Was verdanken wir den Türkischen/Muslimischen Gastarbeitern wirklich?

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4 Antworten

Den Türken verdanken wir, daß wir trotz Rekordreichtümern ein Billiglohnland geblieben sind. Das ist jetzt natürlich polemisierend. Die türkischen Immigranten können da natürlich nix für.

Aber genauso, wie heute weiter die Facharbeitermangellüge von den Arbeitgeberverbänden geschwungen wird, war auch schon der Gastarbeiterzustrom in erster Linie ein Mittel, um die Löhne und Benefits untenzuhalten. 

Hierzu darf man nicht vergessen, was maßgeblich zum so schnellen Wirtschaftsaufschwung geführt hat - nach dem Krieg war Deutschland ein Land mit niedersten Löhnen, aber einer fortgeschrittenen und hochgradig ausgebildeten Gesellschaft. Diese Situation gibts im Normalfall nicht.

Damit ahben wir einen künstlichen Bedarf nach deutschen Produkten geschaffen, Die Gastarbeiter kamen, um nach der Wohlstandsexplosion weiter einen Niedrigeinkommensbereich und die Preise zu halten.

Und die Türken haben halt nochmal etwas weniger Ansprüche gestellt, als die europäischen Gastarbeiter zuvor.

Und heute sind´s eben die Flüchtlinge von irgendwoher, die so furchtbar wichtig für unsere Wirtschaftsführer sein sollen. Wenn es ernsthaft so wäre, hätten wir in diesem Land bereits seit Jahrzehnten ein modernes Immigrationssystem, daß meritokratisch eine Immigration fördert.

Stattdessen schieben wir ausländische Studenten nach Ausbildungsabschluss und Sozialisation in Deutschland ab, wenn sie nicht sofort auf die Füsse fallen.

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Quellen habe ich leider nicht, aber aus dem Kopf heraus kann ich sagen, dass es vor allem um den Beitrag des Wiederaufbaus von Wohngebäuden geht, da im Krieg ja sehr viel zerstört wurde. Und da die meisten arbeitsfähigen Männer im Krieg gefangen oder getötet wurden und Frauen körperliche Arbeiten nicht so gut ausführen können wie Männer bestand ein gewaltiger Arbeitskräftemangel, welcher durch die Gastarbeiter ausgeglichen werden konnte. Ansonsten gibt es noch Beiträger über die man diskutieren kann, wie kulturelle und kulinarische Bereicherung, usw.

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Kommentar von hauseltr
27.04.2016, 23:32

Es gab außer den Türken auch Italiener; Spanier, Portugiesen, Marokkaner und Jugoslawen, die als sogenannte Gastarbeiter in Westdeutschland arbeiteten. Diese wurden von vielen Industriebetrieben wie z.B. VW (Italiener) und Ford (Türken) angeworben, aber auch vom Bau oder kommunalen Betrieben (Müllabfuhr, Straßenreinigung).

Auch in der DDR gab es "Gastarbeiter", auch wenn man sie nicht so nannte. U.a. aus Algerien, Vietnam, Mosambik, Sambia, Kuba usw.


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Nein, die Gastarbeiter waren absolut nicht wichtig für den wiederaufbau Deutschlands!

Was aber wirklich war: Deutschland brauchte in den 60er-Jahren dringend aufgrund Leistungsspitzen Fremdarbeiter und die holte man sich eben in den südlichen Gefilden.

Der Wiederaufbau fand weitgehend in den 50er-Jahren statt!

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Kommentar von SirAskAlot45
27.04.2016, 23:28

also durften die gastarbeiter nur den Boom der Deutschen Wirtschaft miterleben? Gibt es Aufzeichnungen wie z.b. Tätigkeitsnachweise der Gastarbeiter?

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Kommentar von Vknur2
28.04.2016, 18:48

Falsch...

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. Bis die Türken kamen, war der Zug schon abgefahren. Wir haben unser Land selber aufgebaut.

Vor den Türken  waren schon zig andere Fremdabeiter in unserem Land

https://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung_aus_der_T%C3%BCrkei_in_die_Bundesrepublik_Deutschland

Ich kann mich noch genau an die ersten Gastarbeiter erinnern, die bei uns ankamen - es waren Italiener. Exoten für uns :-) Türken kamen erst viel später..

Das ist eben auch so eine Lügengeschichte die immer wieder verbreitet wird, dass die Türkei unser Land aufgebaut hätte :-(

Die Türkei wurde uns damals durch die USA aufgedrängt, auf Druck der Türkei, weil die Türkei überbevölkert war und die Leute keine Arbeit hatten.

1958 war Deutschland zweitstärkste Wirtschaftsmacht der Welt nach den
USA. Zu diesem Zeitpunkt befand sich noch kein einziger Türke auf
deutschem Boden.

lg

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