Was versteht man unter Armut in Deutschland?

7 Antworten

Inzwischen wird eine Definition von Armut immer häufiger gebraucht, die von der CARITAS stammt und wie folgt berechnet wird: "Jeder zählt als arm, dessen Einkommen unter 75 Prozent des mittleren Wertes liegt." Demnach gibt es immer Arme, denn es gibt immer einen Mittelwert aller Einkommen und natürlich auch einen Anteil von 75%, der darunter liegt. Sollten also mal die ganz niedrigen Einkommen abnehmen und die extrem hohen Einkommen (Millionärsflucht nach Deutschland) zunehmen, dass würden wir zwar weiter ARME haben, nur wären die alle reicher geworden. Wenn dann die UNO diese Werte nimmt und beklagt, dass Deutschland soviele Arme habe, ist das ein Witz, weil der größte Teil der Armen in Deutschland reicher ist als die Mittelschicht der meisten übrigen Länder der Welt. Das spricht sich dennoch rum und viele kommen als Wirtschaftsflüchtliche, weil sie lieber arm in Deutschland sind als mittelreich in Uganda. Vor allem sagt der Armutsbegriff nichts über die Ursachen aus. Wenn in Deutschland in letzter Zeit die Zahl der Schulabbrecher und damit die Zahl der ungelernten Arbeitnehmer zugenommen hat, dann ist zwar Armutsniveau statistisch gleich Sozialhilfeniveau, doch niemand erfasst, welche Einkommen durch nicht erfasste Nebentätigkeiten entstehen. Es gibt ja bereits ein "Grenzproblem", dass die über der Sozialhilfegrenze liegenden Arbeitseinkommensbezieher netto, wenn sie alles selbst zahlen müssen teils erheblich schlechter dastehen als Sozialhilfebezieher, denen viele Ausgaben "finanziert" werden. Wenn diese Sozialhilfebezieher auch noch über nicht gemeldete Nebentätigkeiten Zusatzeinkommen erzielen, kann es sein, dass der letzte, der noch in die Sozialhilfe einzahlt erheblich schlechter dasteht, als ein Sozialhilfebezieher. Das könnte man als Programm zur staatlich geförderten Armut bezeichnen.

Das war nicht die Caritas, das waren die Kommunisten, die das so definiert haben, die Caritas hat das allenfalls übernommen um Ihr Geschäft zu rechtfertigen.

Merke : Es gibt unzwischen mehr Hilfsorganisationen auf der Welt als es Unglücke und Katastrophen gibt, woraus man schliessen kann, dass "Mildtätigkeit" ein sehr einträgliches Geschäft ist und den "Wohltätern" zu Vermögen und Reichtum verhilft!

Ich erinnere mich noch schwach an eine Story bei Gregorovius (die Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter) : Weil die Kirche ja bekanntlich arm wie eine Kirchenmaus war und ist, hat man in irgend einem Jahr die Armee im Kirchenstaat stark reduziert, weil das Geld nicht langte. Im nächsten Jahr wurde Rom durch fremde Truppen erobert und die Kirchenfürsten mussten sich freikaufen für den 100-fachen Betrag, den die Armee pro Jahr gekostet hatte. Das Geld war dann sofort da.

Aus den 60er Jahren wird eine Story von terre des hommes kolportiert, wo man aus Spenden für 5000,- Franken eine Schule in Nepal gebaut hat. Zur Einweihung eben dieser Schule ist dann der Chef von terre des hommes mit Frau nach Nepal gereist. Anschliessend hat er 10'000,- Franken Reisespesen bei der Wohltätigkeitsorganisation terre des hommes abgerechnet !

Leute erleichtert euer Gewissen (und euren Geldbeutel) und spendet für gute Zwecke ! (nur ohne mich !)

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du darfst nicht vergessen, die Deutschen sind vor allem "arbeitsgeil" bzw :

Die Italiener arbeiten um zu leben und leben um zu essen, bei den Deutschen ist das umgekehrt !

