Was versteht man unter Resonzankurve?

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1 Antwort

" Ist Resonanz nicht einfach der Fall, bei dem die Erregerfrequenz, der Eigenfrequenz entspricht? Dann kann es keine Resonankurve geben,, sondern nur einen Resonanzpunkt?"

Deine Überlegungen sind schon richtig - allerdings nur für ein Schwingungssystem, in dem keine Dämpfung herrscht (also nur theoretisch!).

Frag mich jetzt nicht nach entsprechenden Formeln (damit hatte ich das letzte mal in der Schule vor ca. 35 Jahren zu tun...), aber jedes physikalische Schwingungssystem enthält ein "Dämpfungsglied" (in einem elektrischen Schwingkreis beispw. ist es der Widerstand), das diese theoretische Resonanzlinie quasi verbreitert (je größer die Dämpfung, desto breiter wird auch der "Resonanzhügel" - ich nenn das jetzt mal so, weils so aussieht...) - die dabei entstehende Kurve ergibt (rechnerisch wie auch experimentell) eben die oben genannte Resonanzkurve, die ihren höchsten Punkt (größter Wert)
 exakt bei der Resonanzfrequenz hat.

Durch die Dämpfung erhält man allso einen gewissen Bereich um die Resonanzfrequenz herum, in dem die Amplitude des Systems einen bestimmten Wert nicht unterschreitet -> diesen Frequenzbereich nennt man dann Frequenzband (mit einer gewissen Bandbreite).

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