Was wäre so schlimm daran, wenn es in Deutschland keine Spitzensport-Förderung mehr gäbe?

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5 Antworten

Naja, ganz so schlimm und unfair sind diese Wettkämpfe ja nun auch wieder nicht. In der Politik geht es nicht um Argumente sondern um Interessen. Viele Leute die Sport mögen wollen deutsche Spitzenathleten sehen. Und manche von ihnen sind halt auch Politiker. Und wenn viele Politiker und normale Bürger Spitzensportler in Deutschland sehen wollen, dann fördert man das halt. So funktioniert Demokratie. Man stellt die Mehrheit zufrieden, da die Mehrheit entscheidet. Du bist wahrscheinlich nicht sehr sportinteressiert, daher geht dir das wahrscheinlich am Arsch vorbei, aber damit gehörst du nurmal nicht zur Mehrheit. Es gibt keine "logischen" Argumente für die Forderung. Klar könnte man jetzt behaupten es würde die Ehre unseres Staates stärken, oder so, aber wir sind auch ohne olympische Medaillen ein souveräner Staat. Nur wollen halt viele Leute deutsche Medaillen sehen, und wenn diese zurückgehen, beschweren sie sich. Dann schalten sich die Funktionäre ein und fordern mehr Geld, um die Athleten besser zu fördern, da wir in so einem großen Wohlstand leben, dass sich nicht junge Talente mit sehr viel Arbeit aus den Slums raus arbeiten wollen, um Spitzensportler zu werden, wie das zum Beispiel in afrikanischen Ländern der Fall ist, die bei weitem nicht so viel investieren wie wir. Zum Erfolg gehört halt 5% Talent, 5% Glück und 90% sehr harte Arbeit. Und wenn die jungen Leute hier wisse, sie können auch ohne Sport Geld verdienen, und sind dann in der Pubertät zu faul für diese Arbeit, deshalb muss man ihnen einen Anreiz bieten, wie zum Beispiel exklusive Förderungen in Sportschulen.

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Ohne Förderung würde es vermutlich nur noch sehr wenige international erfolgreiche deutsche Spitzensportler geben. In der Folge müsste man sich auch noch die Frage stellen, warum die gebührenfinanzierten Fernsehsender Milliardenbeträge für Übertragungsrechte von Olympischen Spielen hinlegen, wenn die ohne deutsche Beteiligung stattfinden :-)

Ich persönlich finde eine Förderung des Spitzensports vertretbar und sinnvoll. Über die Höhe lässt sich sicher diskutieren, aber nach meinem Eindruck geben wir dafür wahrlich keine übertriebenen Summen aus.

In manchen Sportarten (Schwimmen z.B.) spielt Deutschland trotz der bisher gegebenen Fördersituation international schon seit längerer Zeit nur noch eine unbedeutende Nebenrolle. Ich habe meine Zweifel, ob die Leute wirklich schneller schwimmen, wenn man ihnen mehr Geld in die Hand drückt und sonst alles beim Alten lässt :-)

Zweifellos kann man aber mit gezielter Förderung auch deutliche Erfolge erzielen - die Briten haben es vorgemacht.

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Den einzigen, die die Spitzensportförderung nützt, sind die Handvoll Spitzensportler selbst und ihre unmittelbaren Anhängsel (Trainer, Physios, Sportwissenschaftler). Für den Rest der Menschen ist es egal.

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wir brauchen keinen Spritzensport .     mehr sport in schulen ohne leistungsdruck für schlanke und dicke , das wäre besser angelegtes geld .

warum muß man schneller als 10 sec 110m laufen. 

wer bei einem sportfest erster ist --ist gut , egal wie schnell .

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Förderung aus Steuergeldern und wenn die Supersportler dann Supergeld verdienen verpissen sie sich ins Ausland.

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