Was versteht man im Hebräer 1 ab Vers 8??

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7 Antworten

Die Antwort eines Zeugen Jehovas:

Zu Hebräer 1:8:

>In der EÜ heißt es: "Von dem Sohn aber: Dein Thron, o Gott, steht für immer und ewig." (Alb, Br, Al, Rö und die ZB und JB lauten ähnlich.) 

In der NW heißt es dagegen: "Aber mit Bezug auf den Sohn: ,Gott ist dein Thron für immer und ewig.'" (Pfä gibt den gleichen Gedanken wieder.)

Welche Wiedergabe stimmt mit dem Kontext überein? 

Die vorhergehenden Verse zeigen, daß Gott spricht, daß er also nicht der Angesprochene ist; in den nachfolgenden Versen findet man den Ausdruck "Gott, dein Gott", wodurch gezeigt wird, daß der Angesprochene nicht Gott, der Höchste, sondern ein Anbeter dieses Gottes ist. 

In Hebräer 1:8 werden Worte aus Psalm 45:6 angeführt, die ursprünglich an einen menschlichen König von Israel gerichtet waren. 

Offensichtlich betrachtete der Schreiber dieses Psalms jenen menschlichen König nicht als Gott, den Allmächtigen. 

Nach Pa (1962) lautet Psalm 45:7 (45:6): "Dein Thron bleibt wie Gottes Thron." (Me sagt: "Dein Thron, ein Gottesthron"; GN 82: "Dein Thron ist Gottes Thron.") 

Von Salomo, der möglicherweise der ursprünglich in Psalm 45 angesprochene König war, wurde gesagt, er habe sich "auf den Thron Jehovas" gesetzt (1. Chr. 29:23, NW). 

In Übereinstimmung damit, daß Gott der "Thron" oder der Quell und Erhalter des Königtums Christi ist, geht aus Daniel 7:13, 14 und Lukas 1:32 hervor, daß Gott ihm Machtbefugnis überträgt.

In bezug auf die Verse 6 und 7 des 45. Psalms, die in Hebräer 1:8, 9 zitiert werden, erklärt der Bibelgelehrte B. F. Westcott: "Die LXX läßt zwei Wiedergaben zu: . . . [ho theós] kann in beiden Fällen als Vokativ aufgefaßt werden (Dein Thron, o Gott, . . . daher o Gott, dein Gott . . .) oder im ersten Fall als Subjekt (oder Prädikat) (Gott ist dein Thron oder dein Thron ist Gott . . .) und im zweiten Fall als Apposition . . . zu [ho theós sou] (daher Gott, sogar dein Gott . . .).

 . . . Es ist höchst unwahrscheinlich, daß das im Original verwandte . . . ['Elohím] an den König gerichtet ist. Die Wahrscheinlichkeit spricht daher gegen die Annahme, daß . . . [ho theós] in der LXX ein Vokativ ist. 

Insgesamt gesehen scheint es somit das beste zu sein, den ersten Satzteil mit Gott ist dein Thron (oder dein Thron ist Gott) wiederzugeben, das heißt: ,Dein Königreich ist auf Gott, den unbeweglichen Felsen, gegründet'" (The Epistle to the Hebrews, London, 1889, S. 25, 26)

(Quelle: "Unterredungs"-Buch)

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Hebräer 1:13:

>Als Jesus auf der Erde war, bildete das Königreich das Hauptthema seiner Predigttätigkeit (Matthäus 4:17; Lukas 8:1). Indes richtete er das Königreich weder schon damals noch zur Zeit seiner Auferstehung auf (Apostelgeschichte 1:6-8). 

Auch als er in den Himmel aufgefahren war, mußte er noch auf Jehovas bestimmte Zeit warten (Psalm 110:1, 2; Hebräer 1:13).

Jesus saß zur Rechten Gottes und wartete darauf, als König des Königreiches Gottes handeln zu können. Paulus schrieb über ihn: "Mit Bezug auf welchen der Engel aber hat er jemals gesagt: 'Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.'?" (Hebräer 1:13).<

(Quelle: "Siehe"-Broschüre)

Eindeutig: hier ist von Jesus Christus die Rede, der von seinem himmlischen Vater als König eingesetzt wurde. Jesus handelt im Auftrag seines Vaters.

