Was veränderte die französische Revolution im Themenbereich Menschenrechte?

4 Antworten

In der Französischen Revolution hat die Nationalversammlung am 26. August 1789 eine „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ („Déclaration des Droits de l'Homme et du Citoyen“) beschlossen. Die Menschen- und Bürgerrechte wurden Bestandteil der Verfassung vom 3. September 1791.

Sie sind als natürliche, unveräußerliche und heilige (unantastbare) Rechte der Menschen zeitlos gültig. Die Menschenrechte haben einen überstaatlichen Anspruch. Die Vertreter des französischen Volkes haben sie nicht ins Leben gerufen sondern formuliert und anerkannt.

Das Denken der Aufklärung hatte Ideeen zu Menschenrechten, aber vor der Revolution gab es in Frankreich keine staatlich anerkannten Menschenrechte.

Der Text der Erklärung enthält die grundlegenden Ideen.

Freiheit und Gleichheit gelten für alle Menschen (Artikel 1: „Die Menschen werden frei und gleich an Rechten geboren und bleiben es.“). Im Staat gilt das Prinzip der Volkssouveränität (Artikel 3). Legitime (gerechtfertigte) Macht geht vom Volk aus. Es gibt eine Verfassung und eine Rechtsstaat. Freiheit (z. B. die Meinung- und Pressefreiheit) besteht darin, alles tun zu dürfen, was nicht anderen schadet. Ihre Ausübung hat nur die Grenzen, die anderen Mitgliedern der Gesellschaft das Genießen dieser gleichen Rechte sichert. Die Grenzen können nur durch das Gesetz bestimmt werden. Es gibt ein Recht auf Eigentum, das Recht auf Sicherheit und das Recht auf Widerstand gegen Unterdrückung.

Alle sind vor dem Gesetz gleich. Alle (in der Praxis aber nur die männlichen Bürger) haben freien Zugang zu allen Tätigkeiten und öffentlichen Ämtern und das Recht politischer Mitbestimmung. Vorher herrschte der Absolutismus, eine Königsherrschaft ohne Einschränkung der Machtfülle durch eine Verfassung. Es gab eine Ständegesellschaft mit Privilegien (Klerus und Adel). Der Dritte Stand trug die Hauptlast der Besteuerung, hatte aber keine politische Mitbestimmung. Es gab Zensur (Vorzensur; nur was genehmigt wurde, durfte veröffentlicht werden). Der König konnte Verhaftungen verfügen (Lettres de Cachet) und es bestand kein Schutz vor willkürlichem Zugriff.

Die Praxis in der Französischen Revolution hielt sich nicht vollständig an die Ideale der Theorie (z. B. Septembermassaker 1792 mit Ermordungen in Gefängnissen, Gefahr einer Verfolgung wegen abweichender Meinung während der „Schreckensherrschaft“, Einschränkungen der Pressefreiheit mit zeitweiligen Verboten bestimmter Zeitungen).

Wann hast Du endlich Deine Haus- oder Diplomaufgabe geschafft?. Diese Frage stellst Du nun in verschiedenen Variationen. Und bekommst so gute Antowrten. Den Rest kannst Du vielleicht selbst mal rausfinden!

Das sehe ich mal wieder genau so, aber so lange er auf seine Fragen so ausführliche Antworten bekommt, hat er überhaupt keine Veranlassung, sich selber zu bemühen! Solche Leute sind möglicherweise aus dem Holz geschnitzt, indem sie zukünftig als Juristen die geschaffenen Werte der arbeitenden Bevölkerung abschöpfen? DH

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@Gabi40

warum Juristen? Es gibt in allen Berufen Leute, die andere arbeiten lassen und das Ergebnis als Eigenleistung verkaufen. Irgendwann fliegt das aber auf - nur - das kann dauern!

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Durch ihre Hauptlosung: Freiheit, Brüderlichkeit und Hilfe den Schwachen gegenüber und durch Marat und Robesspierre!

maximillien de robbespierre übrigends..xD

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@alfrednobel

Kleine Korrektur, des verhinderten Nobels "Maximilien Marie Isidore de Robespierre" (nur ein B war doch kein Seehund). ;~}}

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Die Gleichheit haste in deiner Aufzählung vergessen. Egalite, Fraternite et Liberralite (irgendwo ist da ein Schreibfehler, hab aber jetzt keine Lust zum Suchen)

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