Was verändert ein Austritt aus der katholischen Kirche?

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14 Antworten

Wenn Du keinen sozialen oder pflegerischen Beruf ergreifen willst und in keiner Gegend wohnst, in der soziale Einrichtungen vorwiegend in kirchlicher Hand sind, ändert sich für Dich nichts. Du hast also nur Vorteile.

Als Nicht-Christin habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass man sehr wohl Nachteile haben kann, wenn man z.B. Erzieher, Sozialpädagoge, Altenpfleger, Krankenschwester etc. werden will und in einer Gegend wohnt, in der Einrichtungen aus diesem Bereich vorwiegend in der Hand von Caritas, Diakonie und co. sind. Als Nichtmitglied der kath. oder ev. Kirche bekommt man dann weder eine Praktikumsstelle noch einen Arbeitsplatz, wenn man örtlich gebunden ist. Mir wurde sogar mal von der Leitung einer ökumenischen Einrichtung, bei der ich mich für das praktische sozialpädagogische Studienjahr beworben hatte, geraten, ich solle doch wieder in die Kirche eintreten, dann würde ich die Praktikumsstelle sofort bekommen. Ich habe dann dankend darauf verzichtet :-)

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Kommentar von Waldfrosch4
02.08.2015, 13:12

Das " viele Geld "der R.K.Kirche wird gerne von denen angenommen die die Kirche im Grunde verachten .

Ich finde es richtig das die R.K.Kirche gläubigen Menschen den Vorzug gibt .

wo sie das nicht tut ,wie das in der Schweiz etwa der Fall ist ,rächt sich das am Ende bitter .

Wenn ich  zbsp. meine alte Mutter in eine R.K.Einrichtung oder meine Kinder in obunt gebe ,erwarte ich dort nämlich eine Katholische Haltung und nicht etwas esoterisches oder athistisches ..von seitens des Personales !

Gut dass du dankend abgelehnt hast ,Heuchler gibt es nämlich schon viel zu viele .

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Zu allerserst würde ich mit meinen Eltern über diese Gedanken sprechen, unabhängig davon, ob du deren Zustimmung bräuchtest oder nicht. Vielleicht haben deine Eltern Argumente, die du bei deinen Überlegungen noch gar nicht berücksichtigt hast, ganz gleich ob für oder gegen einen Kirchenaustritt.

Was immer wieder vorgebracht wird, dass man sich eine Menge Geld sparen würde. Das würde ich mal ganz kritisch sehen. Die Berechnung der Kirchensteuer ist ganz grob in etwa so:

Berechnete Jahreseinkommensteuer --- von diesem Betrag werden 8% bzw. 9% Kirchensteuer berechnet --- von diesem berechneten Kirchensteuerbetrag wird ein nominaler Pauschalbetrag für jedes Kind abgezogen. Ob für den Ehepartner bei gemeinsamer Veranlagung nochmals ein Pauschbetrag abgezogen wird, weiß ich jetzt auf die Schnelle nicht. Unterm Strich bleibt nicht mehr viel übrig, wenn überhaupt.

Dazu ein paar Zahlen für 2011:

- Einkommensteuerabzug vom Lohn: 10764,-- € bei 46980,-- Euro zu versteurndem Einkommen

- Festsetzung durch das Finanazamt nach der Steuererklärung: 7325,-- €

- Während des ganzen Jahres inbehaltene Kirchensteuer: 102,72 €

- Festgesetzte Kirchensteuer: 0,00 €

- Die einbehaltene Kirchensteuer von 102,72 € wurde zurückerstattet.

Du siehst: Selbst bei fast 50.000 Euro Steuerbrutto bezahlt man noch keine Kirchensteuer. Alle Zahlen wurden einer Einkommensteuererklärung für 2011 entnommen. Die Einkommensteuer für die folgenden Jahre war niedriger und somit wurde erst recht keine Kirchensteuer berechnet. Das alles allerdings nach der Einkommensteuererklärung beim Finanzamt.

Was folgt daraus?

1. Damit du überhaupt Kirchensteuer bezahlen müsstest, musst du schon ordentlich etwas verdienen und entsprechend Einkommensteuer bezahlen.

2. Wenn jemand "viel" Kirchensteuer bezahlen muss, verdient i.d.R. soviel, dass er sich darüber nie Gedanken machen müsste, ob er Kirchensteuer bezahlen muss oder nicht. So jemand muss sich keine Gedanken darüber machen, ob er einen Euro zweimal umdreht und ihn ausgibt oder nicht. So jemand kann beruhigt mal 100 Euro gedankenlos ausgeben, ohne dass es ihn kratzt.