Wenn Jesus seinen Auftrag "abgearbeitet" hat, wird er folgendes tun:

"Wenn ihm [Jesus] aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott [JEHOVA] allen alles sei." (1. Kor. 15:28) [Klammertext von mir]

Liebe Grüße,

OhNobody

Anthropos 02.08.2017, 15:31

Wie kommst du denn auf die Idee, dass Gott Jehova heißt?

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OhNobody 02.08.2017, 20:37
@Anthropos

Anthropos:

"Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: JAHWE, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht." (2. Mose 3:15)

Der ursprüngliche Name Gottes lautet im hebräischen JHWH (Tetragramm). Da die Selbstlaute in der hebr. Sprache fehlen, ging der Wortlaut verloren. Bibelübersetzer setzten verschiedene Varianten ein.

Im europäischen Sprachraum setzte sich "JEHOVA" durch.

Schönen Gruss ...

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Sternfunzel 02.08.2017, 16:08

Welche Wiedergabe stimmt mit dem Kontext überein? 

 und das ist auch etwas wo ich mir Gedanken gemacht habe. Ich verstehe den Manfred durchaus .  Es ist kaum erkennbar , wer da wen anspricht , in dem Text .  

Tatsache ist :  Das man für beide Dinge  Vater und Sohn , Sohn  mit seiner Göttlichkeit, durch die Erhöhung verstehen muss.

Denn Gott Vater , hat ihn erhöht soweit , dass ihm alle Dinge gegeben sind . 

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Licht, niemand kommt zum Vater, denn durch mich!"

ich sehe hier immer wieder .--- Ein Weg , der zu Gott führt.  Das  heißt .. Jesus ist dieser Weg , da er die Wahrheit und das Licht , das Leben beinhaltet ..  aaaber ..  dieser Weg  führt zu einem Ziel. 

Jeder Weg , führt zu einem Ziel.. dem Vater, welcher Größer ist als der Sohn, da  er   nicht wie der Sohn gezeugt wurde , sondern schon ewig  war.  Durch die Auferstehung , erhielt Jesus , die Ewigkeit , ab da in seiner Zukunft .   

Dass er dann ewig ist , aber nicht von Anbeginn ewig war. 

Deswegen , denke ich . Jesus zur Rechten, die Herrschaft , als König und Friedensfürst , im Göttlichen Teil  von Gott erlangt hat .

Was den Sohn auch gut erklären könnte.

Lieben Gruß  Euch auch @Manfred  vielleicht liest Du jetzt hier nochmal meine Gedanken mit, damit ich nicht doppelt schreiben und posten brauche. 

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HerrVonRibbeck 02.08.2017, 16:39
@Sternfunzel

Mit einem großen Augenzwinkern geschrieben an Sternfunzel:

Gott ist das Ziel, Jesus ist der Weg [Joh. 14:6] : 
Gott=Ziel 
Jesus=Weg 

Der Weg ist das Ziel [Konfuzius]: 
Weg=Ziel 

daraus folgt: Jesus=Gott 

Nimm es mir nicht krumm, aber ich konnt einfach nicht anders.

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Sternfunzel 02.08.2017, 16:59
@HerrVonRibbeck

Nein , schau :-)

in Daniel ,   ich habe es gerade schrieben. Ich gebe es hier nochmal ein . 

 Daniel 7 ab Vers 

Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer.

der Alte, ist Gott  unser Vater  .. YHWH , oder wie Zeugen sagen Jehova, andere Yahwe  .

genau er wird beschrieben, denn  


ab Vers 13  steht geschrieben. 


 13 Ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht.

@ManfredFS du auch , schau ..-

Jesus wurde vor dem Vater gebracht .   Vor dem Alten   also vor Yahwe, Jehova, 


 14 Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende. 

Also der Vater gab dem Menschen Sohn , also Jesus . die Gewalt , dass ihm alle Leute dienen sollten .

ab Vers21 heißt es weiter .. 


