Was versteht man unter dem Begriff "Migranten"?

8 Antworten

Denn die offenkundig gewollte Mischung unterschiedlicher Begriffe wie >>Flüchtling<<, >>Migrant<<, >>Asylbewerber<<, >>Verfolgter<<, oder >>Zuwanderer<< und (>>Migrations-Hintergrund<< was auch immer diese Bezeichnung bedeutet). Ein weiterer Begriff ist  >>Wirtschaftsflüchtling<<.

Flüchtling ist, wer sicheres Terrain betritt, wenn das
Heimatland nicht (mehr) in der Lage ist, für Leib und Gesundheit zu bürgen;   der Asylbewerber darf sich auf den Artikel 16a Satz 1 des Grundgesetzes berufen, das feststellt, dass dieser Schutzgewährung die nachweisliche politische Verfolgung vorauszugehen hat;

Migranten hingegen verlassen ihr Land aus eigenem Antrieb
(sie emigrieren) - in der Hoffnung auf einen höheren Lebensstandart im
Zielland;

Wirtschaftsflüchtling ist, (meine Definition) wer bei uns in Deutschland Kapital erwirtschaftet und dies vor dem Fiskus in ein Steuerparadies versteckt. Der bekannteste dürfte wohl Uli Hoeneß (Unternehmer und ehemaliger Präsident des FC Bayern) sein. Ein anderer flüchtete sogar
selbst vor dem Fiskus. Waldemar "Waldi" Hartmann (Journalist, Moderator und Sportreporter) wohnte aus steuerlichen Gründen von 2000 bis 2015
in Chur in der Schweiz. (Seine eigene Aussage bei "Markus Lanz" auf
mehrmalige Nachfrage. Nach der Steuerhöhe wurde er gefragt, "Antwort: dies
sei Verhandlungssache"). Anmerkung: "Wirtschafts(steuer) flüchtlinge" bezahlen in der Schweiz weniger Steuern.

Schutzsuchende aus (Bürger-)Kriegsgebieten aufzunehmen, ist eine humanitäre Herausforderung ersten Ranges. Fest steht aber auch, das weder
die Genfer Konvention noch andere Vertragswerke Staaten verpflichten, Migranten (sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge) Unterschlupf zu gewähren. In der nötigen Deutlichkeit ausgedrückt: Wer nicht politisch verfolgt oder kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, ist auch kein Flüchtling !!!

Infam, egoistisch und politisch extrem kurzsichtig ist die für allzeitige Verwendbarkeit gefügig gemachte Leier von den >>Fachkräften<<, die unserem Arbeitsmarkt fortan in kürzester Zeit zu Verfügung stehen sollen. Denn abgesehen davon, dass der Terminus >>Fachkraft<< nur auf den geringsten Teil der Neuankömmlinge zutrifft, ist zu fragen, ob diesen - und damit Herkunftsländern - nicht erheblich eher geholfen wäre, wenn dieses vorgebliche Ausbildungsniveau dort zu Anhebung des Lebensstandards nutzbar gemacht würde. Diese geburtenstarken Nationen brauchen vor allem mit Hinblick auf die künftige Entwicklung zuvörderst ein gut ausgebildetes Personal, um gegenüber der wirtschaftsstarken Konkurrenz der etablierten Industrienationen und Schwellenländer nicht noch weiter zurückzufallen. So viel muss aus der Geschichte gelernt werden !!!

Ein Migrant ist eine Person,die ihr Wohnumfeld verlassen musste/hat und in ein Neues zieht. Allgemein spielt es keine Rollen, ob Ländergrenzen passiert wurden oder nicht. Zur weiteren Distanzierung vom Allgemeinen kann man den Begriff "Binnenmigration" nennen, welcher nur den Umzug innerhalb eines Landes meint :)

Migranten sind Personen die aus anderen Herkunftsländern kommen oder man sagt ja auch "mit Migrationshintergrund", dass ist das selbe. Also eine Person die in Deutschland lebt aber kein Deutscher ist. Gilt in Deutschland

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Ich habe Migrationshintergrund und das scheint eine Hürde zu sein, die man in Deutschland nicht überwinden kann. Es reicht eben nicht in Deutschland geboren zu sein, wenn die Eltern und Großeltern woanders aufgewachsen sind. Immer und überall ist man der Ausländer, selbst wenn man probiert alle Punkte in der Integrationsliste abzuarbeiten. Beispielsweise wird man beim betreten der Kirche oft angeguckt als würde alle Welt erwarten, man würde beim überschreiten der Schwelle in Flammen aufgehen. Beteiligt man sich an den viel beschworenen Stammtischen, ist man der Türkeiexperte, obwohl man das Land genauso gut geht wie jeder andere in der Runde, nämlich gar nicht. Erdreistet man sich dann doch einmal seinen Senf zur Innenpolitik dazuzugeben, dann wird man prompt darauf verwiesen, dass man doch erstmal die Probleme mit Erdogan regeln solle, bevor man Deutschland kritisiere. Noch schlimmer ist, wenn man bei einem Gespräch über die Flüchtlingspolitik beiseite genommen wird und einem frech ins Gesicht gesagt wird:" Du es ist nichts gegen dich und du bist auch gar nicht gemeint, aber die Ausländer müssen raus". Also erstmal ist so eine Position zu verurteilen. Aber warum zur Hölle sollte ich mich angesprochen fühlen wenn es um Ausländer geht, schließlich bin ich keiner. Es ist wirklich schlimm, selbst eigene Erfolge werden immer wieder entwürdigt durch Witzchen wie:" Den Job haste wohl wegen der Ausländerquote bekommen", oder "naja einen Quoten-Türken braucht die da oben auch" Gleichzeitig haben Kinder von deutschen Eltern, die im Ausland geboren sind überhaupt kein Problem, als deutsche Akzeptiert zu werden, selbst wenn sie nicht mal die Sprache beherrschen. Irgendwie kann einen das wütend machen. Ich kann die Resignation von vielen verstehen. In Deutschland ist man kein Deutscher und im Herkunftsland ist man dann auf einmal der Deutsche und gehört wieder nicht dazu. Man fühlt sich wie ein Wanderer zwischen den Staaten, den keiner haben will, dann schließt man sich eben mit denen zusammen, die das selbe Problem haben, um wenigstens ein bisschen das Gefühl von Zugehörigkeit zu erhalten. Gott bewahre, jetzt hat man aber eine Todsünde begannen und ist zum Problemausländer (mit deutschem Pass) geworden. Leider geht abschieben nicht mehr. Naja, lange Rede kurzer Sinn, falls jemand weiß wie man es ohne deutsche Eltern und mit falscher Hautfarbe schaffen kann als Deutscher akzeptiert zu werden, dann schreibt bitte.

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