3. Wenn also jeamd aus der Kirche wegen des Geldes austritt, dann weniger, weil er auf die paar Euro angewiesen wäre, sondern weil er sich z.B. über die Kirche entsprechen ärgert und nicht will, dass sie auch noch Geld von ihm bekommen. Die Gründe sind also nicht bei der finaziellen Not zu suchen, sondern haben andere Ursachen.

Ich habe dir die Zahlen genannt, damit niemand sagen kann, ich würde das nur behaupten und in Wirklichkeit sei das nicht so. Jeder Fall ist natürlich anders. Aber du kannst sehen, solange du dich in der Ausbildung befindest, wirst du --- wenn überhaupt --- nur wirklich sehr wenig Kirchensteuer bezahlen. Und wenn du mal verdienstmäßig in nennenswerte Regionen kommst, kannst du immer noch über inrn Kirchenaustritt nachdenken.

Alle anderen Gründe besprich doch mit deinen Eltern. Ich denke, das dürfte doch wohl das beste sein. Und wenn du aus der Kirche ausgetreten bist, ohne vorher mit ihnen darüber gesprochen zuhaben, wird das Gespräch so und so kommen, wird aber wahrscheinlich deutlich schwieriger für die Familienatmosphäre sein. Deshalb: Besser vorher reden, wie nachher "reparieren".

Eine "Wirkung" des Kirchenaustritt bleibt meistens unbeachtet, kann aber u.U. süäter eine Rolle spielen: Wer einmal aus der Kirche ausgetreten war und später wieder eintritt, kann ohne Ausnahmegenehmigung durch den Vatikan nicht zum Diakon bzw. Priester geweiht werden. Ich habe das einmal miterlebt, wo jemand aus der Kirche ausgetreten war, später den Zugang zum Glauben und zur Kirche wieder gefunden hatte und Diakon werden wollte. Das ging dann leider nicht, bzw. sie wollten den schwierigen Weg der Ausnahmegenehmigung ("Dispens") nicht mehr gehen. Aus meiner Sicht war das sehr schade und wäre kein Problem gewesen, wäre er früher nicht ausgetreten, sondern hätte er nur von der Kirche "abstinent" gelebt.

Ich hoffe, du findest deinen Weg und mit deinen Eltern zu einer guten Lösung für dein Problem.


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Nach meiner Erfahrung ändert sich nicht das geringste, außer den schon erwähnten Umständen:

  • Du sparst Kirchensteuer
  • Du könntest Probleme im sozialen Sektor bekommen

Oder irgendwie vielleicht doch. Es ist ein Stück Ehrlichkeit und Mut. Für mich wäre es pure Heuchelei, wäre ich Mitglied einer Kirche.

Wenn du noch nicht 14 bist, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Du wartest ab
  • Du bittest deine Eltern um Zustimung. Ob du da kämpfen musst, und ob der Kampf sich lohnt, musst du entscheiden
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Mit 14 Jahren hast du die Religionsfreiheit, das heißt aber nicht, dass du aus der Kirche austreten kannst. Ich glaube das kannst du erst mit 18 Jahren.

Dann aber musst du keine Kirchensteuer mehr bezahlen, kannst aber nie wieder in einer kirchlichen, bzw. christlichen Einrichtiung arbeiten.

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Kommentar von martin7812
29.07.2015, 22:16

Aus der Kirche austreten kann man in ganz Deutschland ab 14 ohne Zustimmung der Eltern.

Bis 14 benötigt man die Zustimmung der Eltern.

Bis 10 (bzw. 12) entscheiden die Eltern alleine.

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Aus welchem Grund möchtest du austreten? Also bedeutet dir der Katholische glauben überhaupt nichts? Gehst du nicht in die Kirche? Ich würde keine schnellen und unüberlegten Dinge tuen, du bist noch jung. Vielleicht glaubst du im Moment ich brauche Gott nicht, aber du wirst diese Entscheidung wahrscheinlich später bereuen. Überlege es dir gut, naja ich hoffe der Herr zeigt dir den richtigen Weg.

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Bis zum Beginn einer Lehre ist es völlig egal, ob du in der Kirche eingetragen bist oder nicht. Es liegt dann an dir, ob du sie nutzen willst oder nicht.

Sobald du aber arbeiten gehst spürst du, dass die Kirche an deiner Brieftasche herumfingert, indem sie Kirchensteuer einzieht. Mit deinem Austritt ändert sich das und du hast das Geld für dich.