21 Und ich sah das Horn streiten wider die Heiligen, und es behielt den Sieg wider sie,  22 bis der Alte kam und Gericht hielt für die Heiligen des Höchsten, und die Zeit kam, daß die Heiligen das Reich einnahmen. 



27 Das Reich und die Herrschaft und die Macht und Größe aller anderen Reiche zusammen werden dann dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben. Sein Reich ist ein ewiges Reich und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen."

so , wer ist ist der Höchste , in dieser Offenbarung?   Der Alte ?  oder Jesus ? 

lieben Gruß :-) 

Ziel ist immer der Vater.  Jesus ist  nicht der Alte 

Kommt nicht hin.

lieben Gruß 

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Sternfunzel 02.08.2017, 21:44
@HerrVonRibbeck



Der Weg ist das Ziel [Konfuzius]: 
Weg=Ziel 

Konfuzius liegt falsch.


Mal schauen.hmm :-)  Wenn ich nun in Frankfurt wohnen würde..  und will nach München ..  und  den Weg wandere ich :-) ähm ** weiß jetzt nicht welche Autobahn, also wandere ich . Ein Wanderweg , durch Wälder und über Felder. 

Ist der Wanderweg dann München?? das Ziel? 

LG :-)

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ManfredFS 02.08.2017, 16:50

Auch als er in den Himmel aufgefahren war, mußte er noch auf Jehovas bestimmte Zeit warten (Psalm 110:1, 2; Hebräer 1:13).

Jesus saß zur Rechten Gottes und wartete darauf, als König des Königreiches Gottes handeln zu können. Paulus schrieb über ihn: "Mit Bezug auf welchen der Engel aber hat er jemals gesagt: 'Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.'?" (Hebräer 1:13).<

Wie kommst du darauf, dass dieser Text bedeutet, Jesus sitzt nur auf dem Thron ohne zu regieren?

Und da du ja glaubst, seit 1914 regiert Jesu. Ich sehe keinerlei Auswirkung dieser Regierung auf uns Menschen daher bleibt die Frage, was sollte 1914 passiert sein, dass Jesus jetzt mit einmal regieren darf?

Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus sofort nachdem er in den Himmel gefahren war zu regieren anfing.

Eine der ersten Handlungen war es, den Heiligen Geist auszusenden:

33 Nachdem er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes empfangen hat von dem Vater, hat er dies ausgegossen, was ihr jetzt seht und hört.

Das Ergebnis war, dass „dreitausend Seelen“ das „Wort von Herzen annahmen“ und getauft wurden (Apg. 2:41)

Offenbarung 6:2: Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd; und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden“.

Schon gleich nach der Himmelfahrt zog Jesus aus und sein Ritt symbolisiert die Verbreitung des Evangeliums von seiner Herrschaft.

Noch im 1. Jahrhundert konnte Paulus sagen, dass die gute Botschaft „in der ganzen Welt“ gehört wurde und „in der ganzen Schöpfung, die unter den Himmeln ist, gepredigt worden“ war (Kol. 1:6, 23). Jesus „wurde gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt“ (1. Tim. 3:16). Ja, Jesus errang einen Sieg nach dem anderen (1. Joh. 5:4, 5).

Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, der obige Text hat meine volle Zustimmung wurde aber von anderen formuliert.

http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/wo-jz-irren/kam-jesus-1914-als-koenig-wieder/

Die Tatsachen aus der Bibel zeigen, die letzten Tage fingen bereits im ersten Jahrhundert an und dauern noch an. Und Jesus regiert seit seiner Himmelfahrt im Himmel, Satan wurde noch vor dieser aus dem Himmel geworfen. Was wäre das für ein seltsames Ding, Jesus kehrt siegreich in den Himmel zurück, setzt sich auf den Thron und sieht zu wie Satan 1900 Jahre weiter im Himmel seine Spielchen spielt?????

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OhNobody 04.08.2017, 10:07

Danke für das Sternchen ... und liebe Grüsse ...

