Was verdienen Hilfskräfte im Durchschnitt?

4 Antworten

Früher konnte man sich als Hilfsarbeiter, oder besser: als angelernter Arbeiter durchaus in einer Firma hocharbeiten. Auch heute ist die Bezahlung in den einzelnen Branchen durchaus unterschiedlich.

Als Pflegehilfskraft im Altenheim kannst du in Vollzeit mit entsprechender Berufserfahrung etwa 2.000 Euro brutto verdienen, auf dem Bau beträgt in Westdeutschland der Mindestlohn 11,30 €/Stunde.

Wer da also fleißig ist, womöglich ein paar Nacht- oder Wochenendzuschläge mitnehmen kann, kann davon leben.

Problematisch wird es im Niedriglohnsektor, wenn zu einer prekären Bezahlung (Mindestlohn8,84 €/Stunde) noch Teilzeitverträge oder Befristungen und häufige Zeiten ohne Arbeit dazukommen. Das geht leider häufig Hand in Hand. Oder wenn du als Kurierfahrer mit eigenem Sprinter als Subunternehmer tätig bist. Da musst du schon rund um die Uhr arbeiten, um anständig davon leben zu können.

Aufstiegschancen hat man als Hilfsarbeiter heute nur sehr eingeschränkt. Die einzige Möglichkeit liegt eigentlich in der Nachqualifizierung und dem nachträglichen Erlernen eines Berufs oder der Spezialisierung auf ein bestimmtes Fachgebiet.

Was heißt Hilfsarbeiter was verstehst Du darunter,ich kenne viele sogenannter Hilfsarbeiter die einen FA haben und aus gesundheitlichen Gründen keine andere Wahl hatten ihren Lebensunterhalt auf den 2.Arbeitsmarkt zu verdienen.Der  Verdienst liegt ca.bei 9.36 €-10,50€/Brutto die Stunde,im Osten. .Hinzu kommen noch Zuschläge für Nachtschichten.Diese sind von Region zu Region unterschiedlich.Im Osten liegen sie bei 5%,manche Firmen zahlen auch mehr.Im Westen sollen sie sogar bei 25% liegen.

Ich gehe davon aus ,das Du Dir ein höheres Ziel gestellt hast.Ob man von den Lohn leben kann als Alleinstehender bei einen Nettoverdienst von ca.1100,00€ die Entscheidung liegt bei Dir.Vieleicht noch ein Hinweis,denk auch an Deine Zukunft ,die Rente fällt nicht sehr hoch aus.

verglichen mit hartz4 ist ein hilfsarbeiterverdienst wie ein vermögen; jedoch deutlich schlechter aus der sicht von gut ausgebildeten fachkräften.

versuche einfach, diese "prägung" zu durchbrechen, die man leider bei kindern aus sozialen unterschichten findet. das ist kein genetisch bedingter mangel an fähigkeiten, sondern einfach die gewöhnung an solche lebensumstände verbunden mit dem verlust von ehrgeiz, etwas bessers auf die beine stellen zu können.

und 2 bmws oder mercedes werden deine eltern auch nicht gefahren haben, vermutlich einfache, ältere autos. und kinder haben nie die übersicht über die effektiven vermögens- und einkommensverhältnisse der eltern.


Wie wirk überhöhte Lohnvorstellung im Vorstellungsgespräch auf Chef?

Ich habe als Gärtnerin eine Berufserfahrung von 1,5 Jahren. Bei einem Vorstellungsgespräch in einer Heilpflanzengärtnerei wurde ich gefragt wie viel ich mir denn als Bruttolohn vorstelle. Dann habe ich mich an meinen vorigen Betrieben orientiert (1.Betrieb 2000, 2. Betrieb 1890 Euro brutto) und gesagt 2000. Darauf meinte der Chef, dass seie hoch angerechnet er würde mir zwischen 1600 und 1700 geben. Ich habe gesagt, dass ist auch ok. Ansonsten verlief das Gespräch sehr gut und ich wurde zum Schnupperarbeiten eingeladen. Aber hat mich die 2000 Euro Aussage überheblich wircken lassen? Ich mach mir da jetzt voll die Vorwürfe.

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Was ist so toll an Arbeit?

Bitte kommt nicht mit so Sachen wie Arbeit kann Spass macht, Arbeit ist Erfüllung usw. Die meisten Menschen haben eben nicht die Möglichkeit das zu machen was ihnen gefällt. Stattdessen müssen sie nehmen was kommt. Selbst wenn das bedeutet ein unterbezahltem Drecksjob nachzugehen. Z.B Leiharbeit. Was soll also so toll an Arbeit sein? Weil normalerweise ist Arbeit weder besonders gut bezahlt noch besonders erfüllend. Daher frage ich mich was denn an Arbeit so toll sein soll? Besonders öde schlecht bezahlte Fliessbandarbeit? Ich meine nicht jeder kann studieren oder eine gute Ausbildung machen. Auch gibt es gar nicht so viele gut bezahlte Jobs die wirklich "erfüllend" sind. Also ich frage mich was ist so toll an Arbeit?

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Nach Baby. Wie geht berufliche Laufbahn weiter?

