Was versteht man unter einer "Schein-Akupunktur"?

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2 Antworten

Scheinakupunktur ist eine westliche Erfindung, bei der, wie erklärt, Nadeln an der "falschen" Stelle platziert werden. Da dies ebenfalls zu guten Resultaten führt, wird angenommen, dass es sich um einen Placeboeffekt handeln muss. Diese Ansicht ist wieder einmal mehr von den lieben Westmed-Denkern in die Welt gesetzt worden, da diese (Leider immer noch) das System der Leitbahnen nicht kapieren. Leitbahnen sind nicht nur einen Milimeter im Durchmesser, auch sind die Punkt nicht einfach nur soundso-gross. Es sind eher Kreise mit einem sehr effektiven Zentrum. Die Kreise liegen auch "breiten" Bahnen. Darum funktioniert eine Nadelung auch dann, wenn die Nadeln nicht absolut korrekt gesetzt wird. Einfach ein wenig schlechter in der Wirkung. Als Vergleich: Ein Fussball muss ins Tor, egal ob er genau die Mitte trifft oder davon abweichend, das Resultat ist das Gleiche.

Ja, Nadeln werden gesetzt, nur nicht dort, wo sie nach alter chinesischer Tradition gesetzt werden sollten. Sondern bewußt dort, wo sie nach gängiger Meinung gar nichts bewirken könnten und dennoch gibts Studien, die von einem Placebo-Effekt berichten.

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