Wenn du selbst nicht gläubig bist, kann es dir egal sein, solange du nichts zahlen musst.

Mach dir also keinen Stress, warte bis du anfängst zu arbeiten, gehe zum Amtsgericht oder Bürgerbüro (Je nach Bundesland) und lasse dich austragen. Das kostet eine kleine Gebühr.

90% aller Mitglieder in der Kirche sind keine Christen, sondern nur Sympathisanten, die aus eher praktischen Gründen oder Tradition Mitglied sind. Das zeigt unsere Gesellschaft deutlich und ist auch gut so.

Mit deinem Austritt zeigst du nur, dass du ehrlich bist, indem du nicht mehr in einem Verein eingeschrieben bist, dessen Statuten du gar nicht halten willst und kannst.

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Du musst keine Kirchensteuer mehr zahlen, du darfst nicht mehr kirchlich heiraten, dir werden keine kirchlichen Sakramente mir zuteil, und und du bekommst keine kirchliche Werbung (sofern du irgendwelche in deiner Stadt bekommst)

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Kommentar von Otilie1
29.07.2015, 13:22

...........und wenn du stirbst kommt kein pfarrer ans grab

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Kommentar von AppleWatch
29.07.2015, 13:23

Ich redete ja vom kirchlichen Sakramenten Das ist eine davon

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Ich bin in meinen Leben auch aus der Kirche ausgetreten .

In einer gewissen Weise kann das durchaus Heilsam sein .

Danach kann man die Kirche von aussen und unvoreingenommen betrachten .Von einem gewissen Abstand aus, betrachtet ,sieht der Mensch am Ende oft ein Bild ,welches ihn dann vielleicht sogar recht erstaunt .

Sofern er nicht leichtfertig das dämliche Geschwätz der anderen ,der Masse übernimmt sondern selbst mit eigenem Verstand  recherchiert .

Aber es muss dir auch klar sein ,dass du damit aus dem Heilsplan Gottes, für dich ,aussteigst .

Immerhin kann der Mensch auch wieder in die Kirche eintreten und ganz ja dazu sagen ,und dann somit  ein echtes ,lebendiges Glied am Leibe Christi in der Welt werden ....abgestorbene Glieder  haben wir hier schon viel zu viele ...die uns immer mehr belasten .

Falls  die existentiellen Fragen dich im Leben  ,dann doch noch mal bedrängen sollten, dann denk einfach daran zurück ...dass dir , durch die Taufe: auf den Vater ,den eingeborenen Sohn und den heiligen Geist ,die Tür zum Himmel bereits  schon offen steht .

Hindurchgehen muss der Mensch aber schon selbst !

Ich wünsche dir einen Guten Weg ! 

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mit 14 ?, nein eher erst wenn du volljährig bist. du darfst dich aber vom religionsunterricht in der schule befreien lassen , musst  aber gut belegen warum du das möchtest - null bock auf reli gilt da nicht

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Kommentar von rubicon66
29.07.2015, 13:32

..nein, mit vollendung deines 14. lebensjahres kannst du, als religionsmündiger, ohne zustimmung deiner eltern, austreten!  dazu  brauchst du einen personalausweis und gehst, je nach bundesland, zum einwohnermeldeamt, oder standesamt! mehr nicht!

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Kommentar von JTKirk2000
29.07.2015, 13:33

nein eher erst wenn du volljährig bist.

Mit 14 gilt man in Deutschland als religionsmündig. Dadurch hat man mit 14 auch das Recht, aus eigener Entscheidung heraus, aus einer Kirche auszutreten und sich jeder Religion anzuschließen, was man möchte, sofern man das möchte. Bis zur Volljährigkeit warten zu müssen ist in Bezug auf die Religionsfreiheit unnötig.

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Vor allem den Inhalt des "Klingelbeutel" der "Weltkirche" (2.Kor.4,4).

Möglichweise auch deine Einstellung zu Gott,

 aber das ist deine Entscheidung (Joh.17,17).

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Du ersparst dir die Kirchensteuer.

