie es tut) - da wurde gerädert, geköpft, ertränkt, verbrannt, was das Zeug hielt.

Heute ist ein gewisser Fortschritt zu verzeichnen. Am sichtbarsten ist der dort, wo Religionen die geringste Rolle spielen, also vor allem in Europa. Und die Probleme, die wir haben, kommen auch hier meist aus der religiösen Ecke.

Und wo ist es am schlimmsten? Na, denk mal scharf nach... 

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Deine Frage ist nicht relevant.

Wir können (uns) nur etwas beweisen, was wir (meinen) zu verstehen.

Ein "Gott geben" steht außerdem in keinem Bezug zu Deiner Frage "ob Religionen überflüssig sind". 

Gottes Sein und Wirken bedarf keiner Religion und deren Auffassungen.

Das wird oftmals von Gottes-Gegnern so in ein "falsches Licht" gerückt.

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Die Beweisführung würde angezweifelt werden.

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Nichtexistenz ist nicht beweisbar und selbst wenn, Religiöse interessieren sich eh nicht für Beweise, also wäre es egal. Religiösen kannst du beweisen was du willst, sie akzeptieren es einfach nicht. Dass alle Religionen überflüssig sind, ist allerdings empirisch erwiesen.


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Es wird nicht möglich sein jemals diese Existenz zu Beweisen. Denn Wissenschaftler wollen immer Beweise in Fakten und Zahlen und deshalb können sie auch etwas nicht beweisen, was nicht nach ihrem Erklärungsmodell läuft.

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Kommentar von SiriusSir
10.07.2017, 18:46

Das Erklärungsmodell das du meinst heisst Rationalität. 

Wie du schon ausführtest, Wissenschaft beruht auf Rationalität, also etwas muss durch Vernunft/Logik nachvollziehbar sein.

Religion beruht auf Irrationalität, daher ist es mit der Wissenschaft natürlich nicht vereinbar.
Irrationalität bedeutet grob dass man entgegen aller Vernunft dennoch etwas tut.

Menschen neigen generell zu irrationalem Verhalten, aus verschiedensten Gründen.

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Für Leute die Vernunft oder Bildung haben, ist längst erwiesen, daß alle Religionen Betrug sind. Ein Schöpfergott existiert nicht.

Das Problem ist: Du kannst den Religioten ein tausendseitiges Buch mit Belegen hierzu bringen. Die lesen es nicht! Sie sagen "das ist vom Teufel" und werfen es ins Feuer.

Oder sie haben so wenig Bildung, daß sie das Buch nicht lesen bzw. verstehen können.

Weiterhin ist schätzungsweise 1/3 der Gläubigen insgeheim klar, daß sie da einen aberwitzigen Unsinn praktizieren. Viele, die auf dem Teppich robben  (Hintern hoch) haben erkannt, daß dadurch ihre Gebete keineswegs erhört werden. Aber die Zweifler sind viel zu sehr sozial durch Bekanntschaft/Verwandschaft und Prediger kontrolliert. Gerade die Islamzweifler würden gerne ausbrechen, haben aber größte Angst vor den Konsequenzen. Im Islam besteht dann Tötungsgefahr.

Solange wir durch solche Schreckenspolitiker wie jetzt regiert werden, ist auch keinerlei Bevölkerungsaufklärung in Sicht.

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Was wäre wenn solche Fragen hier nicht mehr gestellt werden dürften ?

Der Himmel auf Erden .

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Hallo puschelmucke

Das Gegenteil ist erwiesen von dass es keinen Gott gibt und das zweite ist genau so wie Du es da schreibst- allerdings auch schon bewiesen. Handelt sich nur um ein kleines Wissensmanko Deinerseits.
Da bist Du aber leider nicht mit allein wie Du weiter oben und unten nachlesen kannst. Hier das 100% Wirksame Gegenmittel gegen jegliche Irrtümer im Bereich Gott und Religion:
www.bod.de/buchshop/wissen-versus-glauben-forest-r-rickley-9783744818506
Hat nur 52 Seiten.

Lieber Gruss

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das interessiert gläubige gar nicht,da alle beweise auch nur glaube sind

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Was wäre wenn die meisten das glauben, und plötzlich tritt er durch die weltweite verwahrlosung /Gewalt..in Erscheinung..auf welcher Seite möchtest du dann sein?

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Das Kartenhaus vieler würde zusammenbrechen.

Keine Jungfrauen mehr im Himmel....oh wie Schade....

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