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Es geht hier im Grunde um die Macht des Wortes. Jesus Christus ist das Wort Gottes und als Wort Gottes auch Gott selbst. Es geht hier also um die Göttlichkeit Christi. Zum Verständnis dieses Kapitels solltest du vielleicht einmal Joh 1,1-18; Mk 13,28-37; Jes 40,8; Phil 2,6-7 und Mt 25,31-46 lesen. Dadurch wird ersichtlich, was mit dem Text gemeint ist: Jesus ist der Richter des Weltgerichts und "sedet ad dexteram Patris" (aus dem Glaubensbekenntnis: er sitzt zur Rechten des Vaters). Diese Stellen tragen eventuell zum Verständnis des Hebräertextes bei. 

Eine kleine Hilfe: Im Glaubensbekenntnis heißt es, Jesus werde wiederkommen "judicare vivos et mortuos" (zu richten die Lebenden und die Toten). Diese Wiederkunft ist klar vorausgesagt (vgl. Mt 16,27; Mk 8,38; Lk 9,26). Das Zeichen des Menschensohnes ist nach den Kirchenvätern das Kreuz. Das Kommen auf den Wolken des Himmels (vgl. Dtn 7,13) offenbart die göttliche Macht und Herrlichkeit Christi (vgl. Mt 25,31; 26,64; Lk 17,24.26; Joh 6,39f; Apg 1,11). Viele Urchristen hielten die Wiederkunft für in naher Zukunft bevorstehend. Paulus lehrt als Antwort die Ungewissheit des Zeitpunktes (vgl. 1 Thess 5,1-2). Der Zweck des Wiederkommens ist die Auferweckung der Toten und die gerechte Vergeltung (vgl. 2 Thess 1,8). Die Gläubigen sollen darum bei der Wiederkunft des Herrn "untadelig" befunden werden (vgl. 1 Kor 1,8; 1 Thess 3,13; 5,23). Die Vorzeichen der Wiederkunft Christi sind die Verkündigung des Evangeliums auf der ganzen Welt (vgl. Mk 13,10), die Bekehrung der Juden (vgl. Röm 11,25-32), ein großer Glaubensabfall u.a. durch das Auftreten falscher Propheten (vgl. Mt 24,4f), das Auftreten des Antichristes (vgl. 2 Thess 2,3) und schwere Bedrängnisse (vgl. Mt 24,9; Mt 24, 9; Jes 13,10; Jes 43,4), d.h. Kriege, Hungersnöte, Erdbeben und schwere Verfolgungen.

Ich verstehe darunter, daß es ein paar Leuten recht gut gelungen ist, aus der umlaufenden Gerüchteküche das aufzusammeln, was zum betreffenden Glauben paßt.

Das sehe ich ähnlich wie dem, wenn ein kleines Kind weitere Fragen zum Rotkäppchen-Märchen hat und die Mama oder der Papa dies dann kindgerecht weiter ausmalen.

Die verwendete blumige Ausdrucksweise ist da ganz gut passend zu der Region, in der der Ursprungsglaube zuerst manifestiert war. Zu abendländischen Ausdrucksgewohnheiten paßt das trotz der Übersetzungen weniger gut.

Ein paar Schwierigkeiten treten dadurch auf, daß es diverse Übersetzungen der Texte gibt, und daß zumindest lt. verschiedenen Internetaussagen wohl auch die Übersetzung teilweise Sektenkonform gemacht wurde.

https://hgp.blogger.de/stories/2085171/

Es gibt noch viele weitere Links, die ich aber hier nicht alle aufführen möchte.

Doch im Saldo finde ich es ziemlich blöd, daß sich da jede Menge Menschen über einzelne Buchstaben, Worte und Auslegungsakrobatik ereifern, anstatt einfach nur den Extrakt der Jesus-Aussagen zu beachten, die schlicht und ergreifend und ohne die Notwendigkeit von Geisterjägerei und Mystifizierung darauf hinauslaufen, daß Frieden und Gerechtigkeit nur dann klappen kann, wenn man sich nicht ständig gegenseitig an die Gurgel fährt.

