Was versteht man genau unter panik Attacken?

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2 Antworten

Das sollte dir eigentlich dein Psychologe erklären.

Angst ist eigentlich ein Grundgefühl was alle Menschen haben sollten, weil Angst eigentlich ein Schutzreflex ist. Wenn man in Gefahr ist, reagiert der Körper mit Angst um sich schützen zu können. Das Nervensystem wird von Sympathikus und Parasympathikus gesteuert. Parasympathikus ist zusändig für die Entspannung der Nerven, Sympathikus regt sie an. Wenn man Angst hat arbeitet der Sympathikus auf Hochtouren und daraus folgen Reaktionen deiner Nerven. Der Körper wird auf Flucht eingestellt, deshalb steigt der Blutdruck, deine Pupillen weiten sich, Muskeln spannen sich an, man fängt an zu zittern, dir wird warm bis zum Schwitzen, die Atmung wird flacher... es ist einfach eine Art Urreflex der dir helfen soll von der Gefahr davonrennen zu können...

Bei Menschen mit Panikattacken reagiert der Körper schlicht und einfach auf meist völlig ungefährliche Dinge mit Angst. Und wenn du die Angst nicht brauchen kannst, weil du einfach nicht in Gefahr bist, sind die Gefühle lästig und unangenehm und man steigert sich immer mehr hinein. Man denkt man bekommt einen Herzinfarkt weil der Blutdruck steigt und das Herz wie wild klopft. Weil die Atmung flach wird, denkt man man ersickt und Hyperventiliert usw. bis die Angst an einem Punkt ist, an dem sie nicht weiter steigen kann und dann flacht sie wieder ab.

Deshalb muss man in einer Verhaltenstgerapie seinem Körper schrittweise beibringen, dass viele Sachen einem keine Angst machen brauchen und Angst ursprünglich eigentlich nichts Schlimmes ist, sondern was Gutes. Heißt dran arbeiten, sich der Angst stellen und sie besiegen. Aber ganz weggehen werden die Attacken nie mehr, du musst nur lernen mit ihnen umzugehen.

Alles Gute dir!

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Lies das auf den entsprechenden Portalen nach, und lass Dich medizinisch/kardiologisch untersuchen, wenn Du evt. Panik bei freudigen  Ereignissen erlebst.

Organische Abklärung = empfehlenswert.

Sonst psychosomatische Abklärung.

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