Was versteht ihr unter dem Begriff Arzt?

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9 Antworten

Arzt ist ja kein Begriff, sondern ein Beruf, der je nach Fachrichtung/ Anstellung sehr sehr unterschiedliche Aufgabengebiete umfasst. 

Schließlich ist die Fachrichtung auch entscheidend, bin ich Allgemeinmediziner oder Proktologe, arbeite ich angestellt in einer Arztpraxis oder gehört sie mir....
Oder ist der Job im Krankenhaus. Es ist schon ein Unterschied, ob ich relativ schlecht bezahlt im Krankenhaus angestellt bin, oder aber dort als Chefarzt fungiere.

Grundsätzlich fällt mir beim Beruf  "Arzt" ein, dass dieser zwar ein umfangreiches und anspruchsvolles Studium absolviert hat, auch durchschnittlich hohes Ansehen genießt und er relativ hohes Einkommen hat, all dies aber Nichts darüber aussagt, ob er dann schließlich die richtigen Diagnosen und Therapien stellt und überhaupt in der Lage ist, auf Patienten einzugehen. Denn obwohl es sinnvoll wäre, ausreichend geschult in Psychologie oder verwandten Studiengängen ist er nicht.

Verantwortung und "Stress" hat man auch in vielen anderen Berufen.

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Beziehe dich doch auf bereits existente Umfragen. Es gibt regelmäßig welche, die Aussagen wollen welche Berufsgruppen wie hoch angesehen sind. Dabei sind Ärzte immer ganz oben dabei und Bänker idR. recht weit unten.

In der Praxis sieht es aber oft anders aus, da Ärzte immer schneller Zivil- und Strafrechtlich von unzufriedenen Patienten angezeigt werden.

Ich assoziere den Beruf in erster Linie mit viel Arbeitszeit bzw. wenig Freizeitausgleich, hohen Anforderungen (Ausbildung & Erwartungshaltung) und viel Verantwortung.

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Diese Leute müssen(!) ein nahezu perfektes "Personengedächtnis" haben und Krankheiten\\\\ Beschwerden sowie auch meist noch den jeweiligen Medikamenten-und Therapieplan für ihre Patienten im Kopf haben. ICH bekomme es schon kaum hin, mir die Namen besonders netter Supermarktkassiererinnen zu merken, die mir  meine Einkäufe in das Netz meines Rollis packen.Weiterhin muß der Arzt unzählige Namen von Medikamenten, deren Wirkung und Unverträglichkeiten miteinander kennen. Nebenbei ist Personalführung ein Gebiet, mit dem sie sich auskennen müssen: In großen Praxisgemeinschaften sind viele "Hilfskräfte" beschäftigt und als deren Chef muß mir bekannt sein, wen ich Blut abnehmen lassen kann, oder wer sich mit Abrechnungen und Krankenkassen am Besten auskennt. Manche Ärzte machen auch noch Hausbesuche, was die Freizeit gewaltig einschränkt. Zusätzlich sind sie immer dann gefordert, wenn irgendwo jemand umgekippt ist oder ein Verkehrsunfall mit Verletzten in der Nähe stattgefunden hat. So viele Aufgaben, die immer mit dem gewaltigen Risiko von Fehlern belastet sind, hätte ICH in meinem Berufsleben NICHT haben wollen.


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Kommentar von rotreginak02
21.06.2016, 22:15

...wobei das Risiko durch die entsprechende Versicherung gut abgedeckt ist. Auch deshalb ist ein Arzt dazu angehalten, keinen Fehler zuzugeben, selbst wenn er das gerne möchte, denn darum kümmert sich dann einzig und allein die Versicherung....... zum Leidwesen des Patienten, der nicht selten dabei "vor die Hunde geht" bzw. noch kranker wird. Und vom Personalwesen haben die meisten niedergelassenen Ärzte auch keine Ahnung, das wird meist komplett ausgesourced oder man übernimmt schlichtweg die bisher damit beauftragten Mitarbeiter/innen bei Praxisübernahme.

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Ein Arzt, eine Ärztin, beschäftigt sich mit der Vorbeugung (Prävention), Erkennung (Diagnose), Behandlung (Therapie) und Nachsorge von Krankheiten und Verletzungen (Patientenversorgung).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Arzt

Ich finde, dass es einfach die treffendste Beschreibung und auch die kürzeste ist.

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Arzt ist ein gesetzlich definierter Beruf, der nicht auf dem subjektiven Verständnis von Patienten/Verbrauchern basiert, sondern auf gesetzlichen Vorschriften. Gehe mal googlen.

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für mich sind Ärzte Menschen, die an einer Uni eine ganz besonders festgelegte Form von Medizin lernen und meistens bei dieser Form bleiben. zu wenig schauen in Bereiche wie Psychologie, Soziologie, sammeln Erfahrungen von Erkrankten was für kleine Hausmittel z.B. Schmerzen lindern können... Ich sehe Ärzte als eine Art Angestellte (auch wenn sie eine eigene Praxis haben), die jeden Handgriff nach Schema F machen.

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Ich verstehe unter dem Begriff Arzt, viel Arbeit, viel Verantwortung, lebenslanges lernen, wenig Freizeit und dumme Patienten, die meinen alles besser zu wissen nur weil sie Google mehr glauben als einen studierten Mediziner. 

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Hey ho,

(Erstmal deine Punkte)

dann Mut (Der Arzt kann im schlimmsten Fall alles versauen)

Hektik (Wenn er/sie durch das Krankenhaus läuft)

Freundlichkeit, Offenheit, Ärztliche Schweigepflicht, deshalb vertraulich,

Das waren jetzt die Punkte, die ich soweit im Kopf habe^^.

Bitteschön

MfG

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Krankenhaus Operation und Arztpraxen

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