Beispiel : In der DDR war der Lebensstandard nieder und alle waren mehr oder weniger zufrieden. Nun ist der Lebensstandard der "Ossis" gestiegen verglichen mit DDR-Zeiten und viele haben keinen Job mehr und sind trotzdem es Ihnen besser geht jetzt extrem unzufrieden.

Die Bundesregierung macht es also richtig, sie schröpft die Deutschen und presst so viel Steuern und Abgaben aus Deutschland wie nur möglich und verschenkt das Geld anschliessend an die Griechen etc. Die Griechen kaufen sich dann davon dicke Mercedesse, dicke BMWs und Porsches (In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele deutsche Luxuskarossen pro Nase Einwohner wie in Griechenland) Die Deutschen können und müssen dann alle arbeiten, um die ganzen Autos herzustellen und sind zufrieden weil sie einen Job haben, auch wenn sie sich keine Ferien mehr in Griechenland leisten können, weil die das Geld der Deutschen auch so (geschenkt) bekommen !

Hoch lebe Frau Merkel mit Ihrer weisen, den Bedürfnissen der Deutschen angepassten Politik !

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@Truman

Ja, ja, ich weiß. In der Statistik über Kinderarmut wird auch nicht differenziert. Da werden auch Nicht-Deutsche Asylanten mitgezählt ohne Unterschied, ob es ihnen trotz "Armut" in Deutschland besser geht als in den Herkunftsländern: Hier haben sie auf Sozialkosten eine geregelte, hohe Gesundheitsversorgung, Ausbildung und Wohnungen, von denen in den Ursprungsländern der gute Mittelstand nur träumen kann. 2009 bekamen 121.000 Menschen in Deutschland Asyl. Viele denken da nur an die finanziellen Zuwendungen, manche bereits an den Wohnraum, der kostenlos samt Mobilar zur Verfügung gestellt wird, die kostenlose Krankenversorgung. Im Pinzip jedoch sind 121.000 Menschen eine Kleinstadt, die kostenlos zur Verfügung gehalten wird mit Gesundheitseinrichungen, Straßen, Wohnungen, Geschäften, Schulen usw.. Das wird in den "Armutsstatistiken" natürlich nicht erwähnt, auch nicht, wer das alles bezahlt.

Da mit Aufenthaltsrecht in Deutschland die Unterstützung nicht aufhört, kann man davon ausgehen, dass eine große Mittelstadt ausschließlich für Migranten samt armen Kindern vom Deutschen Steuerzahler unterhalten wird.

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Wenn z. B. ein Rentner 500 Euro Rente bekommt und dann zum Amt rennen muss und zusätzlich noch einen 400 Euro-Job machen muss, um noch was zum Essen zu haben und um seine Miete bezahlen zu können und alles andere

Die Kommunisten haben "Armut" in Ihrem Sinne offiziell bei der UNO definiert :

Arm ist, wer weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens hat !

In Nordkorea., wo der Kommunismus herrscht, haben alle (bis auf ein paar Parteibonzen) das gleiche Einkommen, also gibt es dort keine Armut, auch wenn alle am Hungern sind.

In der Schweiz, die den höchsten Lebensstandard auf der Welt hat, hungert kein Mensch (es sei denn freiwillig, vorsätzlich, um abzunehmen) und da es sehr viele extrem reiche Leute hat (aus aller Welt zugewandert, wie z. B. der Besitzer von IKEA, die der hohe Lebensstandard angezogen hat), liegt der Durchschnitt eben sehr hoch und deshalb gibt es nach kommunistischer Definition viele "arme" Menschen. Daran sieht man, dass der Kapitalismus zu Fettleibigkeit und "Armut" führt, während im Kommunismus die Armut besiegt ist und die Menschen (ver-)hungern !

Trotzdem, keine "armer" Schweizer möchte nach Nordkorea auswandern, aber die Nordkoreaner, bei denen es keine Armut gibt, würden liebend gerne mit jedem "armen" Schweizer tauschen.

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