was versteht man unter aufklärung ind der französichrn revolution für dumme

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4 Antworten

Aufklärung ist die Bezeichnung für eine geistige Bewegung. Geschichtlich ist das Zeitalter der Aufklärung ein Zeitabschnitt der Geistesgeschichte in Europa und Nordamerika im 17. und 18. Jahrhundert. Ziel der Aufklärung war die Hinwendung zur Vernunft, um sich durch Einsatz des eigenen Verstandes aus Unmündigkeit und Abhängigkeit zu befreien. Das Denken der Aufklärung konnte zu einer kritischen Einstellung gegenüber der bestehenden Herrschaftsordnung (in Frankreich eine absolutistische Monarchie) führen und einen Wunsch nach Veränderung auslösen oder fördern.

Die Aufklärung ist eine geistige Wegbereiterin der Französischen Revolution gewesen. Die Revolutionäre waren von ihrem Gedankengut geprägt (z. B. Maximilian de Robespierre deutlich von Rousseau). Die politischen Theorien der Aufklärer (wichtig für die Vorstellungen über den Staat sind vor allem John Locke, Charles de Montesquieu und Jean-Jacques Rousseau) waren zwar unterschiedlich, aber Ideen wie Menschenrechte, Gesellschaftsvertrag, Gewaltenteilung, Freiheiten als natürliche Rechte und Gleichheit vor dem Gesetz stammen aus dem Denken der Aufklärung. In der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte und den Verfassungen (1791, 1993 und 1795) sind sie aufgenommen. Auch die Rolle öffentlicher Debatten entspricht dem Streben der Aufklärung, mit Argumentation zu mehr Klarheit zu kommen.

Nicht nur die franz. Revolution hat ein ausschließliches Privileg für Aufklärung! Verbreitung fand aufklärerisches Denken im 18. Jahrhundert zunehmend in Debattierclubs und Freimaurerlogen sowie durch Lesezirkel, Salons und Kaffeehäuser, die im geselligen Rahmen zur Lektüre und Diskussion der Lesefrüchte anregten. Auch der Meinungsaustausch zu aktuellen politischen Fragen hatte hier zwanglos-selbstverständlich seinen Ort. Hauptnutzer waren bildungsbürgerliche Schichten und Berufsstände, wie z. B. Juristen, Ärzte, Lehrer und Professoren.

Ein breitenwirksames Produkt aufklärerischen Denkens stellte die von Denis Diderot und Jean Baptiste le Rond d’Alembert herausgegebene Encyclopédie dar, die erstmals zwischen 1751 und 1772 erschien. Sie wurde – in mehrere Sprachen übertragen – zum Aufklärungslexikon schlechthin für die europäische Bildungswelt des 18. Jahrhunderts!

Immanuel Kant war ein bedeutender Philosoph der Aufklärung. In seinen drei Hauptwerken Kritik der reinen Vernunft (1781), Kritik der praktischen Vernunft (1788) und Kritik der Urteilskraft (1790) widmete sich Kant der Frage nach den Grenzen der Erkenntnis. Eine vernunftorientierte Ethik Kants befasst sich mit dem Denken, dem Handeln und dem Fühlen des aufgeklärten Menschen. Kanta berühmte Definition der Aufklärung lautet:

„"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude [wage es verständig zu sein]! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung."

Nachstehender Link informiert über weitere Geistesgrößen der Aufklärung! http://www.literaturwelt.com/epochen/aufklaerung.html

Afklärung nennt man die geistige strömung die ende des 17 jh aufkam und sich im 18 jh in ganz europa aisbreitete.Man nannte die ära auch das Zeitlater der Vernunft weil man versucht die gründe für alle,was geschieht ,nur mit mithilfe des verstandes zu begreifen.Aus diesem Ansatz entwickelten sich Naturwissenschaften.Auch neue Staatheorien und Regeln für das Zusammeneben waren teil der Aufklärung

also die aufklärer haben dazu aufgefordert ,dass jeder mensch seinen eigenen verstand benutzen soll,damit er aus der abhängigkeit befreit wird.z.B. aus der politischen abhängigkeit.

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