Der Abschnitt im Hebräerbrief zitiert mehrere verschiedene Psalmverse. Einige sind Huldigungen Gottes, andere beziehen sich auf das irdische Königtum in Judäa. Der Verfasser des Hebräerbriefes deutet sie jedoch auf Jesus, den Gesalbten des Gottesreiches hin. Jesus steht als dessen König über den Engeln, die nur die Funktion von Dienern Gottes haben.

Damit wehrt der Verfasser Tendenzen im Urchristentum ab, nach denen Engeln eine besondere Verehrung zuteil wurde, die ihnen aber nicht zusteht.


Sternfunzel 02.08.2017, 15:57

ja aber Vers 8 nicht . Lieben Gruß :-)

1

Im Hebräerbrief machen die Schreiber genau das was sie auch im ganzen NT machen. Sie zeigen uns, dass für sie Jesus nicht ein Mensch war sondern Gott selbst, der Mensch wurde. Daher zitieren sie Verse aus dem AT, die sich eindeutig auf Gott beziehen und wenden diese auf Jesus an.

In Vers 10 bezeichnen sie so Jesus als den Schöpfergott, der Himmel und Erde gemacht hat. In Vers 8 erklären sie, dass Jesus Gott ist und sein Thton ewig währt.

Außerdem macht Hebräer klar, dass Jesus kein Engel ist, kein erschaffenes Wesen. Sondern Gott selbst.

Die ersten Verse verdeutlichen, dass Gott in Jesus selbst war und sich uns genähert hat. Einige Bibeln schreiben:

2 hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn2, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten3 gemacht hat;

andere durch den Sohn. Letztlich ist das der Versuch, den Zwiespalt aufzulösen, den man hatte. Als Jude wusste man, es gibt nur einen Gott. Als Begleiter Jesus hat man gesehen, dass Jesus Gott widergespiegelt hat, er hat Sünden vergeben, sich selbst aufgeweckt, Wunder vollbracht und vieles mehr. Als er auferstanden war hat sogar Thomas erkannt "Mein Herr UND MEIN GOTT".

Die damaligen "Heiden" glaubten an viele Götter, an Zeus und dessen Söhne usw. Die Juden ein EINEN GOTT.

Wenn Jesus also der SOHN Gottes war, dann blieb den Schreibern der Bibel nur zwei Optionen

a) Sie fingen an,  den Himmel so zu sehen wie die Heiden. Dass da der Vater Gott war und dessen Sohn ein weiterer, "kleinerer" Gott ist so wie Zeus Söhne hatte, die "Halbgötter" waren
b) Dass es weiterhin nur einen Gott gab, JHWH und dass sich uns dieser in unterschiedlichen "Personen" offenbart. Dass Jesus also genauso Gott war wie der Vater, lediglich eine "andere Sicht" Gottes.

Eine dritte Möglichkeit, dass Jesus einfach ein erschaffenes Wesen, ein Engel sei wurde von Beginn an ausgeschlossen und wird auch hier im Hebräerbrief ganz deutlich verneint. Als Juden wussten die Schreiber, Engel sind Diener und Paulus sagte sogar, man würde über die Engel zu Gericht sitzen. Im AT nannte man die Erzengel Engelfürsten und auch diese etwas höher gestellten Engel waren Diener der Menschen. Nein, ein Engel war Jesus nicht. Denn ein Engel würde niemals sagen dürfen, wer mich sieht, der sieht Gott den Vater und Engel betet man auch nicht an.

So ist der Hebräerbrief ein Zeugnis davon, wie bei den ersten Christen bereits der Gedanke keimte eines dreieinigen Gottes. Man wusste zwar noch nicht, wie man das beschreiben sollte aber man wusste, Gott hat sich uns in Jesus, seinem Sohn gezeigt und Jesus war nicht ein weiterer Gott, dass wäre heidnisch, Jesus selbst war Gott.

Johannes hat das sehr oft betont, auch Paulus hat das letztlich erkannt, denn er machte deutlich, wer den Namen des Herrn Jesus anruft, wird gerettet und stellte damit Jesus auf eine Stufe mit JHWH, dem Gott aus dem AT.

