was versteht man unter Messiaskomplex?

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Die Bedeutung des Begriffes: „ Messias“ Wir können davon ausgehen, dass wir, sofort an eine bestimmte Person denken, wenn wir den Begriff Messias in unserem kulturell-christlich geprägtem Umfeld hören. Diese heißt Jesus Christus. Nicht ungewöhnlich erscheint es dann, wenn man auch weiß, dass das Wort Messias der hebräischen Sprache entstammt und über11 11 setzt „der Gesalbte“ heißt und dies wiederum ins Griechische übersetzt, „ Christos“ ergibt. Für den Lateiner wird daraus „Christus“ und somit erscheint es ja auch gerechtfertigt, wenn uns Jesus als Vertreter des Begriffes einfällt. Wer sich jedoch eingehender mit dem Thema beschäftigt, stellt schnell fest, dass der Begriff keines Weges auf Jesus zurückzuführen ist, sondern schon viel früher existierte. Mittlerweile findet sich der Messias Begriff in allen großen Volksreligionen, die heute die Masse der Weltbevölkerung in ihrer Anschauung repräsentieren. Verwunderlich erscheint dabei die Tatsache, dass ausgerechnet das konservative Judentum Jesus nie als Messias anerkannte, bis heute nicht, weil dieser ihren Voraussetzungen für diesen Titel nicht entsprach. Hier stellt sich jetzt natürlich die Frage, was man überhaupt unter einem Messias zu verstehen hat. Um diesen Begriff für uns zu definieren, verzichten wir auf die vielen, unterschiedlich differenzierten Deutungsweisen, die es auf der Welt gibt, und beschränken uns auf die einheitliche und allgemeingültige Aussage.

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Wie kann ich frei sein?

Jeden Tag schlepp ich mich zur Schule. Komme gelangweilt nach Hause. Erwartungen, Erwartungen, Pflichten. Schon wieder wurde ich dort missbraucht. Massenzucht, alle lernen das Gleiche, trotz individuellen und verschiedenen Interessen. Ich bin nicht schlecht in der Schule, bin sogar sehr pflichtbewusst, aber irgendwie fehlt mir was. Woraus soll mein Leben bestehen? Wofür lebe ich überhaupt? Für Arbeit? Für 30 freie Tage und einmal in der Woche das Wochenende? Was bringt mir bitteschön die ganze Kohle, wenn ich nichts von all den Sachen will, die ich mir davon kaufen könnte? Rente, bald vielleicht mit 70? Dann ist mein Leben auch schon vorbei. Mein Leben. Ich weiß nicht, was ich tun soll... am liebsten würde ich irgendwohin weg und das Leben in freier Wildbahn einfach mal austesten, ausprobieren, wie es ist, wirklich frei zu sein, trotz all den Gefahren und Anstrengungen. Utopie, ich weiß. Deswegen sagte ich probieren. Alleine? Was ist mit Freundin und Familie? Das müsste ich mir halt abschreiben, hätte damit aber kein Problem. Aber ich wär endlich weg von den Zwängen und Erwartungen, die mir jeden Tag gestellt werden, denen ich zwar bis jetzt gewachsen bin, deren Lohn mich aber nicht innerlich ausfüllt. Endlich weg. Bis jetzt nur in meinen Träumen...

Freiheit ist für mich das Wichtigste im Moment! Ich komme mir gefangen vor, wie in einem 'goldenen Käfig'.

"Weckt euere Sehnsüchte und brecht aus; denn ein wildes freies Leben ist besser als ein bequemes mit samtenen Fesseln."

"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Sterben müssen wir sowieso.)

Ich halte es so nicht mehr aus, ich will weg, KANN aber nicht. Was soll ich machen? Soll ich diese Einstellung ändern? Die Sehnsucht nach Freiheit aufgeben? Oder das Leben ausprobieren, welches ich mir vorstelle? Ich mag zwar nicht wollen, aber ist das vernünftig?

Helft mir!

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Was gibt eurem Leben den entscheidenden Sinn?

Ich würde gerne von euch wissen was euch lieben die Kraft und den Mut gibt jeden Tag aufs neue motiviert ins Leben zu starten? ??.... Hört sich recht merkwürdig an, ist aber vollkommen ernst gemeint !!! .... Sprich was gibt eurem Leben einen Sinn?

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Kann Einsamkeit die Intelligenz fördern?

Wirft man mal einen Blick in die Geschichte wird man feststellen, dass viele kluge Köpfe äußerst exzentrische Persönlichkeiten und nicht selten Einzelgänger waren. Ihre Begabung ist oftmals Fluch und Segen zugleich. Nicht selten leiden sie unter Depressionen, sind was ihre soziale Kompetenz angeht totale Krüppel und leben lieber zurückgezogen in ihrer eigenen kleinen Welt als sich unter die Menschenmenge zu trauen. Sie werden für ihre Genialität bewundert und beneidet, werden für ihren Wahnsinn aber auch verachtungsvoll angeschaut oder haben gar eine so unheimliche Aura an sich, dass man sich gar nicht an sie rantraut. Sie sind auf ihrem Gebiet absolut begnadet und doch so bedauernswert, weil ihr eigenes Leben für sie häufig eine einzige Qual darstellt. Sie leben abgeschottet von der Außenwelt, wo sie in ihrem Schaffensraum, der gefüllt ist von Einsamkeit und Leere, ein Meisterstück nach dem anderen hervorbringen.

