Was versteht man beim Tapezieren unter mittlere Art und Güte?

2 Antworten

Beim Tapezieren von "mittlerer Güte" zu sprechen, halte ich für Unsinn. Entweder, es ist ordentlich gemacht oder eben nicht.

Beschaffenheit der Wände:
Wenn Du die rohen Wände bearbeitest und zum Tapezieren vorbereitest, ist der Grundstein für das gute Gelingen gelegt - oder auch nicht, wie scheinbar in Deinem Fall.

Wichtig wäre gewesen, den Vermieter zum Zeitpunkt der kahlen Wände herzubitten, um ihn auf den desolaten Zustand hinzuweisen. Fotos machen, kurzer Bericht, gegenzeichnen lassen, abheften.
Dann hättest Du etwas in der Hand.

So ist das fertige Produkt "Wand mit Tapete"  - sicherlich aufgrund der schlechten Basis - nicht 100 % geglückt, und der Vermieter quengelt rum.

Wenn er Dich nicht direkt zum Nachbessern auffordert, würde ich es dabei belassen und Gras über die Sache wachsen lassen.

Geht er auf die Barrikaden, würde ich ihn darauf hinweisen, dass der Rest seines Gebäudes (lt. Deiner Schilderung) ebenfalls WEIT entfernt ist von einer "mittleren Güte" und er solle sich erst mal um diese Dinge kümmern, bevor er an Deiner Tapete rumzickt.

Da ich nicht davon ausgehe, dass Du alles alleine gemacht hast, ist es gut, wenigstens Zeugen zu haben.

Grüße, ----->


Das heißt dass der Vermieter von dir keine absolut perfekte Leistung fordern darf und dass du im Gegenzug nicht absichtlich pfuschen darfst.

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