Die NWÜ ist ein gutes Werk um zu prüfen, ob eine Bibelstelle aussagt, dass Jesus wirklich Gott ist, denn die meisten dieser Stellen wurden in der NWÜ absichtlich verändert. Findet man also in der NWÜ der ZJ eine Stelle, die sich eklatant von anderen Bibeln unterscheidet kann man davon ausgehen, dass es sich um einen Beweis für die Göttlichkeit Jesu handelt. Die bekannteste Stelle ist Johannes 1 wo man aus dem Wort, welches Jesus ist einfach "ein Gott" macht und so tut als ob es mehrere Götter im Himmel gibt. Auch Hebräer 1 wird verändert und dass zeigt, dieses Kapitel ist ein starker Beweis dafür dass die Schreiber des NT davon überzeugt waren, dass Jesus Gott ist.

Ich halte die Dreieinigkeit für eine interessante und gut durchdachte Aussage um dass Wesen Gottes zu beschreiben. Ich kenne aber auch viele Ex Zeugen, die damit nichts anfangen können, für die Jesus aber trotzdem Gott ist. Es ist zwar hilfreich, auf die 3E zurückzugreifen aber es ist nicht notwendig, um zu ERKENNEN dass Jesus GOTT IST.

Gott ist sowieso nicht zu begreifen. Wir müssen also nicht einmal beschreiben können, wie dass möglich ist, dass Gott sich uns als Vater und als Sohn zeigt aber nur EIN GOTT ist. Es reicht eigentlich aus, dass zu glauben und anzunehmen und dann aufgrund dieses Glaubens wird man Jesus die gleiche Ehre geben wie dem Vater, ihn anrufen, ihn anbeten und ihn verehren, Als Gott.

Zu Beginn der Bibel heisst es VON GOTT: Lasset UNS Menschen machen NACH UNSEREM BILDE. Dass allein zeigt schon, dass Gott aus mind. zwei Personen besteht, aus Vater und Sohn, die beide Gott sind vom Wesen her und handeln wie EIN GOTT.

Sternfunzel 02.08.2017, 15:59

Du siehst es einfach anders.  Aber das Gott Vater  und Sohn sind, weiß Du? 

lieben Gruß

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ManfredFS 02.08.2017, 16:36
@Sternfunzel

Niemand der daran glaubt, dass Gott in Jesus Mensch wurde streitet ab, dass sich Gott uns als VATER UND als SOHN offenbart wurde. Und als Heiliger Geist aber dass lass ich mal hier weg.

Den Fehler den ZJ machen ist der Vater und Sohn zu vermenschlichen. Die Juden haben das nicht gemacht, als Jesus sagte, er sei der Sohn Gottes haben sie sofort gewusst, damit macht er sich selbst zu GOTT. Sie kamen gar nicht auf die Idee, den Sohn als "Nachfahren" zu sehen, als Halbgott usw.

Der wichtigste Schritt ist: ES GIBT NUR EINEN GOTT.

Der zweite Schritt ist dann einfach zu akzeptieren, dass sich dieser Gott uns Menschen auf vielfältige Art offenbart hat. Hebräer 1 sagt das ganz deutlich:


1Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den1Propheten, 2hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn2, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten3 gemacht hat; 3 er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner4 Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;

Gott ist UNTEILBAR. Wenn sich Gott als Mensch in Jesus offenbart bedeutet das nicht, dass im Himmel nur noch ein halber Gott ist, da der andere halbe Gott auf der Erde wandelt.

Wenn der Vater dem Sohn ALLE MACHT GIBT hat der Vater weiterhin auch ALLE MACHT. 

Erst wenn man akzeptiert, dass Gott ein Wesen ist, welches wir nicht wirklich begreifen können kann man dass ganze "begreifen".