Ich frage mich nun, ob es in der Natur solcher Genius liegt ihr Werk im Stillen zu vollbringen oder ob nicht gerade diese sich selbst erzwungene Einsamkeit dazu führt den Geist anzuregen, woraus die unglaublichsten und weltbewegendsten Ideen entstehen können.

Der Mensch ist normalerweise ein soziales Wesen, das anfällig ist für vielerlei Arten der Ablenkung. Von überall her kommt ein neuer Reiz, der aufgenommen und verarbeitet werden muss, ganz egal wie banal und unbedeutend er auch sein mag. Meine Vermutung ist, dass diese Schwemme an wertlosen Informationen irgendwann dazu führt, dass das geistige Vermögen abflacht und der Mensch verdummt. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Mal ganz ehrlich, was macht denn ein Großteil der Jugend von heute am Wochenende. Sie gehen mit ihrer Clique in eine Disco, tanzen auf eine unter irgendwelchen Drogen komponierte Musik und knallen sich den Schädel mit Alkohol weg. Das ist meiner Ansicht nach nicht gerade das, was man unter dem Sinn des Lebens verstehen sollte und ist sicherlich alles andere als Intelligenz fördernd. Ist es da nicht besser man zieht sich aus solchen Freundeskreisen zurück und verbringt seine Zeit lieber mit sich allein? Nur man selbst, ohne all die störenden Einflüsse anderer, man kann die Ruhe genießen und sich Gedanken über viele weitaus wichtigere Dinge machen.

Ich selbst ziehe es auch lieber vor einsam zu bleiben als mich mit Menschen in einer Umgebung zu bewegen, die einen auf Dauer nur verblöden lässt. Glaubt ihr, dass meine Einstellung richtig ist oder ist es grundsätzlich falsch sich freiwillig sozial auszugrenzen?

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Meinem Opa geht es nicht gut, soll ich Ihm vor dem Tod noch die Wahrheit sagen?

Hallo, mein Opa ist 83 Jahre alt und ihm geht es sehr schlecht. Er liegt im Krankenhaus und die Ärzte können Ihm nicht mehr helfen. Aber er ist vom Kopf her noch sehr fit. Er hat mich mein ganzes Leben lang begleitet, wir konnten heute nur 2 Sätze miteinander sprechen, dann wurde er zu schwach. Ich weine deshalb sehr oft.

Ich hab ihn in der Vergangenheit belogen, er glaubt bis heute das ich studiere. Die Wahrheit ist, ich studiere nicht und hab nie studiert.

Jetzt frage ich mich: Soll ich meinem Opa vor seinem Tod noch die Wahrheit sagen?

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Wo finde ich noch Menschlichkeit?

Immer häufiger muss ich leider feststellen, dass "Menschlichkeit" vom Aussterben bedroht ist.

Ich treffe kaum noch ECHTE Menschen, Menschen, die herzlich sind, die sich auch mal einen Standpunkt einer sensiblen, menschlichen Person anhören und dadurch ihren Standpunkt überdenken.

Die meisten Leute, die ich treffe, sind einfach nur verbittert, ich muss nicht mal mit denen sprechen, ihre Gesten sind eindeutig. Und kommt es doch zu einem Gespräch, so merke ich, dass es mir nicht gut tut, da ich mit dieser "Unmenschlichkeit" nicht umgehen kann. Aber dann darf ich mich überhaupt auf kein Gespräch mehr einlassen.

An alle sensiblen User: Wie geht Ihr mit solchen verbitterten Leuten um?

An alle verbitterten User (falls Ihr überhaupt merkt, dass Ihr so seid): Warum seid Ihr so?

Ich bitte Euch um ernste Kommentare, veräppeln kann ich mich selbst :)

DANKE :)

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Wozu lernt man das alles?!

Ich gehe jeden Tag in die Schule und sitze dort bis nachmittags fest um dann, sobald ich zuhause bin, weiter zu lernen und ich frage mich wozu ich später Gedichte aus der Nachkriegszeit analysieren können muss, wieso ich wissen muss wie und wann man die h-Methode anwendet oder wieso die Reaktionsgeschwindigkeit von Enzymen bei Erhitzung steigt, wenn ich nichts in diesen Bereichen später machen möchte. Ich weiß, das gehört zur Allgemeinbildung, aber wieso gilt man nur als gebildet wenn man etwas weiß was sowieso niemand benötigt. Macht es nicht mehr sich von den wichtigen Dingen mehr zu wissen als von den Unwichtigen? Das ist eine ernst gemeinte Frage, also bitte nur ernste gemeinte Antworten.

Danke

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