Was wäre euch Männern lieber?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Karrierefrau 55%
Hausfrau 45%

33 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Karrierefrau

Meine Mutter ist mir dabei ein schönes Vorbild. Als ich und meine Geschwister klein waren, hatte sie viel Zeit für uns, sobald wir und die 3-4 Klasse gekommen sind, hat sie angefangen halbtags zu arbeiten. Sie musste nicht mal da mein Vater gut verdient, aber einfach um für sich selbst Geld zu haben und für sie der Hauptpunkt ist in die Rentenkasse einzuzahlen, da sie sich nicht nur auf meinen Vater verlässt. Sie macht sich also nicht abhängig von ihm, da wir auch alle über 18 jetzt sind arbeitet sie wieder Vollzeit. Karriere und Familie ist also schon möglich und es kommt niemand zu kurz.

Bei uns war es genauso.

Und trotz Job war meine Mutter immer mit dem Haushalt auf Reihe und auch das Mittagessen stand immer pünktlich auf dem Tisch.

Ich habe sie immer bewundert und wollte wie sie werden. 😊

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@Ciara1291

Ja, das bewundere ich auch sehr an ihr. Ich hoffe ich kann meinen Kindern auch so eine gute Mutter sein. Klar umso älter wir sind, helfen wir natürlich auch beim Kochen, Wäsche waschen und putzen.

Schön, das auch mehrere Mütter so sind :) oder die Eltern noch zusammenleben.

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@Almazin

Ich finde das auch schön.

Meine Eltern sind einfach toll.

Ich habe einfach das Gefühl dass sie einander von Tag zu Tag mehr lieben, es ist so süß wie sich gegenseitig anhimmeln und ständig küssen und umarmen.

Da glaubt man noch an die Ehe wenn man sowas Schönes sieht.

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@Ciara1291

meine eltern sind seit 43 jahren verheiratet und irgendwie werden die immer ähnlicher. immer frecher zueinander und lachen schon, bevor der andere spricht^^ die sind niedlich zusammen.

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Mit nem Teizeitjob bekommt sie keine ausreichende Rente.

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Guten Morgen.
Derzeit habe ich zwar noch kein eigenes Kind, aber ich habe das Glück, dass sich meine Wunschvorstellung mit der Vorstellung meines Partners gut deckt.
Solange sich noch kein Nachwuchs ankündigt, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit Vollzeit zu arbeiten, mich auch weiterzubilden (und wenn es"nur" für die Gewerkschaft ist).
Im Haushalt machen wir es so, er kümmert sich um das technische Zeugs (denn wenn es um Technik geht, ist mit mir kein Staat zu machen :'D ). Er bügelt seine Hemden und meine Blusen, denn da ist er einfach schneller als ich. Geb ich offen zu.
Er trägt mir auch die schweren Sachen entweder in die Wohnung oder aus der Wohnung.
Da ich meinen Mann gerne kulinarisch verwöhne, koche ich. Auch mach ich den restlichen haushalt, wieso auch nich?!
Kündigt sich der ersehnte Nachwuchs an, so kann ich die ersten Jahre beim Kind bleiben und mich um das Kleine kümmern, sowie auch um Mann und den Haushalt.
Ich habe es in meiner Kindheit genossen, dass meine Mama zu hause war, wenn ich aus Kindergarten / Schule kam und von meinen Erlebnissen berichten konnte. Sie spielte mit mir, sie half mir bei den Hausaufgaben und bereitete sich mit mir auf Schularbeiten und Tests vor. Ich bin ihr heute noch zutiefst dankbar für die schöne Kindheit. Natürlich bin ich auch meinem Papa dankbar, dass er es ermöglicht hat, dass Mama zu Hause bleiben konnte.
So etwas möchte ich meinem Kind bieten können.
Wenn es dann der Gesundheitszustand meiner Eltern zulässt, die glücklicherweise in unserer Nähe leben, hätten wir dann bei der Betreuung des Nachwuchses soweit Unterstützung, dass auch ich Stunden- bzw Tageweise wieder ins Büro kann.
Die Mischung ist's, was uns Beiden vorschwebt:
"Dank der Unterstützung meines Mannes, habe ich die Möglichkeit, wenn es soweit ist. Sowohl zu Hause zu sein, für die ersten paar Jahre, als auch dann danach wieder Arbeiten zu gehen."
Als Paar zusammenhalten, das ist unser Ziel. Als Paar diese Entscheidungen treffen, zum Wohle für uns und die Familie.

Verachten? Das finde ich ziemlich unfair. Warum sollte es verachtenswert sein, wenn eine Frau in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter glücklich ist und sich auf diese Weise verwirklicht? Sowas gibts auch.

Ich finde, jeder Mensch sollte auf die Weise glücklich werden, die ihm liegt. Und es gibt ja noch einige Unterschiede zwischen einem unterwürfigen Heimchen das nie die Wohnung verlässt und immer tut was der Mann sagt und einer "normalen" Hausfrau, die es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, Heim und Kinder zu managen. Das muss einer gleichberechtigten Partnerschaft ja nicht zwingend entgegenstehen.

Wenn ich jetzt auf die eigentliche Frage zurückkomme, kann ich keine wirkliche Antwort geben. Das Wort "Karrierefrau" erinnert mich sofort an den Begriff "Karrierist" und das finde ich sowohl bei Männlein wie auch bei Weiblein eher unsympathisch.

Alle Frauen, mit denen ich mich in den letzten Jahren unterhalten habe, stützen die These, dass Familie und Karriere nicht besonders gut vereinbar sind - auch wenn es dem Zeitgeist nicht entspricht.

Bist du auf der Arbeit, hast du ein schlechtes Gewissen, weil du dich nicht um die Kinder kümmerst. Kümmerst du dich um die Kinder, hast du ein schlechtes Gewissen, weil du nichts für die Firma tust. Gehst du früher heim, weil ein Kind kotzt, musst du dich vor den Kollegen rechtfertigen oder glaubst das zumindest.

Es ist absolut nichts verwerflich daran, Hausfrau und Mutter und somit der Ruhepol der Familie zu sein. Für Kinder ist es schön, mittags nach der Schule nach Hause zu kommen und erzählen zu können.

Aber natürlich kann man daraus keine allgemeingültige Regel für alle Menschen ableiten. Es kommt neben dem individuellen Typ natürlich auch auf andere Umstände an: Was ist das für ein Job? Wie hartnäckig/verbissen wird die Karriere angesehen? Kann man vielleicht von Zuhause aus auch arbeiten? Oder nur drei Tage pro Woche?

Andere Menschen für ihren Lebensentwurf zu verachten, ist nie eine gute Idee.

Jede Partnerschaft muss ihren eigenen Weg finden und solange die direkt beteiligten Personen damit glücklich sind, steht es keinem Außenstehenden zu, darüber zu urteilen. Man muss eine andere Lebensplanung nicht verstehen, aber man sollte ihr mit Respekt begegnen. Verachtung ist vollkommen unangebracht.

Ich bin übrigens weder das eine, noch das andere. Mein Mann und ich sind keine unabhängigen Einzelkämpfer. Wir sind ein Team.

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