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Kommentar von Waldfrosch4
30.07.2015, 13:36

Wo möglich erkundigst du dich selbst mal über die R.K.Kirche und deren Lehre ..auch über die Kirchensteuer gäbe es im Netz viel zu lesen :

Von einer Kirchensteuer im heutigen Verständnis kann ansatzweise erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts gesprochen werden. Durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurde den weltlichen Fürsten des Reiches eine Entschädigung für die im Frieden mit Frankreich (Luneville 1801) besiegelte Abtretung ihrer linksrheinischen Gebiete (an Frankreich) zugesichert. Im Zug dieser Entschädigung wurden fast alle rechtsrheinischen reichsunmittelbaren geistlichen Gebiete auf die zu entschädigenden Territorialherren aufgeteilt (Ausnahme unter anderem das Bistum Regensburg). Ferner wurde diesen zugestanden, auch die Güter der in ihren Ländern gelegenen fundierten Stifte, Abteien und Klöster einzuziehen. Davon machten alle außer den Habsburgern Gebrauch.
Das gesamte Vermögen in der Hand der Kirchen, geistlicher und religiöser Institutionen, das die öffentliche Funktion der Kirche betraf, wurde von der öffentlichen Gewalt beansprucht. Das für die Seelsorge, Caritas und unter Umständen noch Unterricht vorhandene Vermögen wurde nicht nur von der Säkularisation ausgenommen, sondern auch ausdrücklich vor jeder Zweckentfremdung geschützt. Nach 1803 gab es also nur noch das der Seelsorge dienende „eigentümliche Kirchengut“. Es befand sich fast ausschließlich bei den einzelnen Gemeinden und umfasste drei Arten von Vermögensträgern: zunächst die Pfründe, darunter versteht man die Vermögensmasse, aus deren Ertrag die Versorgung des jeweiligen Stelleninhabers bestritten wird; dann die Kirchenstiftung, jenes Erwerbsvermögen, mit dem sowohl die Unterhaltungskosten für die der Seelsorge dienenden Gebäude als auch alle Auslagen für den Gottesdienst zu bestreiten sind; schließlich noch Stiftungen für Arme, Kranke und u. U. für Schulen, soweit Stiftungen solcher Zielsetzung in einzelnen Gemeinden vorhanden waren.
In vielen konkreten Fällen blieb auch dem säkularisierenden Staat weiterhin die Sorge für den Unterhalt von Kirche und Pfarre. Mit der damals allen staatlichen Behörden eigenen umsichtigen Sparsamkeit begannen diese nach 1803, die kirchlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Für einige Zeit kamen sie auch leidlich damit zurecht. Doch die finanziellen Aufgaben der Kirche wuchsen: Die Bevölkerungszunahme, die beginnende Industrialisierung und das Entstehen großer Städte stehen dahinter. Außerdem setzte langsam eine Binnenwanderung ein. In den wichtigsten industriellen Ballungsräumen wurde durch Zuwanderung die bisherige konfessionelle Geschlossenheit aufgebrochen. Es entstanden Diasporagemeinden. Die politischen Gemeinden konnten zur Finanzierung dieser Aufgaben nicht mehr angehalten werden. Denn zu der gleichen Zeit vollzog sich die langsame Trennung von politischer und kirchlicher Gemeinde. Es kamen weitere Beeinträchtigungen der Kirchen hinzu: Im Gefolge der revolutionären Bewegungen von 1848 fielen viele am Grundbesitz haftenden dinglichen und persönlichen Leistungen, also Zehnt und andere Abgaben in Geld und Naturalien sowie persönliche Handdienste weg. Den kirchlichen Vermögensträgern wurde für diese Ertragsminderung des Vermögens keine Entschädigung geleistet. Angesichts dieser und anderer Einnahmeminderungen wurde den Kirchen das Besteuerungsrecht anfangs aufgezwungen, um sich staatlicherseits zu entlasten. Vgl. Erwin Gatz
So beginnt 1827 in Lippe-Detmold die Einführung der Kirchensteuer, nachdem sie 1808 in Preußen noch gescheitert war. Es folgen 1831 Oldenburg, 1835 die preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen durch die rheinisch-westfälische Kirchenordnung, 1838 Sachsen, 1875 Hessen, 1888 Baden, 1892 Bayern und 1905/1906 Preußen.
Das staatliche Hoheitsrecht wurde zunächst nicht allen Kirchengemeinden gegeben und sollte auch kein Recht auf Dauer sein. Die Einrichtung der Kirchensteuer erfolgte also auf Initiative des Staates und war von ihrem Ursprung her nur als zusätzliche Hilfsquelle für besondere Aufgaben einer einzelnen Gemeinde gedacht.

QUELLE :

http://www.steuern.ag/geschichte-der-kirchensteuer/

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Nein, du gehst zu deiner Gemeinde, erklärst den Austritt und fertig! Und alles andere, was man dir erzählt, wie schlimm das ist, brauchst du einfach nicht glauben.

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Kommentar von Otilie1
29.07.2015, 13:21

das macht man nicht bei seiner gemeinde, da muss man auf ein amt und ich denke mit 14 geht das nicht einfach so

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