ZJ behaupten, Gott führt doch keine Selbstgespräche, wenn Jesus Gott ist und der Vater Gott ist dann betet Gott zu sich selbst. Das ist Blödsinn und zeigt, dass man Gott zu einem Menschen macht. Menschen können nicht überall gleichzeitig sein, Gott schon. Gott kann Vater im Himmel sein und Sohn auf der Erde. Der Begriff Sohn soll meiner Ansicht auch eher andeuten, dass der "alte Gott" des AT, der von Rache spricht und von Gebote die man nicht halten kann durch den "neuen Gott", der sich uns als SOHN offenbart hat "beerbt" wurde. Gott hat indem er SELBST MENSCH wurde, die Hand ausgestreckt und gesagt, ich bin bereit, mich euch Menschen zu nahen, auf Augenhöhe, ich bin bereit, ganz Mensch zu werden, für euch zu leiden und zu sterben damit ihr wieder zu mir kommen könnt. Das ist LIEBE PUR. Und so ganz anders als im AT. Das NT ist das Erbe welches Gott uns gegeben hat und daher denke ich, der Gedanke, dass er "dem Sohn" alles übergibt damit dieser dann die Menschen retten kann. Am Ende wird dann alles wieder aufgelöst und der Sohn wird alles dem Vater zurückgeben und sie werden dann wieder völlig EINS sein und da Gott selbst auf die Erde kommt wird der "Sohn" dann nicht mehr "gebraucht".

ZJ werden diesen Vergleich wieder zerreissen, er dient nur dazu, zu verstehen, dass SOHN nicht so zu sehen ist wie bei einem Menschen. Der Sohn ist GANZ GOTT,  nicht ein Abklatsch oder nur teilweise Gott. Jesus sagt, ich bin IM VATER und der Vater IST IN MIR. Beide sind EINS. Im  Sinne des Wortes. EIN GOTT, zwei Personen, die sich uns offenbaren. 

Neben dem SOHN hat sich Gott auch als VATER offenbart. Das ist im AT nicht so der Fall. Erst als Gott sich "geteilt" hat und sich uns als Sohn geoffenbart hat, hat er sich auch als Vater gezeigt. VATER UNSER DER DU BIST. Jesus sagte ABBA was eigentlich PAPA bedeutet. Das war neu, niemand hatte vorher so etwas gewagt, den Allmächtigen Gott als PAPA zu bezeichnen. Das war möglich, weil sich Gott als Sohn und Vater offenbart hat.

NOCHMAL FALLS DAS UNTERGEGANGEN IST:
Vater und Sohn sind eigenständige Personen die aber wie EIN GOTT handeln. Ich tue was der Vater möchte. Der Vater und ich sind eins. Die 3E behauptet also nicht, dass es den Sohn nicht gibt oder den Vater oder das der Vater der Sohn ist.

Sie macht nur klar, obwohl wir ZWEI bzw DREI Personen erkennen, die uns Gott offenbaren ist es nur EIN GOTT, da alle drei Personen Gottes handeln WIE EIN WESEN.

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Sternfunzel 02.08.2017, 16:47

 Dass Jesus also genauso Gott war wie der Vater, lediglich eine "andere Sicht" Gottes.

Da möchte ich , dass Du mal das mit der anderen Sicht beschreibst , was Du meinst .  Wenn das Geht  , lieben Gruß   

Dass allein zeigt schon, dass Gott aus mind. zwei Personen besteht, aus Vater und Sohn, die beide Gott sind vom Wesen her und handeln wie EIN GOTT.

das kommt aber nicht  hin, wenn Jesus  erklärt,. dass der Vater größer ist , als der Sohn. Dass es sich um einen Gott handelt  , ist richtig , das erklärt Gott schon im alten Testament,   

Hebräer 1
Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht vergehen." 13 Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße"?

Auch hier erkennt man , dass der Vater das sagen hat  über Jesus .  

Jesus ist also richtig  mit seiner Aussage:  Der Vater ist  größer als ich .  Demnach hat  Gott der Vater, seinem Sohn göttliche Macht geben ,  nach der Auferstehung . Durch die Erhöhung.

Daniel 7 

Vers 13 und 14 eine Offenbarung , des Daniels im Alten Testament

  13 Ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht. 14 Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende.

@Manfred lies mal   Jesus bekam die Gewalt von seinem Vater . Jesus war also nicht der Vater und gleich  Gott . Ihm wurde erst das gegeben,, , dieses Königreich. 

21 Und ich sah das Horn streiten wider die Heiligen, und es behielt den Sieg wider sie,  22 bis der Alte kam und Gericht hielt für die Heiligen des Höchsten, und die Zeit kam, daß die Heiligen das Reich einnahmen. 

