Was versteht man unter "Sozialysteme des Menschen" bezogen auf die Biologie?

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5 Antworten

Hey! Also ich würde mal sagen dass es um die gesellschaftliche Entwicklung des Menschen geht. Mit der Evulotion des Menschen hat sich das sozialverhalten geändert, weil die Menschen erkannt haben, dass es mehr Vorteile hat in Gruppen zu leben und Arbeitsteilung zu betreiben. LG

evaness 13.07.2011, 20:34

Diese Antwort ist sachlich falsch und irreführend.

Meinst Du die Australanthropus und die Homo habilis und Homo erectus-Menschen hätten noch nicht in Gruppen gelebt und keine Arbeitsteilung betrieben? Das haben sie ganz sicher getan. Sogar die Affen und Menschenaffen leben in Sippen mit wohl ausgebildeten Sozialstrukturen. Warum soll der Mensch das erst im Laufe der Evolution gelernt haben?

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Das Soziale Umfeld könnte gemeint sein ( wo er wohnt, mit wem, usw. ) sowie die sozialen Merkmale des Menschen ( leb in einer Gemeinschaft, kommuniziert, usw.).

Die monogame Paarbindung, die Mutter-Kind-Beziehung, die Familie, die Großfamilie, die Sippe, die Dorfgemeinschaft und den Stamm würde ich als verhaltensbiologisch bedingte Gemeinschaftsbildungen sehen.

Später entstanden soziale Systeme wie Religionsgemeinschaften, alle möglichen Herrschaftssysteme, Gilden, Genossenschaften, Vereine, Firmen, wohltätige Einrichtungen, Gesundheitssysteme, Bildungssysteme, Gemeinden, politische Systeme, Hilfsorganisationen usw., die aber keine Sozialsysteme im biologischen Sinne sind. Auch das Gutefrage.net ist ein Sozialsystem, aber kein biologisches.

evaness 13.07.2011, 20:40

Schon die Frühmenschen (Australanthropus, Homo habilis, Homo erectus usw.) lebten in Familien und Sippen. Dessen kann man sicher sein, denn auch die Menschenaffen leben in Sippen. Wahrscheinlich hatten die Frühmenschen schon Stammes-gemeinschaften.

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Naja, das ist eine etwas schwierige Frage.

Normalerweise leben Populationen in einem natürlichen Lebensraum, z. B. in einem Wald, in einem Tal, in der Steppe etc. Andere Ausdrücke für den Lebensraum sind Umwelt oder auch Nische.

Beim Menschen ist das eigene Sozialsystem der Lebensraum, während die umgebende Natur gewissermaßen nach draußen gedrängt wurde. Entsprechend kommt es nun darauf an, sich optimal an die Bedingungen des Sozialsystems anzupassen, die interessanterweise ja nicht natürlich sind, sondern von den Menschen selbst geschaffen wurden, was komplexe Rückkopplungen zur Folge hat.

Der Mensch besitzt deshalb viele Merkmale, die in der Natur überhaupt keinen Sinn machen, in seinem sozialen Umfeld aber sehr wohl. Beispielsweise ist es heute wichtiger gut lesen, schreiben und Autofahren zu können anstatt schnell laufen. In einem natürlichen Lebensraum wäre schnell laufen wichtiger.

schätze die angewohnheit in gruppen zu leben

chrees 13.07.2011, 17:45

das hab ich mir auch schon gedacht. meinst du damit, wie sie miteinander zurechtkommen, ehe, paarung, etc?

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JanitorHank 13.07.2011, 17:55
@chrees

also sozialsystem ist wohl ehe oder generell beziehungen zueinander,

halt jede handlung zwischen verschiedenen menschen in der gruppe

evolutionstechnisch allerdings fällt sowas wie ehe raus und da sehe ich eher sowas wie gemeinsames jagen oder sammeln oder vllt arbeitsteilung in nem stamm als sozialsystem

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