Hallo,

ich befinde mich in den letzten Monaten meiner Ausbildung und werde spätestens im Januar meine mündliche Prüfung ablegen, somit ist dann meine Ausbildung beendet. Unser Baby kommt voraussichtlich dann im Februar zur Welt. Da mich mein Ausbildungsbetrieb nicht übernimmt, muss ich mich normalerweise ja wieder für eine neue Arbeitsstelle bewerben. Kann ich nun schon Bewerbungen schreiben, für die Zeit nach der Geburt? Ich möchte recht zügig nach der Geburt wieder Arbeiten gehen, um nicht allzu lange aus dem "Geschäft" zu sein und der Papa wird dann für das Kleine da sein (er ist selbstständig und kann sich die Termine so einteilen wie er möchte). Wie verhalte ich mich nun am besten? Danke euch.

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Wo gibt es Infos für eine Umschulung?

Ich bin gelernte Einzelhandelskauffrau arbeite aber bei einer Familie und betreue ihre behinderte Tochter. Da die Familie aufgrund der schweren Behinderung ihrer Tochter selbsrständig sind können sie auch ungelernte Leute einstellen. Ich liebe meinen Job und bin in allem sicher, arbeite nun schon 7 Monate da. Ich möchte gerne mehr Geld verdienen/Stundenlohn und meine frage ist daher wo oder wie kann ich eine Umschulung oder Weiterbildung neben meinem Job machen ? Eine weitere Ausbildung ist nicht möglich aus finanziellen gründen.

Danke im voraus für Antworten.

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Argumente das jemand die Ausbildung nicht abbricht wegen Lohn?

Hallo,

meine Cousine (18) möchte wohl ihre Ausbildung abbrechen (Ihr gefällt es dort nicht und es scheint wirklich große Probleme zu geben).

Ihre Leistung in der Schule waren nicht so blendend.

Sie meint nun sie möchte ihre Ausbildung abbrechen und mehr Geld verdienen, dank des Mindestlohn. Mit Mindestlohn wäre die "Einkommen" höher als das der Ausbildung... verständlich irgendwie, dass man da keine Lust hast. Aber eine feste Ausbildung ist besser als 2 -3 Jahre "mehr Gehalt" ...

Auch wenn das Endgehalt woh gerade mal über Mindestlohn ist, aber das ist wohl ne andere Sache.

Die Argumente mit der "Besser für Später" ziehen nicht... da sie "im jetzt nur lebt" ..

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Indirekte Unfallbeteiligung?

Hallo miteinander,

ich war heute in einen Unfall verwickelt, zumindest indirekt. Ich kam von einer Seitenstraße zu einer T-Kreuzung, wollte links abbiegen und hatte eine grüne Ampel. Von links kamen mehrere Autos an die Kreuzung angefahren. Ich bemerkte, dass zwei Autos geradeaus weiter fuhren, obwohl sie eigentlich rot haben müssten, ging voll in die Eisen und kam noch vor der Kreuzung zum stehen (kein Schaden).

Das vordere Auto der beiden bremste und das hintere Auto fuhr auf, nur Blechschäden ohne Personenschaden. Meine Beobachtungen dabei waren, dass die Autos, die von rechts gefahren kamen (Spur geradeaus), an ihrer Ampel noch standen und die drei Autos hinter den beiden Unfall beteiligten Autos nur langsam und mit mehr Abstand an den Unfallort fuhren (als wäre die Ampel eben erst umgesprungen). Ich bin somit der Meinung, dass ich grün hatte und die beiden anderen Autos aus Versehen die Rechtsabbiegerampel mit der Ampel für geradeaus verwechselten.

Wir sind dann alle zur Seite gefahren, haben Daten ausgetauscht und die Polizei gerufen. Wie gesagt, bin ich mir 100%ig sicher, dass ich nicht schuld bin und grün hatte, trotzdem natürlich indirekt an dem Unfall beteiligt war. Die beiden anderen schoben übrigens natürlich mir die komplette Schuld zu. Ich wurde total ignoriert und auch ziemlich dumm angemacht... Die Polizisten sagten, dass hier zwei Aussagen gegen meine stehen (obwohl meine Aussage glaubhafter wohl war) und sie deswegen eine Anzeige wegen des Überfahren einer roten Ampel aufnehmen müssen (240€ Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot).

Die beiden anderen behaupten natürlich, dass sie grün hatten. Die hintere Fahrerin hielt aber keinen Sicherheitsabstand ein und war wohl auch etwas abgelenkt durch ihr kleines Kind (sagte sie selbst).

Jetzt meine Frage: Dass ich von der Polizei irgendwann höre, ist mir klar. Dass ich dann dagegen angehen kann juristisch ist mir auch klar, obwohl ich inzwischen gewillt bin, es einfach zu bezahlen und dann meine Ruhe zu haben. Vor allem da ich nicht unbedingt auf mein Auto angewiesen bin. Aber wie mache ich das mit der Versicherung? Muss ich da was melden? Und wenn ich die Strafe von der Polizei einfach akzeptiere, wird das dann als Schuldeingeständnis von der Versicherung verstanden?

Was sagt ihr? War mein erster Unfall...

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