Der Vater ist nicht der Sohn  ..  Vater und Sohn ist  nicht ein Gott ..  

lieben Gruß

2

Zu deinem letzten Satz:

Der Verfasser des Hebräerbriefes meint dazu Folgendes: Gott ist ewig und erhaben. Über den König - der Verfasser meint hier Jesus - heißt es, dass Gott ihn gesalbt und damit in seine Herrschaft eingesetzt hat.

Der zitierte Psalm 45 springt im Original zwischen der Huldigung Gottes und der des (irdischen) Königs hin und her. Deswegen ist die Zuordnung des Verses 7 nicht ganz einfach. Wahrscheinlich wird hier der König mit "du Göttlicher" ('elohim) angeredet, um die große von Gott ausgehende Gnade der Berufung für den König auszudrücken.

Wenn ich diese Frage mal ganz kurz beantworten darf:

Für mich ein schlagkräftige Aussage des Paulus, dass Jesus Christus nicht der Erzengel Michael ist.....

Sternfunzel 02.08.2017, 19:29

hier sind wie einer Meinung.  Jesus ist höher als die Engel .  Nur war er auch  schon immer höher?

lieben Gruß

2
gromio 08.08.2017, 16:27
@Sternfunzel

sehr gute Frage......kannst DU sie beantworten?

cheerio

1
telemann2000 08.08.2017, 17:03
@gromio

Sternfunzel, die Bibel sagt deutlich, dass der Vater durch seinen 'einzigezeugten Gott' alle Dinge erschuf. 

Ein Schöpfer ist immer größer als seine Schöpfung...

1
telemann2000 08.08.2017, 17:06
@telemann2000

Zusätzlich bekam Jesus noch eine zusätzlich erhöhte Stellung nach seinem Tod die er vorher nicht inne hatte.... 

1
Sternfunzel 08.08.2017, 21:06
@gromio

Nein Gromio,   Hast Du da eine Antwort? Fürst Erzengel Michael  kämpfte gegen Satan und seine Engel .., laut Bibel , war  aber Jesus der einzigste der die Engel besiegte, 

demnach wäre Jesus , auch Michael 

aber auf der anderen Seite steht geschrieben.

7 Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel, 8 und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel. 9 Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.

** 10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unsers Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott.

11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod. **

Jesus war es nicht der da posaunte. War es der Sieger der da posaunte? wenn ja , wer Jesus kann es nicht gewesen sein.

Wer war da noch? 

also für mich ist das  immer noch nicht geklärt . 

Weißt Du da mehr?  

war Jesus Erzengel Michael vorher bevor er als Gottes Sohn durch den Menschen war, und würde später erhöht sodass er höher als die Engel war?  das ist so  , was dazu in meinen Gedanken vorgeht . 

lieben Gruß 

0
Sternfunzel 08.08.2017, 21:08
@telemann2000

@telemann2000 ich gebe immer Bibelstellen , wäre schön wenn Du das auch machst ..

seinen einziggezeugten Gott?? wo steht das denn, welche Bibelstelle? 

lieben Gruß

Ja ein Schöpfer ist immer  größer  , als seine Schöpfung . 

Jesus wurde vom Vater gezeugt . Demnach ist der Vater  größer als sein Sohn.

0
Sternfunzel 08.08.2017, 21:14
@telemann2000

richtig  Jesus wurde erhöht .  Dennoch schreibt das alte Testament , von dem Alten und dem Sohn. 

Daniel 7 

9 Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer. 10 Und von ihm her ging ein langer feuriger Strahl. Tausend mal tausend dienten ihm, und zehntausend mal zehntausend standen vor ihm. Das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgetan. 
   11 Ich sah zu um der großen Reden willen, so das Horn redete; ich sah zu bis das Tier getötet ward und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen ward 12 und der anderen Tiere Gewalt auch aus war; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lange ein jegliches währen sollte.
   13 Ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht. 14 Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende.

dennoch steht da nicht , dass Jesus höher als der Vater ist . 

lieben Gruß

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