Was wäre der Apostel Paulus heute?

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8 Antworten

Der Apostel Paulus wäre heute das selbe, was er zu seinen Lebzeiten war, ein Missionar, der die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu den Heiden bringen würde. Er würde wie damals die neuen Gemeinden betreuen, ihnen schreiben, sie besuchen und anleiten. wie sie ihre Gemeinde aufbauen könnten. Ob er sich dann auch Apostel nennt oder Missionar oder noch anders, spielt dabei keine Rolle. Die Tätigkeit wäre die selbe.

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Nichts.
Jede Zeit bringt ihre Persönlichkeiten hervor, welche genau dort ihre Aufgabe finden oder "Sendungsbewußtsein" empfinden.
Für Paulus wäre beides "heute" nicht gegeben.

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Wenn Paulus heute leben würde, würde er sich vielleicht mit Askese beschäftigen, und diese leben. Er wäre wohl nach dem biblischen Vorbild ein ehrgeiziger, reiselustiger Zeitgeist.

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Kommentar von Abundumzu
31.05.2016, 09:30

 . . . und lieber Schwede, was hältst Du davon, wenn wir ihn persönlich fragen?

In seinem 2ten Brief an Timotheus (2:11-13)  hat er uns nicht nur hinterlassen,  was er wäre, sondern sogar was er sein wird:

"Das steht unwiderruflich fest: Sind wir mit Christus gestorben, werden wir auch mit ihm leben. Leiden wir hier mit ihm, werden wir auch mit ihm herrschen  . . . ."  (Hoffnung für alle)



Herzliche Grüße
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Vielleicht würde er der Freidenker-Vereinigung angehören, bevor ihn eine Gotteserscheinung vom Motorrad reisst.

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Hi,

hmm er wäre in heutiger Zeit ein ungläubiger, der jagd auf Minderheit oder anders gläubige machen.

Hmm bezogen auf heute was so in der Welt passiert wäre folgendes Szenario denkbar.

Paulus gehört der IS an und macht jagt auf alle anders gläubigen. Dann würde ihn Jesus erscheinen, der ihm bekehrt.


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Kommentar von n4Vseal
30.05.2016, 21:40

gut erklärt.

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Kommentar von WildChildK
30.05.2016, 21:46

Ja da hast du recht. Aber letztendlich hat er sich ja dem Christentum angeschlossen und geholfen es zu verbreiben...

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Doktor der Theologie

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Kommentar von Abundumzu
01.06.2016, 10:50

Lieber Doktor  josef050153

Was den Apostel Paulus so sympathisch macht, ist der Umstand, dass er Gottes Wort sehr gut kannte. Schon deshalb hat er nie mit Vermutungen argumentiert, sondern sich stets   „auf die Schrift“  berufen.

In seinen Briefen klingt  immer wieder an,  dass er Texte,  wie den aus Sprüche 29:23  stets im Sinn behielt:  „Hochmut endet in Erniedrigung, aber Demut bringt Ehre“  (Neues Leben. Die Bibel). 

Daraus erklärt sich auch, dass er,  der einzige Intellektuelle unter den Bibelschreibern, den irreführenden Wert von Titeln, aus denen man auf Bildung schließen soll,  gut erkannte und verabscheute. 

In Philipper 3:8 bspw. resümiert er über seine akademische Laufbahn aus der Zeit vor seinem Apostelamt  und kommt zu einem sehr ernüchternden Ergebnis: 

„Ich betrachte überhaupt alles als Verlust im Vergleich mit dem überwältigenden Gewinn, dass ich Jesus Christus  als meinen Herrn kenne. Durch ihn hat für mich alles andere seinen Wert verloren, ja, ich halte es für bloßen Dreck. Nur noch Christus besitzt für mich einen Wert“.  (Gute Nachricht Bibel)

Die gleiche demütige und christusähnliche Geisteshaltung begegnet uns in 1. Korinther 3:18-20 

„ . . . Niemand soll sich etwas vormachen! Wenn es welche unter euch gibt, die sich nach den Maßstäben dieser Welt für weise halten,
müssen sie erst töricht werden nach diesen Maßstäben, um wirklich weise zu sein.  Was die Menschen für Tiefsinn halten, ist in den Augen Gottes Unsinn. In den Heiligen Schriften heißt es: »Gott fängt die Klugen im Netz ihrer eigenen Schlauheit.«  Und es heißt auch: »Der Herr kennt die Gedanken der Weisen und weiß, wie sinnlos sie sind..“  (Gute Nachricht Bibel)

Und schon kurz vor diesen inspirierten  Äußerungen hatte er an die Adresse aller Menschen, besonders aber an die Adresse von Christen die folgenden Tatsachen festgehalten:

„ . . . Seht euch doch einmal in euren eigenen Reihen um, Geschwister:  Was für Leute hat Gott sich ausgesucht, als er euch berief? Es sind nicht viele Kluge und Gebildete  darunter, wenn man nach menschlichen Maßstäben urteilt, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft.  Im Gegenteil: Was nach dem Urteil der Welt ungebildet ist, das hat Gott erwählt, um die Klugheit der Klugen zunichte zu machen, und was nach dem Urteil der Welt schwach ist, das hat Gott erwählt, um die Stärke der Starken zunichte zu machen.  Was in dieser Welt unbedeutend und verachtet ist und was ´bei den Menschen` nichts gilt, das hat Gott erwählt, damit ans Licht kommt, wie nichtig das ist, was´bei ihnen` etwas gilt.“   (1. Korinther 1:26-28   Neue Genfer Übersetzung)

Alles in allem:  Ein solch loyaler Mensch wie der Apostel Paulus würde  Deine Vermutungen zu der Frage, was der Apostel heute wohl wäre,  nicht einmal in Erwägung ziehen.

Alles Gute

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Definiere bitte genauer, was du damit meinst.

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Kommentar von WildChildK
30.05.2016, 21:37

Ich meine zum Beispiel ob er ein Priester wäre oder ein normaler anhänger oder eher ein Papst...

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Auch wie damals Missionar

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