Was versteht ihr unter Karma?

17 Antworten

Die Karma-Lehre ist eine fernöstliche Lehre. Sie wird im Buddhismus, Dschainismus und Hinduismus vertreten. Aber diese Lehre findet zunehmend auch in Europa Anklang.

Karma kann man mit „Schicksal“ übersetzen — eine Lehre, die die Menschen dazu bewegt, sich in ihr Schicksal zu ergeben, ohne gegen Mißstände anzukämpfen.

Sie glauben an eine Wiedergeburt. Deshalb nehmen sie ihr Leid einfach hin ohne Hoffnung auf gegenwärtige Besserung.

Diese Lehre ist unbiblisch. Was sagt die Bibel zum Thema Tod?

Im Garten Eden gebot der Schöpfer dem ersten Menschen, Adam: „Von jedem Baum des Gartens darfst du bis zur Sättigung essen. Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon isst, wirst du ganz bestimmt sterben“ (1. Mose 2:16, 17).

Hätte Adam auf Gott gehört und nicht gesündigt, wäre er nie gestorben. Tod war also die Strafe für Ungehorsam. Später bekam das erste Menschenpaar Kinder und „so ging der Tod auf alle Menschen über“ (Römer 5:12).

Man kann sagen: „Die Sünde wird mit dem Tod bezahlt“ (Römer 6:23). Die Bibel sagt sogar: „Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen“ (Römer 6:7). Oder anders ausgedrückt: Mit dem Tod ist alles beglichen.

Wir leben nach unserem Tod nirgendwo weiter, weder im Himmel, noch in einer Qualhölle (die die Bibel sowieso nicht lehrt).

Was bleibt von uns übrig? Wir bleiben in Erinnerung bei Gott. Er hat uns sozusagen in ein "Erinnerungsbuch" eingeschrieben:

"Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir, Und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben Hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden Und unter ihnen noch nicht einer da war." Psalm 139:16)

Gott hat gewissermaßen unseren genetischen Bauplan aufgezeichnet (DNS). Anhand dieses Bauplans kann er uns neu erschaffen. Genau das versprach Gottes Sohn — Jesus Christus:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräbern] sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

Gott führt also Buch über jeden von uns und kann uns nach unserem Tod wieder zum Leben auferwecken:

"Und ich sah die Toten ... und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten" (Offb. 14:12)

Wo werden wir leben, wenn Gott uns durch seinen Sohn auferweckt?

Eine begrenzte Anzahl wird gemäß Offb. 7:4 zu himmlischem Leben auferweckt. Und der große Rest von uns?:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

Wir werden also das wiedererlangt haben, was Adam und Eva verloren haben: ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden.

Dann wird es keinen Tod mehr geben:

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

Diese schöne Hoffnung dürfen alle Menschen haben.

Gottes Worte ist also unmissverständlich: Wer stirbt, wird nicht als jemand anders wiedergeboren, sondern hört schlicht auf zu existieren — mit der Hoffnung auf eine Auferstehung zumeist auf einer paradiesischen Erde.

Wieso aber haben dann einige Menschen eine vermeintliche Erinnerung an frühere Leben?

Was sich in der menschlichen Psyche abspielt (plus Unterbewusstsein), wird immer noch nicht vollständig verstanden. Welche Auswirkungen haben Medikamente oder Traumata?

Im Gehirn ist eine gewaltige Informationsmenge gespeichert. Träume und Fantasien, die sich aus diesem riesigen Datenspeicher nähren, können so lebhaft sein, dass sie leicht für real gehalten werden.

In Einzelfällen können auch böse Geistwesen übernatürliche Phänomene bewirken, die etwas Unwirkliches als real erscheinen lassen (1. Sam. 28:7-19).

Zu wissen, was die Bibel verheißt, gibt eine echte Hoffnung: Die allermeisten Verstorbenen werden auferweckt werden, und zwar hier auf der Erde in Gottes neuer Welt, die bald das ungerechte, böse System von heute ablösen wird (2. Pe. 3:13, 14).

Es gibt in der Physik die bekannte Kausalität, was die Beziehung von Ursache und Wirkung beschreibt.

Im Sanskrit gibt es dafür den Begriff Karma, welcher sich global 'eingebürgert' hat.

Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung, wobei es sich hier um Wiedergutmachungen handelt...

Karma wirkt immer, denn es ist eine energetische Kraft...

Wie merkt man das, dass man einem Karma gegenübersteht?

Wenn man zB immer wieder mit der ein und derselben unangenehmen Person zu tun hat, mit dem man nicht zurechtkommt und immer wieder aneinanderrappelt - dann liegt hier zumeist eine karmische Beziehung zugrunde...

Es gibt Situationen, bei diesen man eine Person antrifft, welche man zuvor nie getroffen hatte und dennoch ein unangenehmes Gefühl für diese in sich wahrnimmt...

Wie kann dies sein, wenn man doch zuvor nie mit dieser Person zu tun hatte und nie mit dieser in Kontakt gewesen war?

Unangenehmes Gefühl muss nicht immer mit Gefühlen der Ächtung uind Hass gleichgesetzt sein, sondern kann auch mit einem Gefühl der Unsicherheit, der Vorsicht, der Unannehmlichkeit der Person gegenüber einhergehen...

Hier gilt dann etwas aufzuarbeiten und aufzulösen - zwischen diesen Personen. Zumeist gehen diese dann ihre eigenen Wege hinterher, oder werden 'beste' Freunde...

Verhaltensweisen, welche zum eigenen und / oder anderen Schaden und zur eigenen und / oder anderen Schädigung führen, fallen unter das Gesetz des Karmas...

Jede Seele hat dasselbe erste Hauptkarma: Gottesverrat!

Gruß Fantho

---die folgen einer handlung wird dir von deinem schicksal bestimmt.

---wie du aber die auswirkungen, die dich selber treffen, auffasst, das liegt in deiner persönlichen freiheit.

---und nach deiner beurteilung der auswirkungen richtet sich dann die stärke der nächsten schicksalshandlungen, die auf dich zukommen.

---beurteilst du die auswirkung so, daß du dir selber die schuld gibst, werden die kommenden schicksalsauswirkungen gemäßigter.

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